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::: Die Feuerwehr hilft – manchmal dürfen wir aber nicht... 

21.04.08 - cs Brände, Verkehrsunfälle, Sturmschäden – keine Frage, ihre Feuerwehr hilft in solchen Fällen, wenn es um Menschenleben, hohe Sachwerte oder Unwettereinsätze geht. Und zwar schnell, zuverlässig und in den allermeisten Fällen auch kostenlos.

Was aber ist mit Wespennestern, verschlossener Tür, verstopftem Kanal - die sogenannten „freiwilligen Tätigkeiten“ der Feuerwehr?
Traditionsgemäß war auch hier die Feuerwehr erste Adresse, wenn sich „Otto Normalverbraucher“ mit eigenen Mitteln nicht mehr helfen konnte.
Schließlich wird in vielen Fällen spezielles Gerät wie Leitern, Spezialbekleidung oder Pumpen benötigt, das in einem normalen Haushalt nicht vorhanden ist.

In letzter Zeit allerdings werden solche gemeindeinternen Hilfeleistungsaktionen von professionellen Schadensbeseitigern wie Kammerjägern, Schlüsseldiensten oder Kanalreinigungsunternehmen kritisch ins Auge gefasst.
Schließlich greift die Feuerwehr hier in die Geschäfte dieser Unternehmen ein und tritt in (zudem noch aus öffentlicher Hand subventionierte) Konkurrenz. Hierzu gab es bereits Klagen und Prozesse.

Grundsätzlich gilt daher die Regel: „Bei Gefahr im Verzug, also Gefahr für Leben, Gesundheit oder hohe Sachwerte, und bei zeitkritischen Vorfällen“ ist die Feuerwehr der richtige Ansprechpartner.
In allen anderen Fällen müssen wir gemäß Art. 4 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes eine Anfrage zugunsten von gewerblichen Unternehmen ablehnen.


Dafür wird die Feuerwehr gebraucht: Das Reinigen der wichtigen Straßen nach einem Unwetter ist im öffentlichen Interesse
Das darf die Feuerwehr nur bei akuter Gesundheitsgefährdung: Wespen bekämpfen
Fast immer ein Fall für die gewerblichen Anbieter: Verstopfter Kanal


Entsprechend haben wir intern durch eine Dienstanweisung unsere Mitarbeiter nochmals auf die Konfliktsituation und die Gesetzesregelung hingewiesen.

Wir bitten hier um Verständnis bei der Bevölkerung, die sicher eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber den Leistungen und Aufgaben „ihrer“ Feuerwehr hat.
Wir sind sicher, dass wir im Einzelfalle im Dialog den Sachverhalt zu ihrer Zufriedenheit erläutern können.



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