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::: Abschnittsführungsstelle, Flächenlage – was heißt das? 

10.06.10 - cs „Horsch emol – in de letzte Nacht bam Gewidder war es Lafischer Feuerwehrhaus hell erleuchtet, obwohl gar ka Feuerwehrauto rausgefahre is – wart ihr jetzt uff Oisätz oder was….“

Gut beobachtet, lieber Bürger. Das Gewitter in der Nacht vom 10. Juni 2010 verlief in Laufach gottlob folgenlos. Dennoch wurden einige Mitarbeiter der Laufacher Feuerwehr alarmiert. Warum?


Gewitter über Laufach am 10.06.2010
Foto: CHM
Bei Lagen, die mit einer Vielzahl von Einsätzen einhergehen, zum Beispiel Starkregen, Gewitter, Stürme, Schneestürme usw. wird von der Kreisbrandinspektion (häufig auf Grund von vorausgegangenen Unwettermeldungen) die sogenannte „Flächenlage“ ausgerufen. Zielsetzung dieses Konzeptes ist es, trotz geballter Vorkommnisse alle Einsätze im Kreis zeitnah, in der richtigen Priorität und mit den erforderlichen Mitteln abzuarbeiten.

Kernpunkt dieses Konzeptes ist eine spezielle Kommunikations- und Führungsstruktur. Im Landratsamt wird eine Kreiseinsatzzentrale von Mitgliedern der Inspektion besetzt. Über diese werden alle Einsätze, die von der notrufaufnehmenden Stelle (der Feuerwehreinsatzzentrale Aschaffenburg) aufgenommen wurden, gesichtet und elektronisch an die Abschnittsführungsstellen („AFüSt“) weitergeleitet.
Auch stellt die KomFü die Koordination und Zusammenarbeit mit Polizei, THW, Fachbehörden sicher. Die sechs AFüSt wiederum koordinieren die Einsätze und Feuerwehren in ihrem abgegrenzten Gebiet.

Daher werden bei einer vorauszusehenden Flächenlage die AFüSt in Laufach, Großostheim, Kahl, Mömbris, Schöllkrippen und Waldaschaff sowie die Kommunikationsgruppe Führung („KomFü“) alarmiert. Die Mitarbeiter der KomFü kommen von der FF Bessenbach - sie richten die Schaltzentrale im Landratsamt ein und besetzen diese mit Funkern, Schreibern und Telefonisten.
In den Abschnittsführungsstellen werden ebenfalls von speziell geschulten Mitarbeitern die Funktische besetzt und die Lehrsäle zu Stabsräumen umgebaut. Nach etwa 15 Minuten ist die Kommunikations- und Führungsstruktur aufgebaut.
Als zweiter Schritt der Flächenlage werden im Bedarfsfall sogenannte „gemeindliche Führungsstellen“ (GFS) eingerichtet. Diese sind besetzt mit Führungskräften der Feuerwehr, Personal aus den Rathäusern und sollen Einsätze auf Gemeindegebiet eigenständig abarbeiten. Die GFS greifen dazu auf Gerät und Personal der gemeindlichen Feuerwehren, der Bauhöfe und ggf. von privaten Unternehmen, beispielsweise Bauunternehmen, zurück.
Dieses Konzept des Landkreises Aschaffenburg hat sich mittlerweile mehrfach bewährt. Im Schnitt dreimal pro Jahr wird eine solche Lage ausgerufen, meist bei signifikantem Wetter. Für die Mitarbeiter der Abschnittsführungsstelle bedeutet dies zwar eine geringe Mehrbelastung, die jedoch akzeptabel ist.

::: Den trockenen Weihnachtsbaum jetzt entsorgen 

12.01.10 - cs Die Feuerwehr warnt vor der Brandgefahr, die jetzt von trockenen Weihnachtsabäumen und Weihnachtsgestecken ausgehen. Während der Feiertage verbreitet er besinnliche Stimmung, im neuen Jahr ist der Weihnachtsbaum nur noch eine Brandgefahr:
Die Feuerwehr appelliert, den Weihnachtsbaum oder auch Weihnachtsgestecke aus der Wohnung zu entfernen, ehe dieser möglicherweise in Flammen aufgehen.



„Wir raten dringend davon ab, vor dem Abschmücken ,der Atmosphäre willen’ noch ein letztes Mal die Kerzen zu entzünden – auch wenn er regelmäßig gewässert wurde, ist der Baum durch die lange Standzeit extrem ausgetrocknet“, erklären die Feuerwehren.
„Auch für das einst grüne Weihnachtsgesteck ist die Zeit um, denn vor allem mit beinahe niedergebrannten Kerzen ist es eine Gefahr“, so die Experten.

In Laufach unterstützt die Jugendfeuerwehr im Rahmen der allgemeinen Jugendarbeit sowie des Umweltschutzes die Tannenbaum-Sammelaktionen.
Am Samstag, dem 16. Januar werden die Bäume ab 8.30 Uhr in allen drei Ortsteilen gesammelt. Die Jugendgruppen freut sich über eine kleine Spende als Sammelentgelt.

Bild- und Textquelle: www.kfv-ab.de



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