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::: Atemschutz 



Der Atemschutz ist die Lebensversicherung des Feuerwehrmanns: Bei Bränden und Technischen Hilfen mit Gefahrgut schützt er den Feuerwehrmann/ die Feuerwehrfrau vor giftigen Gasen.
Entsprechend wichtig ist der Fachdienst Atemschutz, in dem die Ausbildung an den Geräten und deren Technische Wartung zusammengefasst ist.
Neben Neuigkeiten aus dem Bereich Atemschutz ist hier im internen Downloadbereich auch die Datenbank Atemschutz hinterlegt.

::: 12.01.2016 ::: Streckendurchgänge 2016  

12.01.2016 - fs/hpv Wie jedes Jahr muss jeder Atemschutzträger pro Kalenderjahr einen Streckendurchgang mit Belastungsübung absolvieren. Hier ist es egal ob ihr erst Ende 2015 den Streckendurchgang gemacht habt!
Es sollen alle Geräteträger an diesen beiden Terminen durchgeschleust werden.

Vom Franz wurden zwei Termine reserviert, das wären Dienstag 02. Februar und Donnerstag 18. Februar. Jeweils Beginn der Durchgänge um 18:30 Uhr. Treffpunkt GH Laufach 17:50 Uhr.
Bitte Rückmeldung an Franz bis spätestens 22. Januar an welchem von den beiden Terminen ihr den Streckendurchgang absolvieren möchtet.

Noch was für die guten Vorsätze im Jahr 2016:
Voraussetzung ist natürlich eine gültige G 26.3. Die Kameraden, die im Jahr 2016 fällig sind (und auch die, die es dieses Jahr versäumt haben), wurden bereits angeschrieben. In der Atemschutzwerkstatt hängt eine Liste aus mit den Ärzten, die solch eine Eignungsuntersuchung Feuerwehr (so wie die Untersuchung jetzt heißt) durchführen. Auch ist das grüne Formular durch ein orangefarbenes ersetzt worden.

::: 12.09.2015 ::: Realbrandausbildung im feststoffbefeuerten Brandcontainer bei Feurex 

13.09.2015 - ms
Am Samstag den 12. September ging es um 7 Uhr für 13 Mann, darunter zwei aus Sailauf und zwei aus Hösbach, nach Gelnhausen. Dort stießen noch 2 Kameraden aus Mainz-Hechtsheim dazu. In Gelnhausen hat FeuReX einen von 7 Standorten, wo durch uns ein Realbrandausbildungsseminar gebucht wurde.





Im ersten Durchgang - der Wärmegewöhnung - musste zuerst ein Hindernisparcours im Container 1 sowie ein Zimmer in Containter 2 abgesucht werden. In Container 3 - dem eigentlichen Brandraum mit Feuerstelle - wurde durch die Ausbilder gezeigt welche verschiedenen Rauchschichten es geben kann und wie sich diese weiterentwickeln. Eine falsche Löschtechnik mit zuviel Wasser konnte auch direkt am eigenen Körper gespürt werden - denn der heiße Wasserdampf durchdringt sehr schnell die Einsatzkleidung.




Im zweiten Durchgang musste ein 30m C-Schlauch zuerst durch den Parcours im Container gezogen werden, dann wurden der Temperaturcheck an der Tür zum Brandraum durchgeführt. Direkt dem Feuer gegenüberstehend wurde mittels Hohlstrahlrohr der Brand eingedämmt, aber für die nächsten Teilnehmer noch nicht komplett gelöscht.



In der Einsatzübung mussten 2 Trupps ein unbekanntes Gebäude absuchen und die dort gefundenen Gegenstände den Ausbildern zurückmelden. Ein Trupp war der Suchtrupp, der zweite als Sicherungstrupp mit Strahlrohr.



Gegen 16:30Uhr waren die Übungen beendet und nach einer kurzen Feedbackrunde mit Verabschiedung fuhren alle wieder zurück nach Hause.
Vielen Dank und großes Lob an die ausgezeichneten Ausbilder von FeuReX, die den lehrreichen Tag für alle gestaltet haben.

Weitere Bilder gibt es bei FeuReX Facebook

Seit 2008 werden regelmäßig alle Atemschutzträger zur Realbrandausbildung bei FeuReX geschickt. Am Anfang ging es noch nach Obertshausen bei Ingolstadt. Nach der Eröffnung in Gelnhausen bietet sich dieser Standort durch die kurzen Fahrtzeiten besser an.

::: 23.08.2014 ::: Atemschutzweiterbildung 2014 - Teil I 

25.08.2014 - ms
„Einen Feuerwehrmann zu gewinnen dauert Jahre, ihn zu verlieren dagegen nur Sekunden.“

Unter diesem Motto stand am Samstag die Atemschutzweiterbildung 2014 der Feuerwehr Gemeinde Laufach. Die Schulung begann um 08:30 Uhr für die 11 Kameraden aus Laufach sowie 3 Kameraden der Feuerwehr Heigenbrücken mit einem einstündigen theoretischen Teil über Ausrüstung, Ausstattung und Löschtechniken.
Die in zwei Gruppen eingeteilten Teilnehmer hatten im Laufe des Tages 4 Ausbildungsstationen zu absolvieren.
Station Eins fand an der Bürgerhalle statt. Eine im Gebäude vermisste Person musste gesucht und gerettet werden. Hierzu war ein Parcours mit einigen Hindernissen aufgebaut. Kunstrauch sowie laute Geräusche und einige Show-Explosionen durch Ausbilder Tobias Eckerth sorgten für eine Realitätsnahe Darstellung.





Xaver Hesch war an Station Zwei für die Flashover-Box und das Strahlrohrtraining verantworlich. Hier konnten die am Morgen beim theoretischen Teil angesprochenen Unterschiede zwischen „Flash-Over“, „Roll-Over“ und „Backdraft“ live und in sicherer Umgebung nachgestellt werden.


Hier bei den Bildern ein Backdraft oder Rauchgasexplosion. Zwischen beiden Bildern sind 4 Sekunden Zeit vergangen.
Als Flash-Over bezeichnet man „Der schnelle Übergang aller Oberflächen brennbarer Materialien eines Raumes hin zu einem Feuer.“.
Beim Roll-Over handelt es sich um das Zünden der Pyrolysegase einer Rauchschicht.


Beim Strahlrohrtraining wurden die bekannten Löschtechniken, das Vorgehen mit dem Hohlstrahlrohr, und Türöffnungsszenarien geübt.

An der dritten Station wurde das Selbstretten mit Bandschlinge, Rettungsleine und den neuen Brandschutzjacken von Consultiv mit „Multifunktionsgurt integriert in die Brandschutzjacke“ getestet und geübt. Gesichert mit zweiter Sicherung durch Daniel Petermann konnten die Teilnehmer sich mit den verschiedenen Hilfsmitteln aus dem 1. Obergeschoss des Feuerwehrhauses in Frohnhofen abseilen.




Zuletzt gab es noch eine Einsatzübung im Anwesen Frank Merget. In der Scheune musste wieder in komplett finsterer Umgebung eine vermisste Person gerettet werden. Übungsweise gab es dann noch einen Eigenunfall des ersten Trupps, sodass der Sicherheitstrupp eingesetzt werden musste.



Der Truppmann des ersten Angrifftrupps hatte eine Kante nicht gesehen und hat sich beim Sturz den Unterschenkel gebrochen. So musste der Sicherheitstrupp zum verunfallten Trupp vordringen und den verletzten Kameraden aus der Einsatzstelle herausholen.




Ein großes Lob ergeht an die Übungsleiter Jochen Hufnagel, Xaver Hesch, Tobias Eckerth und Frank Merget für die Ausarbeitung und Durchführung dieses hervorragenden Übungstages sowie Sandra Eckerth für die Verpflegung. Ebenso an alle Teilnehmer aus Laufach und Heigenbrücken für diesen Tag, an dem sie sich weitergebildet haben.
Vielen Dank an Tobias Dehniger für die Bilder!







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