::: Kurzbericht des Kommandanten für 2017 

09.01.18 - hpv/cs Nachfolgend der Kurzbericht des Kommandanten, wie er in den Mitgliederversammlungen der Feuerwehrvereine Hain und Frohnhofen vorgestellt wurde bzw. wird.

von Hans-Peter Völker, Leiter der Feuerwehr.

Dienstbetrieb

Einsätze
Ein stetes Auf und Ab wie in den letzten Jahren war auch im vergangenen Jahr zu verzeichnen. So gab es gegenüber 2016 eine Steigerung um 34 Einsätze auf nunmehr 185 Gesamteinsätze.
Alarmierungen gab es derer ca. 119, die Differenz der etwas über 60 Einsätze beruht auf Einsätzen ohne Notruf über die 112 (sonstige Einsätze wie Verkehrsabsicherung oder Insekten), parallel geleistete Einsätze z.B. VU mit Versorgung des Verletzten oder bei Unwetterlagen (derer waren es drei) bei denen ein Alarm gleich Dutzende Schadensstellen hintereinander generiert.

Gesamteinsätze:185
Brände:13
THL:83
Freiw. Tätigkeiten:35
First-Responder:53
Sicherheitswachen:1


Gleich an dieser Stelle noch ein Hinweis, dass wir aufgrund von Erreichbarkeitsproblemen zusätzlich noch den Sirenenalarm hinzunehmen mussten. Einige Ortsbürger vergessen die Ursache doch immer wieder schnell.

Einige Einsätze fielen etwas aus dem Rahmen, sie sind im Einsatzarchiv 2017 mit Bildern dokumentiert.

Personal
Unser Personal, das ehrenamtlich seinen Dienst versieht, ist das Fundament der Einsatzfähigkeit einer Feuerwehr. Denn ohne Personal gibt es keine Feuerwehr!
Die Gesamtstärke der FEUERWEHR Gemeinde Laufach beträgt zum 31.12.17 genau 90 Personen. Sie untergliedert sich in:
  • 13 Feuerwehranwärterinnen und –Anwärter
  • 77 aktive Feuerwehrleute.
Darin enthalten sind auch die acht Einsatzkräfte aus den Reihen der gemeindlichen Bediensteten.
Nach dem schweren Unfall eines Kameraden in Bessenbach hat die Gemeinde den Vertrag mit den „Unruheständlern“ einvernehmlich zum Jahresende aufgelöst. Sie sind nicht ganz verloren, bei freiwilligen Tätigkeiten dürfen wir noch auf sie zählen.

Die Personalstärke gliedert sich nach Standort / Ortsteil wie folgt:
StandortGesamtAktivJugendÜ63
Frohnhofen181710
Hain121020
Laufach5242108
Tagesalarmkräfte 8800
9077130

Die Beteiligung an Übung und Einsatz gliedert sich nach Standort/Ortsteil wie folgt:
StandortEinsätze**Übungen***
AnzahlBeteiligungAnzahlBeteiligung
96MaxMin____________57MaxMin
Frohnhofen481400
Hain488200
Laufach490430
** ohne First Responder oder freiw. Tätigkeiten etc.
*** hier sind nur Allgemeinübungen, Schulungsabende, Montagsübungen inkl. Technische Dienste genannt.


Heißt im Klartext: an den angebotenen 55 Übungen nahm der eifrigste Laufacher Kollege an 43 Terminen teil, der am wenigsten eifrige Frohnhöfer Kollege an keinem usw.

Ein Hinweis: wenn wir das Feuerwehrhaus im Sommer bezogen haben, gibt es eine Schonfrist bis zum Jahreswechsel 2018. Dann werden wir einige Aktive hinterfragen.
Alles andere wäre eine Täuschung - vor allem von uns selbst.

Bedanken möchte ich mich bei den Hainer Aktiven für ihren positiven Entschluss ihren aktiven Dienst ab Mitte des Jahres vom gemeinsamen Standort im Neubau zu leisten.

Jugend
Unsere Nachwuchsarbeit betreiben wir in einer Jugendgruppe, zentral am Standort GHBH. Der Mitgliederstand gemäß vorliegender Beitrittserklärungen liegt nunmehr bei 12 Anwärterinnen bzw. Anwärtern. Dies sind zwei weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2016 wurden vier Jugendliche in die aktive Mannschaft übernommen.
Vier Jugendliche kamen aus der Kinderfeuerwehr. Zwei Jugendliche haben die Gruppe verlassen.
Dank an die Verantwortlichen in der Jugendarbeit!

Atemschutzgeräteträger
Aktuell verfügen wir über 29 nach der G 26.3 untersuchte Atemschutzgeräteträger, davon sind aus Hain derer 2 (1), aus Frohnhofen derer 8 (6) und aus Laufach kommen 19 (15) Kameraden.
(Zahlen in Klammern: Anzahl der Kameraden, die neben der gültigen G 26 alle Voraussetzungen erfüllt haben: Streckendurchgang, Übung/Einsatz und jährliche Unterweisung)

Für mich bedenklich ist die Tatsache, dass weitere Kameraden im Grunde tauglich wären, jedoch beim einen fehlt der notwendige Streckendurchgang und die Unterweisung und beim zweiten die Atemschutzübung und die Unterweisung – ODER die G 26 wurde schlichtweg vergessen!
Ganz gravierend ist es während der Arbeitszeit! Wir haben derzeit nur fünf Personen die im Ort selbst beschäftigt.
Weitere zehn Personen sind Schichtarbeiter oder welche, die in Laufach beschäftigt sind aber auch mal auf Baustellen außerhalb sein können.
Aufgrund der Abwesenheit durch Urlaub/Krankheit oder sonstigen Tätigkeiten können wir nur mit vier bis fünf Personen kalkulieren.
Zu wenig für einen geordneten Einsatz.

Die Tagealarmkräfte, die bei der Gemeinde in Lohn & Brot stehen, sind im „normalen“ Einsatzgeschehen ein Zugewinn.
Um das ganze „Ding“ rund zu machen fehlen noch die Ausbildung zum Maschinisten und zum Atemschutzgeräteträger!
Hier ist leider auch 2017 definitiv als ein Jahr des Stillstands zu nennen!
Da sind ein neues Haus oder ein neues Auto zwar gut für die Seele und die Optik, an der Prämisse wird jedoch nichts geändert.
Irgendwann kommt der Tag an dem es sich auf brutalste Arte und Weise rächt.
Ich hoffe nur, dass es dann bei denen ist, die hier auf die Bremse treten und nicht bei unbedarften Dritten.

Ernennungen , Beförderungen, Ehrungen:
Neuaufnahmen: Neu in den Kreis der Feuerwehrfamilie aufgenommen wird als
Feuerwehranwärter Marcus Schmidt und Dominik Wolpert

Beförderungen:
Als neuen Jugendwart und nach Abschluss der beiden notwendigen Lehrgänge wird zum Gruppenführer Sebastian Fischer ernannt.
Als neue verantwortliche Person im Bereich Absturz- bzw Eigensicherung wird zum Gruppenführer Maximillian Wölfel ernannt.
Mit dem erfolgreichen Besuch des Lehrgangs „Zugführer“ und dem freiwerden der Planstelle ernennen wir zum Hauptlöschmeister Arnd Händeler ernannt.

Für langjährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr Gemeinde Laufach werden folgende Kameraden nach den bay. Feuerwehrgesetz geehrt und erhalten an der Dienstversammlung die entsprechenden Abzeichen.
Dieses Jahr stehen an:
10 Jahre: Christopher Kiel
für 25 Jahre Stefan Franz, Marco Laske, Thomas Zöller (Ehrung durch den Landkreis)
30 Jahre: Udo Harnischfeger

Ausbildung:
An dieser Stelle möchte ich noch mal an alle Aktive appellieren, das Übungs- und Ausbildungsangebot stärker und engagierter zu nutzen. Erst eine gute und ausdauernde Ausbildung macht den Feuerwehrmann von heute aus.
Defizite diesbezüglich kommen irgendwann ans Tageslicht und nützen keinem!

Gerätewarttätigkeiten
Das Rückgrat unserer gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr sind die Gerätewarte! Ohne diese Personenkreis, die meistens im Hintergrund alles am Laufen halten, wäre eine ordnungsgemäß arbeitende Feuerwehr nicht möglich.

Der Dienst in der Feuerwehr wird ehrenamtlich geleistet, dies steht niemals zur Diskussion. Aber mit den Übungen und den Einsätzen ist der Titel „Ehrenamt“ aufgebraucht. Alles was darüber hinaus an Leistungen erbracht wird, hat nichts mehr mit einem Ehrenamt zu tun.

Anstrengungen durch Verlagerung einiger Tätigkeiten (z.B. Schlauchpflege extern durchführen zu lassen), entschärfen die Situation nur geringfügig.
Sie lösen jedoch nicht das ursächliche Problem. Hier muss mit Bezug des neuen Feuerwehrhauses eine Lösung gefunden werden.


Bahnbaustelle
Die „großen“ Bautätigkeiten sind beendet. Es stehen nur noch kleinere Arbeiten an, bei weitem jedoch nicht mehr wie in dem Umfang der letzten Jahre.
Entsprechend haben auch wir unsere Tätigkeiten in Form von Besichtigungen zurückgefahren.
Bedenklich ist jedoch, dass wir noch immer keine stimmigen Einsatzpläne vorliegen haben, hier ist die Inspektion gefordert und auch am Zug.


Technik
Beschaffungen in 2017:
Als größere Projekte wurden aus dem Budget beschafft:
  • Diverse kleinere Anschaffungen
  • 10 weitere Heros Smart-Helme
  • Schweißervorhang für die neue Werkstatt
  • Montagewagen, Hochhubwagen und Kettenzug für die neue Werkstatt

Aus Mitteln der Vereine bzw. aus dem Spendentopf zum neuen FWH wurden beschafft:
  • Stapler (Spendenaktion)
  • Powermoon für den V-LKW (FV Laufach)
  • Bezuschussung Beschriftung Plane (FV Frohnhofen)

Hier nochmals Danke an die politisch Verantwortlichen und die Feuerwehrvereine für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Neubau und Investitionsprogramm:
Beides hängt zusammen, es ist auch nur beides miteinander möglich, eines alleine ist nicht durchführbar.

Neubau FWH
Gerne sind wir der Bitte nachgekommen, den Neubau für drei Monate dem Rathaus zu überlassen, damit die Rathaussanierung einfacher von statten geht. Wir freuen uns auf den Einzug in unser neues Domizil im Juni 2018.

Fahrzeuge:
Die Ersatzbeschaffung des Versorgungs-Lkw ist abgewickelt. Das Fahrzeug wurde am 04. Dezember beim Aufbauer Hensel in Waldbrunn abgeholt und am 30. Dezember in Dienst gestellt.
Am 12. und 13. Dezember erfolgte die Einweisung durch den Kranlieferanten, im Dezember erfolgte auch die Einweisung und Ausbildung der Maschinisten in die Ausrüstung sowie die Fahrzeugtechnik.
Die Rollwagen sind ausgeliefert. Im Januar erfolgt dann noch die Weiterbildung der Maschinisten an der Krananlage z.b. Seilwinde und Ausrüstungsgegenstände.

Danksagung:
Wir, die Leitung der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr, möchten hier an dieser Stelle auch Danke sagen für die gute Zusammenarbeit:
  • Den Feuerwehrvereinen für die Unterstützung jeglicher Art
  • Den politischen Verantwortlichen, BGM Fleckenstein und den Damen und Herren des Gemeinderates
  • Bei den Damen und Herren der Finanzverwaltung
  • Bei der Gemeindeverwaltung und dem gemeindlichen Bauhof
  • Bei den Gönnern und Freunden unserer Wehr und den drei Vereinen
  • Bei den „Mitstreitern“, den Vertrauensleuten als Verbindungsglied und für die konstruktiven und offenen Besprechungen im Führungskreis
  • Bei allen Mitarbeitern welche sich über das Maß in diese Feuerwehr einbringen
  • Und natürlich, nicht zu vergessen: Bei Allen Aktiven und der Jugend.
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

::: Jahresbericht und Jahrbuch 2016 veröffentlicht 

05.03.17 - cs/chm/ms/hpv Kommandant Hans-Peter Völker und sein Stellvertreter Marco Laske stellten am 04. März 2017 zur Dienstversammlung ihren ausführlichen Jahresbericht für 2016 vor. Der Bericht steht als Download (.pdf, 641KB) zur Verfügung.

In guter Tradition ist der Bericht des Kommandanten auch in das 52-seitige, durchgängig vierfarbige JAHRBUCH 2016 integriert. Es bietet einen bebilderten Rückblick auf das Einsatzgeschehen sowie einen umfassenden Überblick über Struktur, Ausstattung und Tätigkeiten der FEUERWEHR Gemeinde Laufach im Berichtsjahr 2016.

Das Jahrbuch wurde in der Druckversion am 04.03.17 an die Besucher der Dienstversammlung verteilt.
Hier gibt es das Jahrbuch 2016 (.pdf; fette 19 MB) zum herunterladen.

::: Kurzbericht des Kommandanten für 2016 

09.01.17 - hpv/cs Nachfolgend der Kurzbericht des Kommandanten, wie er in den Mitgliederversammlungen der Feuerwehrvereine Hain und Frohnhofen vorgestellt wurde bzw. wird.

von Hans-Peter Völker, Leiter der Feuerwehr.

Dienstbetrieb

Einsätze
Ein stetes Auf und Ab wie in den letzten Jahren war auch im vergangenen Jahr zu verzeichnen. Wobei es poitiv zu bewerten ist, dass wir im hinter uns liegenden Jahr „nur“ 151 Gesamteinsätze zu absolvieren hatten.

Alarmierungen gab es 111, die Differenz (40 Einsätze) sind Einsätze ohne Alarm (z.B. Insekten) oder parallel geleistete Einsätze z.B. Verkehrsunfall mit Versorgung des Verletzten.

Gesamteinsätze:151
Brände:10
THL:43
Freiw. Tätigkeiten:40
First-Responder:58
Sicherheitswachen:0


Gleich an dieser Stelle noch ein Hinweis, dass wir aufgrund von Erreichbarkeitsproblemen zusätzlich noch den Sirenenalarm hinzunehmen mussten.
Einige Ortsbürger vergessen die Ursache doch immer wieder schnell.

Einige Einsätze fielen etwas aus dem Rahmen, sie sind im Einsatzarchiv 2016 mit Bildern dokumentiert.

Personal
Unser Personal, das ehrenamtlich seinen Dienst versieht, ist das Fundament der Einsatzfähigkeit einer Feuerwehr. Denn ohne Personal gibt es keine Feuerwehr!
Die Gesamtstärke der FEUERWEHR Gemeinde Laufach beträgt aktuell 92 Personen. Sie untergliedert sich in:
  • 12 Feuerwehranwärterinnen und –Anwärter
  • 76 aktive Feuerwehrleute.
  • vier Freiwillige Ü63-Mitarbeiter
Darin enthalten sind auch die acht Einsatzkräfte aus den Reihen der gemeindlichen Bediensteten.
Die vier „Alters-Un-Ruheständler“ unterstützen dankenswerter Weise tatkräftig in der zweiten Reihe.

Die Personalstärke gliedert sich nach Standort / Ortsteil wie folgt:
StandortGesamtAktivJugendÜ63
Frohnhofen191810
Hain141013
Laufach5140101
Tagesalarmkräfte 8800
9276124

Die Beteiligung an Übung und Einsatz gliedert sich nach Standort/Ortsteil wie folgt:
StandortEinsätze**Übungen***
AnzahlBeteiligungAnzahlBeteiligung
51MaxMin____________55MaxMin
Frohnhofen320471
Hain300180
Laufach320520
** ohne First Responder oder freiw. Tätigkeiten etc.
*** hier sind nur Allgemeinübungen, Schulungsabende, Montagsübungen inkl. Technische Dienste genannt.


Heißt im Klartext: an den angebotenen 55 Übungen nahm der eifrigste Laufacher Kollege an 32 Terminen teil, der am wenigsten eifrige Frohnhöfer Kollege an keinem usw.
Es ist zu erkennen, dass der Standort Frohnhofen personell wesentlich gefestigter dasteht als der Standort Hain.

Die Tagealarmkräfte, die bei der Gemeinde in Lohn & Brot stehen (10), sind im „normalen“ Einsatzgeschehen ein Zugewinn.
Um das ganze „Ding“ rund zu machen fehlen noch die Ausbildung zum Maschinisten und zum Atemschutzgeräteträger. Hier ist leider 2016 als ein Stillstandsjahr zu nennen!

Angaben zu den geleisteten Stunden im Einsatz- und Übungsdienst bzw. Ausbildung können an dieser Stelle noch nicht genannt werden. Diese liegen erst zur Dienstversammlung Ende Februar vor.

Jugend
Unsere Nachwuchsarbeit betreiben wir in einer Jugendgruppe, zentral am Standort GHBH. Der Mitgliederstand gemäß vorliegender Beitrittserklärungen liegt nunmehr bei 12 Anwärterinnen bzw. Anwärtern. Dies sind zwei weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2016 wurden vier Jugendliche in die aktive Mannschaft übernommen.
Vier Jugendliche kamen aus der Kinderfeuerwehr. Zwei Jugendliche haben die Gruppe verlassen.
Dank an die Verantwortlichen in der Jugendarbeit!

Atemschutzgeräteträger
Aktuell verfügen wir über 30 nach der G 26.3 untersuchte Atemschutzgeräteträger, davon sind aus Hain derer 4 (1), aus Frohnhofen derer 8 (6) und aus Laufach kommen 18 (12) Kameraden.
(Zahlen in Klammern: Anzahl der Kameraden, die neben der gültigen G 26 alle Voraussetzungen erfüllt haben: Streckendurchgang, Übung/Einsatz und jährliche Unterweisung)

Für mich bedenklich ist die Tatsache, dass weitere Kameraden im Grunde tauglich wären, jedoch beim einen fehlt der notwendige Streckendurchgang und die Unterweisung und beim zweiten die Atemschutzübung und die Unterweisung – ODER die G 26 wurde schlichtweg vergessen!
Ganz gravierend ist es während der Arbeitszeit! Wir haben derzeit nur sechs Personen die im Ort selbst beschäftigt.
Weitere zehn Personen sind Schichtarbeiter oder welche, die in Laufach beschäftigt sind aber auch mal auf Baustellen außerhalb sein können.
Aufgrund der Abwesenheit durch Urlaub/Krankheit oder sonstigen Tätigkeiten können wir nur mit vier bis fünf Personen kalkulieren.
Zu wenig für einen geordneten Einsatz.

Die Tagealarmkräfte, die bei der Gemeinde in Lohn & Brot stehen, sind im „normalen“ Einsatzgeschehen ein Zugewinn.
Um das ganze „Ding“ rund zu machen fehlen noch die Ausbildung zum Maschinisten und zum Atemschutzgeräteträger!
Hier ist leider 2016 als ein Stillstandsjahr zu nennen!

Ernennungen und Ehrungen:
Für langjährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr Gemeinde Laufach werden folgende Kameraden nach den bay. Feuerwehrgesetz geehrt und erhalten an der Dienstversammlung die entsprechenden Abzeichen.
Dieses Jahr stehen an:
10 Jahre: Christoph Schmidt, Joshua Wilzbach, Max Korn
20 Jahre: Markus Franz, Tobias Eckerth
sowie für 25 Jahre Christian Franz, Daniel Büttner, Daniel Petermann (Ehrung durch den Landkreis)

Ausbildung:
An dieser Stelle möchte ich noch mal an alle Aktive appellieren, das Übungs- und Ausbildungsangebot stärker und engagierter zu nutzen. Erst eine gute und ausdauernde Ausbildung macht den Feuerwehrmann von heute aus.
Defizite diesbezüglich kommen irgendwann ans Tageslicht und nützen keinem!
Den Verantwortlichen der Gemeinde danke ich für die zur Verfügung gestellten Mittel! Jeder Cent ist hier absolut richtig investiertes Geld, Unfälle wegen mangelnder Ausbildung sind vermeidbare Unfälle.

Gerätewarttätigkeiten
Das Rückgrat unserer gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr sind die Gerätewarte! Ohne diese Personenkreis, die meistens im Hintergrund alles am Laufen halten, wäre eine ordnungsgemäß arbeitende Feuerwehr nicht möglich.

Der Dienst in der Feuerwehr wird ehrenamtlich geleistet, dies steht niemals zur Diskussion. Aber mit den Übungen und den Einsätzen ist der Titel „Ehrenamt“ aufgebraucht. Alles was darüber hinaus an Leistungen erbracht wird, hat nichts mehr mit einem Ehrenamt zu tun.

Anstrengungen durch Verlagerung einiger Tätigkeiten (z.B. Schlauchpflege extern durchführen zu lassen), entschärfen die Situation nur geringfügig.
Sie lösen jedoch nicht das ursächliche Problem.


Bahnbaustelle
Die „großen“ Bautätigkeiten sind beendet. Es stehen zwar noch Arbeiten an, bei weitem jedoch nicht mehr wie in dem Umfang der letzten Jahre.
Entsprechend haben auch wir unsere Tätigkeiten in Form von Besichtigungen zurückgefahren.

Technik
Beschaffungen in 2016:
Als größere Projekte wurden aus dem Budget beschafft:
  • Umstellung Digitalfunk
  • Co-Warner
  • Neue Helmgeneration für die Einsatzkräfte
Hier nochmals Danke an die politisch Verantwortlichen und die Feuerwehrvereine für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Neubau und Investitionsprogramm:
Beides hängt zusammen, es ist auch nur beides miteinander möglich, eines alleine ist nicht durchführbar.

Wir haben Koffer und Kisten gepackt und sind bis zum 01.07. aus dem alten Gerätehaus in Laufach ausgezogen und haben unser Übergangsdomizil im Bauhof bezogen.
Das alte Gebäude wurde dann im Juli / August dem Erdboden gleich gemacht.
Ab November hat die Fa. Trautmann begonnen, das neue Gebäude mit der Erweiterung des Rathauses zu errichten.
Jeder der am Rathauskreisel vorbeifährt kann sehen wie es von Tag zu Tag mehr an Gestalt annimmt.

Fahrzeuge:
Die Ersatzbeschaffung des Versorgungs-Lkw ist angelaufen. Der Zuschussantrag wurde gestellt und dieser ist auch bewilligt worden, die Ausschreibung wurde durchgeführt und der Auftrag ist im Dezember vergeben worden
Wir hoffen dass das neue Fahrzeug nicht erst in einem Jahr kommt, da sich am aktuellen Fahrzeug langsam Auflösungserscheinungen zeigen.

Danksagung:
Wir, die Leitung der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr, möchten hier an dieser Stelle auch Danke sagen für die gute Zusammenarbeit:
  • Den Feuerwehrvereinen für die Unterstützung jeglicher Art
  • Den politischen Verantwortlichen, BGM Fleckenstein und den Damen und Herren des Gemeinderates
  • Bei den Damen und Herren der Finanzverwaltung
  • Bei der Gemeindeverwaltung und dem gemeindlichen Bauhof
  • Bei den Gönnern und Freunden unserer Wehr und den drei Vereinen
  • Bei den „Mitstreitern“, den Vertrauensleuten als Verbindungsglied und für die konstruktiven und offenen Besprechungen im Führungskreis
  • Bei allen Mitarbeitern welche sich über das Maß in diese Feuerwehr einbringen
  • Und natürlich, nicht zu vergessen: Bei Allen Aktiven und der Jugend.
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

::: Jahresbericht und Jahrbuch 2015 veröffentlicht 

08.03.16 - cs/chm/ms/hpv Kommandant Hans-Peter Völker und sein Stellvertreter Marco Laske stellten am 05. März 2016 zur Dienstversammlung ihren ausführlichen Jahresbericht für 2015 vor. Der Bericht steht als Download (.pdf, 320KB) zur Verfügung.

In guter Tradition ist der Bericht des Kommandanten auch in das 48-seitige, durchgängig vierfarbige JAHRBUCH 2015 integriert. Es bietet einen bebilderten Rückblick auf das Einsatzgeschehen sowie einen umfassenden Überblick über Struktur, Ausstattung und Tätigkeiten der FEUERWEHR Gemeinde Laufach im Berichtsjahr 2015.

Das Jahrbuch wurde in der Druckversion am 05.03.16 an die Besucher der Dienstversammlung verteilt.
Hier gibt es das Jahrbuch 2015 (.pdf; 7,7 MB) zum herunterladen.

::: Kurzbericht des Kommandanten für 2015 

10.01.16 - hpv/cs Nachfolgend der Kurzbericht des Kommandanten, wie er in den Mitgliederversammlungen der Feuerwehrvereine Hain und Frohnhofen vorgestellt wurde.

von Hans-Peter Völker, Leiter der Feuerwehr.

Dienstbetrieb

Einsätze
Nach drei Jahren mit gleichgebliebenen bzw. sogar rückläufigen Einsatzzahlen sind diese im Jahr 2015 wieder um ca. 11 % angestiegen - es waren gesamt 182.
Aufgrund von Funk-Erreichbarkeits-problemen wurde ab dem 5.1.15 bei Zugeinsätzen zusätzlich noch Sirenenalarm auslösen.
Dies wurde jedoch der Bevölkerung erst ab Anfang Oktober richtig bewusst, als in einer Woche gleich bei drei Einsätzen, teilweise in den Abendstunden, die Sirene mit zur Alarmierung eingesetzt wurde.
Gesamteinsätze:182
Brände:14
THL:45
Freiw. Tätigkeiten:53
First-Responder:69
Sicherheitswachen:1

Einige Einsätze fielen etwas aus dem Rahmen, sie sind im Einsatzarchiv 2015 mit Bildern dokumentiert.

Personal
Unser Personal, das ehrenamtlich seinen Dienst versieht, ist das Fundament der Einsatzfähigkeit einer Feuerwehr. Denn ohne Personal gibt es keine Feuerwehr!
Die Gesamtstärke der FEUERWEHR Gemeinde Laufach beträgt aktuell 93 Personen. Sie untergliedert sich in:
  • 13 Feuerwehranwärterinnen und –Anwärter
  • 76 aktive Feuerwehrleute.
  • vier Freiwillige Ü63-Mitarbeiter
Darin enthalten sind auch die mittlerweile um fünf auf zehn angestiegenen Einsatzkräfte aus den Reihen der gemeindlichen Bediensteten.
Die vier „Alters-Un-Ruheständler“ unterstützen dankeswerter Weise tatkräftig in der zweiten Reihe.

Auf die Standorte aufgeschlüsselt ergibt sich folgende Verteilung für 2015:
bei 93 gerechneten Einsätzen**: 2039 Stunden
bei 55 gerechneten Übungen***: 2677 Stunden

Die Personalstärke gliedert sich nach Standort / Ortsteil wie folgt:
StandortGesamtAktivJugendÜ63
Frohnhofen191630
Hain131003
Laufach5543101
8769134
Hinzu kommen sechs (6) reine Tagesalarmkräfte ohne Zuordnung.

Die Beteiligung an Übung und Einsatz gliedert sich nach Standort/Ortsteil wie folgt:
StandortEinsätze**Übungen***
AnzahlBeteiligungAnzahlBeteiligung
93MaxMin____________55MaxMin
Frohnhofen410421
Hain290160
Laufach440490
** ohne First Responder oder freiw. Tätigkeiten etc.
*** hier sind nur Allgemeinübungen, Schulungsabende, Montagsübungen inkl. Technische Dienste genannt.


Heißt im Klartext: an den angebotenen 55 Übungen nahm der eifrigste Laufacher Kollege an 49 Terminen teil, der am wenigsten eifrige Frohnhöfer Kollege an einem usw.
Es ist zu erkennen, dass der Standort Frohnhofen personell wesentlich gefestigter dasteht als der Standort Hain.

Die Tagesalarmkräfte, die bei der Gemeinde in Lohn & Brot stehen, sind im „normalen“ Einsatzgeschehen ein Zugewinn, der Kreis ist jedoch erst zur Hälfte geschlossen.
Um „das ganze Ding rund zu machen“, fehlen noch die Ausbildung zum Maschinisten und zum Atemschutzgeräteträger. Nicht bei allen, aber bei den als tauglich anzusehenden ist dies ein Muss!
Das ist eines unserer Ziele für das Jahr 2016.

Angaben zu den geleisteten Stunden im Einsatz- und Übungsdienst bzw. Ausbildung können an dieser Stelle noch nicht genannt werden. Diese liegen erst zur Dienstversammlung Ende Februar vor.


Jugend
Unsere Nachwuchsarbeit betreiben wir in einer Jugendgruppe, dezentral an 2 Standorten. Der Mitgliederstand gemäß vorliegender Beitrittserklärungen liegt nunmehr bei 14 Anwärterinnen bzw. Anwärtern. Dies sind zwei mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2015 wurden zwei Jugendliche in die aktive Mannschaft übernommen.
Ein Jugendlicher trat neu ein, vier kamen aus der Kinderfeuerwehr. Ein Jugendlicher hat die Gruppe verlassen.
Dank an die Verantwortlichen in der Jugendarbeit!


Atemschutzgeräteträger
Aktuell verfügen wir über 29 nach den Vorschriften taugliche Atemschutzgeräteträger (AGT), davon sind aus Hain derer 3, aus Frohnhofen derer 9 und aus Laufach kommen 17 Kameraden.

Für mich bedenklich hierbei ist jedoch die Tatsache, dass weitere Kameraden im Grunde tauglich wären, jedoch beim einen fehlt der notwendige Streckendurchgang und die Unterweisung und beim zweiten die Atemschutzübung und die Unterweisung – oder die G26 wurde vergessen!

Ganz gravierend ist es während der Arbeitszeit! Wir haben derzeit nur fünf AGT die im Ort selbst beschäftigt. Weitere zehn AGT sind Schichtarbeiter oder welche, die in Laufach beschäftigt sind aber auch mal auf Baustellen außerhalb sein können.
Aufgrund der Abwesenheit durch Urlaub/Krankheit oder sonstigen Tätigkeiten können wir nur mit fünf AGT kalkulieren.
Zu wenig für einen geordneten Einsatz.


Ernennungen und Ehrungen:
Für langjährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr Gemeinde Laufach werden folgende Kameraden nach den bay. Feuerwehrgesetz geehrt und erhalten an der Dienstversammlung die entsprechenden Abzeichen:
Dieses Jahr stehen an:
10 Jahre: Florian Kiel, Martin Schwarz
20 Jahre: Markus Kalan
30 Jahre: Rainer Franz, Christian Strecker und Achim Wolpert
sowie für 25 Jahre Ralf Staab (Ehrung durch den Landkreis)


Ausbildung:
An dieser Stelle möchte ich noch mal an alle Aktive appellieren, das Übungs- und Ausbildungsangebot stärker und engagierter zu nutzen. Erst eine gute und ausdauernde Ausbildung macht den Feuerwehrmann von heute aus.
Defizite diesbezüglich kommen irgendwann ans Tageslicht und nützen keinem!
Eine Auflistung der Ausbildungsveranstaltungen im Detail spare ich mir an dieser Stelle, da es sich ja um einen Kurzbericht handelt und den ausführlichen Bericht gibt es in der Dienstversammlung bzw. im Jahrbuch.

Geplant sind Ausbildungseinheiten im Bereich Atemschutz (Grundausbildung + Auffrischung) sowie Rüstzug-Ausbildung THL.

An die Verantwortlichen der Gemeinde appelliere ich hier niemals eine Aussage zu Treffen in der Form „muss diese Ausbildung nun sein?“,
Seinen Sie froh, dass es Personal gibt, dass sich weiterbilden will!


Gerätewart-Tätigkeiten:
Den größten Teil der Arbeit wird durch den Personenkreis der Gerätewarte abgearbeitet, welche sich über das normale Maß hinaus, zusätzlich zum Einsatzdienst, in die Feuerwehr einbringen.

Der geleistete Aufwand, wohlgemerkt neben dem Ausbildungs- und Einsatzbetrieb liegt hier bei ca. 1.000 geleisteten Stunden,
Genauere zahlen haben ich so kurz nach dem Jahreswechsel nicht vorliegen, die gibt es erst zur Dienstversammlung im März.

Entlastung der Gerätewarte
Wie erwähnt leisten die Gerätewarte gemeinsam fast die Arbeit einer vollen Planstelle - nebenbei zum Einsatz- und Übungsdienst!
Der Dienst in der Feuerwehr wird ehrenamtlich geleistet, dies steht niemals zur Diskussion. Aber mit den Übungen und den Einsätzen ist der Titel „Ehrenamt“ aufgebraucht. Alles was darüber hinaus an Leistungen erbracht wird, hat nichts mehr mit einem Ehrenamt zu tun.
Wenn man bedenkt welch ein Wert und technisches Know-how in den Feuerwehrhäusern steht, ist es nicht nachvollziehbar, dass die politischen Verantwortlichen diese wichtige Entscheidung vor sich herschieben.

Daher ein erneuter Aufruf an die politischen Verantwortlichen der Gemeinde, diese Situation zu ändern. Hier gibt es keine Alternative, nur eine richtige Lösung: einen hauptberuflichen Gerätewart zumindest jedoch 50:50 Kombi- Stelle.
Anstrengungen durch Verlagerung einiger Tätigkeiten (z.B. Schlauchpflege extern durchführen zu lassen), entschärfen die Situation nur geringfügig.
Sie lösen jedoch nicht das ursächliche Problem.


Bahnbaustelle
Die Änderungen im Ortsbild sind ja überall spür- und erkennbar, auch für uns als Feuerwehr bringt diese Großbaustelle einiges an zusätzlicher Belastung mit sich.
So wurden (ohne die Einsätze) im zurückliegenden Jahr zwischen 400 und 450 Stunden für Absprache, Begehungen (ca. alle 4-6 Wochen) und Übungen, zusätzlich zum normalen Programm aufgewendet.


Technik

Beschaffungen in 2015:
Als größere Projekte wurden aus dem Budget beschafft:
  • Waldbrandausrüstung ergänzt (Rechen + Helme)
  • Akku-Geräte (-schrauber etc.)
  • Neue Handlampen im HLF(finanziert durch FV Laufach)
  • 2 Digitalkameras (eine finanziert durch FV Laufach)
  • Personenbezogene Brillen für das Rüstzugpersonal
.
Hier nochmals Danke an die politisch Verantwortlichen für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.


Beschaffungsplanung für 2016:
  • Einführung Digitalfunk
  • Schnittschutzkleidung (Zwangsersatz alle 5 Jahre)Nebelmaschine für Einsatzübungen
  • Neue Übungspuppe
  • Ausbildung Atemschutz
  • Ausbildung THL

Bereits ausgeliefert sind eine Neue Übungspuppe und zwei neue Notfallkoffer.

Fahrzeuge:
Die Ersatzbeschaffung des Versorgungs-Lkw ist ebenfalls angelaufen, zwar etwas schleppend, aber dies hat mehr mit der Auslastung des externen, mit der Ausschreibung beauftragten Büros zu tun.
Hier geht es im Frühjahr los.
Den Unimog konnten wir noch nicht vorziehen, hier stehen und standen Änderungen bei den Zuschussrichtlinien an und ich sage es offen, auf einen möglichen Zuschuss von ca. 100.000 € verzichten wir bei diesem Fahrzeug nicht.

In 2016 soll auch die Anschaffung eines Ölspuranhängers durchgeführt werden.


Gerätehäuser und Investitionsprogramm:
Beides hängt zusammen, es ist auch nur beides miteinander möglich, eines alleine ist nicht durchführbar.

Seit mehr als sieben Jahren ein Thema im Gemeinderat, und wieder ist ein Jahr vergangen – an unserer Situation hat sich nichts geändert.
Nach wie vor ziehen wir uns im Bereich von krebserregenden Dieselabgasen um, bei Minustemperaturen lassen wir (Männlein und Weiblein) bei offener Hallentür die Hose runter, und von einer Dusche nach getaner Arbeit träumen wir immer noch.
Genug des negativen, denn das Ende ist abzusehen: mit dem Wechsel an der gemeindlichen Führungsspitze ist nun deutlich mehr Dampf auf dem Kessel.

Mittlerweile sind wir einige gute Schritte weiter:
• Beauftragung des Büro´s Guntau & Kunz aus Kitzingen als „Bauamt auf Zeit“
• Europaweite Ausschreibung bezüglich der Architekturleistung
• Beauftragung Büro Lengfeldt & Wilisch BDA aus Darmstadt
• Erste entwürfe liegen bereits vor
• Kurz vor Weihnachten, Abstimmung einiger zu klärenden Punkte mit der Regierung von Unterfranken (Schriftliche Antwort steht noch aus)

Wie geht es weiter in 2016?
• Verlagerung des Recyclinghofes vom Bauhof auf die Dorfwiese (dies soll mit Umstellung auf Sommeröffnungszeiten geschehen)
• Bauantrag 1. Quartal 2016
• Bezug Übergangsquartier im örtlichen Bauhof voraussichtlich Zeitraum April bis Juni
• Abriss Juli/August 2016
• Baubeginn Sommer 2016
• Bezug Neubau im Herbst 2017

Vergleichen wir es mal mit einer Fahrt eines Güterzuges mit einer Dampflok vorne dran, von Aschaffenburg nach Heigenbrücken die Spessartrampe hoch fahrend.
Das Ganze mit der bahntypischen Verspätung.
Wir sind in Aschaffenburg gestartet und befinden uns nun zwischen Hösbach und Frohnhofen.
Wir sind kurz vor der maroden Brücke in den Weyberhöfen und hoffen nun auf eine schnelle Abfertigung im Laufacher Bahnhof, da wir dort auf eine Schub-Lok warten müssen.
Wahrscheinlich kann ich Ihnen im kommenden Jahr von der Fahrt die steile Spessartrampe hoch und evtl. von der Tunneldurchfahrt berichten.


Danksagung:
Wir,die Leitung der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr, möchten hier an dieser Stelle auch Danke sagen für die gute Zusammenarbeit:
  • Den Feuerwehrvereinen für die Unterstützung jeglicher Art
  • Den politischen Verantwortlichen, BGM Fleckenstein und den Damen und Herren des Gemeinderates
  • Bei den Damen und Herren der Finanzverwaltung
  • Bei der Gemeindeverwaltung und dem gemeindlichen Bauhof
  • Bei den Gönnern und Freunden unserer Wehr und den drei Vereinen
  • Bei den „Mitstreitern“, de
    n Vertrauensleuten als Verbindungsglied und für die konstruktiven und offenen Besprechungen im Führungskreis
  • Bei allen Mitarbeitern welche sich über das Maß in diese Feuerwehr einbringen
  • Und natürlich, nicht zu vergessen: Bei Allen Aktiven und der Jugend, denn wie bereits am Anfang erwähnt, ohne sie wäre das Fundament nicht solide sondern morsch.
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

::: Kurzbericht des Kommandanten für 2014 

08.01.15 - hpv/cs Nachfolgend der Kurzbericht des Kommandanten, wie er in den Mitgliederversammlungen der Feuerwehrvereine vorgestellt wurde bzw. wird.

von Hans-Peter Völker, Leiter der Feuerwehr.

Dienstbetrieb

Einsätze
Die Einsatzzahlen sind gegenüber dem Vorjahr (170) leicht gesunken, es waren 164.

Gesamteinsätze:164
Brände:8
THL:54
Freiw. Tätigkeiten:24
First-Responder:74
Sicherheitswachen:4

Ich kann mich hier immer wieder nur wiederholen, dass bei den Zahlen und auch bei den Alarmierungszeiten jeder seinen Meldeempfänger an der Frau bzw. am Mann haben muss, wenn er aus dem Haus geht.
Gleich an dieser Stelle noch ein Hinweis, dass wir ab dem 05.01.15 aufgrund von Erreichbarkeitsproblemen bei gravierenden Einsätzen zusätzlich noch Sirenenalarm auslösen müssen.

Einige Einsätze fielen etwas aus dem Rahmen, sie sind im Einsatzarchiv 2014 mit Bildern dokumentiert.

Personal
Unser Personal, das ehrenamtlich seinen Dienst versieht, ist das Fundament der Einsatzfähigkeit einer Feuerwehr. Denn ohne Personal gibt es keine Feuerwehr!
Die Gesamtstärke der FEUERWEHR Gemeinde Laufach beträgt aktuell 89 Personen. Sie untergliedert sich in:
  • 12 Feuerwehranwärterinnen und –Anwärter
  • 77 aktive Feuerwehrleute.
Darin enthalten sind auch die mittlerweile um fünf auf zehn angestiegenen Einsatzkräfte aus den Reihen der gemeindlichen Bediensteten.
Nicht enthalten sind zwei „Altersunruhe-Ständler“, die dankeswerter Weise in der zweiten Reihe tatkräftig unterstützen.

Am Standort Hain gehen noch im ersten Quartal weitere zwei Aktive in den Pflicht-Ruhestand, der leider bei den bayrischen Feuerwehren immer noch bei 63 Jahren liegt. Zwei waren es auch in 2014.
Das altersbedingte Ausscheiden von diesen vier sehr aktiven Kameraden hinterlässt in Hain Lücken, die sich aktuell nicht schließen lassen.

Angaben zu den geleisteten Stunden im Einsatz- und Übungsdienst bzw. Ausbildung können an dieser Stelle noch nicht genannt werden. Diese liegen erst zur Dienstversammlung Ende Februar vor.

Jugend
Unsere Nachwuchsarbeit betreiben wir in einer Jugendgruppe, dezentral an 2 Standorten. Der Mitgliederstand gemäß vorliegender Beitrittserklärungen liegt nunmehr bei 12 Anwärterinnen bzw. Anwärtern. Dies sind vier weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2014 wurden allerdings auch vier Jugendliche in die aktive Mannschaft übernommen.
Dank an die Verantwortlichen in der Jugendarbeit!

Atemschutzgeräteträger
Aktuell verfügen wir über 26 nach den Vorschriften taugliche Atemschutzgeräteträger, davon sind aus Hain zwei, aus Frohnhofen sieben und aus Laufach kommen 17 Kameraden.
Eine Tauglichkeit für den Einsatz sieht laut Dienstvorschrift die Ableistung von einem Streckendurchgang, einer unterweisung und einer Übung / Einsatz unter Atemschutz vor.

Ganz gravierend ist es während der Arbeitszeit! Wir haben derzeit nur zwischen sechs und acht Atemschutzgeräteträger (AGT) im Ort selbst beschäftigt. Aufgrund der Abwesenheit durch Urlaub/Krankheit oder sonstigen Tätigkeiten können wir nur mit drei Personen kalkulieren. Zu wenig für einen geordneten Einsatz.
Nachdem jetzt weitere fünf Personen aus den gemeindlichen Reihen uns tagsüber unterstützen, können wir im Jahr 2016 daran gehen den einen oder anderen aus diesen Reihen ebenfalls zum AGT auszubilden.


Ernennungen und Ehrungen:
Auf der Dienstversammlung werden für langjährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr Gemeinde Laufach nach den bay. Feuerwehrgesetz geehrt und erhalten an der Dienstversammlung die entsprechenden Abzeichen:
4 x 20 Jahre, 1 x 30 Jahre und 1 x 40 Jahre

Andreas Franz wird für 25 Jahre geehrt, Hans Zentgraf für 40 Jahre .


Ausbildung:
An dieser Stelle möchte ich noch mal an alle Aktive appellieren, das Übungs- und Ausbildungsangebot stärker und engagierter zu nutzen. Erst eine gute und ausdauernde Ausbildung macht den Feuerwehrmann von heute aus.
Defizite diesbezüglich kommen irgendwann ans Tageslicht und nützen keinem!
Es wird für fast jeden etwas geboten, es liegt an jedem Aktiven das Angebto zu nutzen!
Eine Auflistung der Ausbildungsveranstaltungen im Detail spare ich mir an dieser Stelle, da es sich ja um einen Kurzbericht handelt. Den ausführlichen Bericht gibt es in der Dienstversammlung bzw. im Jahrbuch.

An die Verantwortlichen der Gemeinde appelliere ich, niemals die Frage zu stellen, ob „diese Ausbildung nun sein muss?“ Seien sie froh, dass es Personal gibt, das sich weiterbilden will!


Gerätewart-Tätigkeiten:
Den größten Teil der Arbeit wird durch den Personenkreis der Gerätewarte abgearbeitet, welche sich über das normale Maß hinaus, zusätzlich zum Einsatzdienst, in die Feuerwehr einbringen.

Der geleistete Aufwand, wohlgemerkt neben dem Ausbildungs- und Einsatzbetrieb, liegt hier bei ca. 1.160 Stunden. Das sind umgerechnet ca. 31 Wochen bei einer 38 Stunden-Woche. Etwas plastischer dargestellt: ein Gemeindearbeiter ist von Januar bis Ende Juli voll nur für die gemeindliche Einrichtung Feuerwehr tätig, ohne Urlaub, Krankheit etc.
Alleine von den Teilzeitgerätewarten (Atemschutz, Fahrzeuge, Schlauch) wurden knapp 775 Stunden geleistet.

Nochmals an die Verantwortlichen im Gemeinderat und der Verwaltung. Dem Ehrenamt ist mit dem Übungs- und Einsatzdienst genug getan worden. Alles was darüber hinausgeht hat nichts mehr mit Ehrenamt zu tun.

Die Frage stellt sich nur, wie lange ist diese „Doppel-Beanspruchung“ noch möglich bzw. haltbar.

Bahnbaustelle
Die Änderungen im Ortsbild sind ja überall spür- und erkennbar, auch für uns als Feuerwehr bringt diese Großbaustelle einiges an zusätzlicher Belastung mit sich.
So wurden (ohne die Einsätze) im zurückliegenden Jahr rund 675 Stunden für Absprachen, Begehungen (ca. alle vier bis sechs Wochen) und Übungen zusätzlich zum normalen Programm aufgewendet.


Technik

Beschaffungen in 2014:
Als größere Projekte wurden aus dem Budget beschafft:
  • Crash Recovery System
  • Tagesseminar THL
  • CO2/CO-Warner
. Außerhalb des Budgets wurden beschafft:
  • neue Hebekissen
  • fünf Schutzanzüge

Hier nochmals Danke an die politisch Verantwortlichen für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Beschaffungsplanung für 2015:
  • Schnittschutzkleidung (Zwangsersatz alle 5 Jahre)Nebelmaschine für Einsatzübungen
  • Neue Übungspuppe
  • Ausbildung Atemschutz
  • Ausbildung THL



Fahrzeuge:
Im Dezember 2014 wurde die Ersatzbeschaffung des Versorgungs-Lkw beantragt, mit Beschaffungsziel 2015/2016.

Gerätehäuser und Investitionsprogramm:
Standorte:
Derzeit funktionieren die beiden Standorte Hain und Frohnhofen. Ein Zusammenlegen, ein Auflösen wäre sicher mit Personalschwund verbunden.

Dies wurde auch im Gemeinderat so erkannt und grundsätzlich beschlossen.
Wir sind uns allerdings bewusst, dass dieser Gedanke immer wieder vorgetragen werden wird und er ist auch immer wieder neu anhand der aktuellen Rahmenbedingungen zu hinterfragen. Was die nächsten Jahre bringen weiß niemand genau.

Investitionsprogramm mund bauliche Situation Laufach:
Beides hängt zusammen, es ist auch nur beides miteinander möglich, eines alleine ist nicht durchführbar.
Im Investitionsprogramm von 2012 war während der geplanten Bauphase 2014/15 keine Fahrzeuginvestition vorgesehen, da auch wir wissen, dass der Neubau eine Kraftanstrengung für die Gemeinde bedeutet.

Jeder, der kein Tagträumer ist, weiß jedoch auch, dass ein entgultiger Entscheid erst im Jahr 2015 auf den Weg gebracht werden kann. Somit wird eine bauliche Tätigkeit nicht vor 2016 zu erwarten sein.
Daher müssen wir eine, eventuell sogar eine zweite Ersatzbeschaffung nach vorne ziehen, um im Plan zu bleiben. Beginnen wollen wir mit dem Ersatz für den rostgeplagten Versorgungs-Lkw. Das darauf folgende Fahrzeug wäre dann das MZF.

Zum aktuellen Stand des Projektes kann von unserer Seite aus gesagt werden, dass es einige Aktivitäten gegeben hat. So wurden mehrere Standortvarianten besprochen und geprüft. Die Sitzungen waren immer nichtöffentlich, somit dürfen wir zum aktuellen Stand nichts veröffentlichen.


Einen hab‘ ich noch…
…damit schloss Heinz Erhardt immer seine Vorträge. Ich habe sogar noch zwei (aufmerksame Zuhörer werden bemerken, dass es im letzten Jahr noch drei waren).

Wir können uns im Großen und Ganzen nicht beschweren über die Zusammenarbeit mit den politisch Verantwortlichen.
Im Gegenteil, wir befinden uns auf einem guten Weg und auch die Zusammenarbeit macht wieder Spaß, es findet ein Dialog statt und man stößt auch wieder auf offene Ohren.

Leider gibt es dennoch zwei Punkte, bei denen die Umsetzung noch offen ist. Wir hoffen, dass diese endlich in Angriff genommen werden:

Entlastung der Gerätewarte
Wie erwähnt leisten die Gerätewarte gemeinsam fast die Arbeit einer vollen Planstelle - nebenbei zum Einsatz- und Übungsdienst!
Der Dienst in der Feuerwehr wird ehrenamtlich geleistet, dies steht niemals zur Diskussion. Aber mit den Übungen und den Einsätzen ist der Titel „Ehrenamt“ aufgebraucht. Alles was darüber hinaus an Leistungen erbracht wird, hat nichts mehr mit einem Ehrenamt zu tun.

Für jedes Funktionsgebäude in der Gemeinde gibt es auch eine funktionsbezogene Stelle, wie z.B. Schulhausmeister oder Schwimm-Meister. Wartungen und Reparaturen an Gebäude und Gerät werden von bezahlten Kräften erledigt, oder fremd vergeben.
Wenn man bedenkt welch ein Wert und technisches Knowhow in den Feuerwehrhäusern steht, ist es nicht nachvollziehbar, dass die politischen Verantwortlichen diese wichtige Entscheidung vor sich herschieben.
Daher ein erneuter Aufruf an die politischen Verantwortlichen der Gemeinde, diese Situation zu ändern. Hier gibt es keine Alternative, nur eine richtige Lösung: einen hauptberuflichen Gerätewart, zumindest jedoch 50:50 Kombi- Stelle.

Bauliche Situation Laufach
Seit sechs Jahren ein Thema im Gemeinderat, und wieder ist ein Jahr vergangen – es war für die Feuerwehr erneut ein verlorenes Jahr.

Hier kann von unserer Seite aus gesagt werden, dass mit dem Wechsel an der gemeindlichen Führungsspitze ab Mitte 2014 die Aktivitäten wieder aufgenommen wurden.

Es hat sich jedoch hat sich an unserer Situation nichts geändert! Nach wie vor ziehen wir uns im Bereich von krebserregenden Dieselabgasen um, bei Minustemperaturen lassen wir (Männlein und Weiblein) bei offener Hallentür die Hose runter, und von einer Dusche nach getaner Arbeit träumen wir immer noch.
Hier appellieren wir erneut an die Fürsorgepflicht der Gemeinde als Arbeitgeber. Denn auch wenn wir freiwillig tätig sind, wir Feuerwehrleute haben die gleichen Rechte hinsichtlich Gesundheitsschutz und Sozialräumen wie bezahlte Arbeitnehmer!

Dass es machbar ist und auch was geht (wenn man es auch will), hat uns ja auch die Gewinnung weiterer gemeindlichen Mitarbeiter gezeigt.


Danksagung:
Wir möchten hier an dieser Stelle auch Danke sagen für die gute Zusammenarbeit:
  • Den Feuerwehrvereinen für die Unterstützung jeglicher Art
  • Den politischen Verantwortlichen, BGM Fleckenstein und den Damen und Herren des Gemeinderates
  • Bei den Damen und Herren der Finanzverwaltung
  • Bei der Gemeindeverwaltung und dem gemeindlichen Bauhof
  • Bei den Gönnern und Freunden unserer Wehr und den drei Vereinen
  • Bei den „Mitstreitern“, den Vertrauensleuten als Verbindungsglied und für die
    konstruktiven und offenen Besprechungen im Führungskreis
  • Bei allen Mitarbeitern welche sich über das Maß in diese Feuerwehr einbringen
  • Und natürlich, nicht zu vergessen: Bei Allen Aktiven und der Jugend, denn wie bereits am Anfang erwähnt, ohne sie wäre das Fundament nicht solide sondern morsch.


Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

::: Jahresbericht und Jahrbuch 2013 veröffentlicht 

08.02.14 - cs/chm/ms/hpv Kommandant Hans-Peter Völker und sein Stellvertreter Frank Merget stellten am 08. Februar 2014 zur Dienstversammlung ihren ausführlichen Jahresbericht für 2013 vor. Der Bericht steht als Download (.pdf, 1.6MB) zur Verfügung.

In guter Tradition ist der Bericht des Kommandanten auch in das 48-seitige, durchgängig vierfarbige JAHRBUCH 2013 integriert. Es bietet einen bebilderten Rückblick auf das Einsatzgeschehen sowie einen umfassenden Überblick über Struktur, Ausstattung und Tätigkeiten der FEUERWEHR Gemeinde Laufach im Berichtsjahr 2012.

Das Jahrbuch wurde in der Druckversion am 08.02.14 an die Besucher der Dienstversammlung verteilt.
Hier gibt es hier das Jahrbuch 2013 (.pdf; 14,5 MB) zum herunterladen.


Der Druck des Jahrbuchs 2013 wurde dankenswerterweise von der Gemeinde Laufach unterstützt.


::: Kurzbericht des Kommandanten für 2013 

08.01.14 - hpv/cs Nachfolgend der Kurzbericht des Kommandanten, wie er in den Mitgliederversammlungen der Feuerwehrvereine vorgestellt wurde bzw. wird.

von Hans-Peter Völker, Leiter der Feuerwehr.

Dienstbetrieb

Einsätze
Die Einsatzzahlen liegen exakt auf dem Niveau des Vorjahres, nämlich 170.

Gesamteinsätze:170
Brände:7 (darin 2 Fehlalarme)
THL:64
Freiw. Tätigkeiten:31
First-Responder:68
Sicherheitswachen:0

Im Bereich „Einsatzdienst“ wurden über 2.230 Stunden geleistet.

Einige Einsätze fielen etwas aus dem Rahmen, sie sind in der Einsatzarchiv 2013 mit Bildern dokumentiert.

Personal
Unser Personal, das ehrenamtlich seinen Dienst versieht, ist das Fundament der Einsatzfähigkeit einer Feuerwehr. Denn ohne Personal gibt es keine Feuerwehr!
Laut Personaldatei haben wir eine Gesamtstärke von 87 Personen:
  • 16 Feuerwehranwärterinnen und –Anwärter
  • 71 aktive Feuerwehrleute.
Die Zahlen sind zwar insgesamt zwei Personen weniger als im Vorjahr, jedoch aufgrund des Nachrückens aus der Jugend in die aktive Mannschaft unterm Strich zwei Aktive mehr. Langfristig ist ein weiterer Rückgang der Aktiven absehbar.
Jugend
Unsere Nachwuchsarbeit betreiben wir in einer Jugendgruppe, dezentral an 2 Standorten. Der Mitgliederstand gemäß vorliegender Beitrittserklärungen liegt nunmehr bei 16 Anwärterinnen bzw. Anwärtern. Dies sind Fünf weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2013 wurden vier Jugendliche in die aktive Mannschaft übernommen.
Dank an die Verantwortlichen in der Jugendarbeit!

Atemschutzgeräteträger
Aktuell verfügen wir über 33 Atemschutzgeräteträger, wovon augenblicklich nur 25 eine gültige G 26.3 Untersuchung, die notwendigen Unterweisungen und Streckendurchgänge vorweisen.
Eine Tauglichkeit für den Einsatz sieht laut Dienstvorschrift die Ableistung von einem Streckendurchgang und einer Übung / Einsatz unter Atemschutz vor.

Auch machen es uns die immer steigenden Anforderungen nicht gerade leicht hier ausreichend Personal zu finden.
Ganz gravierend ist es während der Arbeitszeit! Hier haben wir nur zwischen sechs und acht Personen im Ort beschäftigt, aufgrund der Abwesendheit durch Urlaub/Krankheit oder sonstigen Tätigkeiten, können wir nur mit rund drei Personen kalkulieren. Zu wenig für einen geordneten Einsatz.
In diesem genannten Kreis befinden sich auch Personen welche das 50ste Lebensjahr bereits überschritten haben und somit jährlich die G 26.3-Untersuchung über sich ergehen lassen müssen.

Ein Umstand der kurzfristig nur durch Personal aus der Gemeindeverwaltung abzufangen ist.
Hier ergeht die Aufforderung an die politisch Verantwortlichen tagsüber vier bis fünf Personen aus der Verwaltung/Bauhof zu stellen, damit wenigstens ein notwendiger Reservetrupp im Brandeinsatz möglich ist.


Ernennungen und Ehrungen:
In diesem Jahr haben wir keine Jubilare für die Landkreisehrung zu vermelden.
Es gibt jedoch einige Kameraden, die auf der Dienstversammlung für 10 (4x), 20 (1x), 30 (4x) bzw. 40 (1x)-jähriges Dienstjubiläum geehrt werden.


Ausbildung:
An dieser Stelle möchte ich noch mal an alle Aktive appellieren, das Übungs- und Ausbildungsangebot stärker und engagierter zu nutzen. Erst eine gute und ausdauernde Ausbildung macht den Feuerwehrmann von heute aus.
Defizite diesbezüglich kommen irgendwann ans Tageslicht und nützen keinem!
Es wird für fast jeden etwas geboten, insgesamt kamen im großen Bereich der Allgemeinausbildung 2.850 Stunden zusammen.
Eine Auflistung der Ausbildungsveranstaltungen im Detail spare ich mir an dieser Stelle, da es sich ja um einen Kurzbericht handelt und den ausführlichen Bericht gibt es in der Dienstversammlung bzw. im Jahrbuch.

Ein gutes Beispiel für externe Ausbildung sind die Weber Rescue Days, die im Jahr 2013 in Gedern stattfanden.


Gerätewart-Tätigkeiten:
Den größten Teil der Arbeit wird durch den Personenkreis der Gerätewarte abgearbeitet, welche sich über das normale Maß hinaus, zusätzlich zum Einsatzdienst, in die Feuerwehr einbringen.

Der geleistete Aufwand, wohlgemerkt neben dem Ausbildungs- und Einsatzbetrieb liegt hier bei 1.166 geleisteten Stunden.
Alleine von den Teilzeitgerätewarten (Atemschutz, Fahrzeuge, Schlauch) wurden knapp 790 Stunden geleistet.

Nochmals an die Verantwortlichen im Gemeinderat und der Verwaltung. Dem Ehrenamt ist mit dem Übungs- und Einsatzdienst genug getan worden. Alles was darüber hinausgeht hat nichts mehr mit Ehrenamt zu tun.

Die Frage stellt sich nur, wie lange ist diese „Doppel-Beanspruchung“ noch möglich bzw. haltbar.


Technik

Fahrzeuge:
Im Januar 2013 wurde das TLF 16/25 für rund 75.000 € modernisiert, um für weitere 10 Jahre einsatzfähig zu bleiben.


Beschaffungen in 2013:
Als größere Projekte wurden beschafft:
  • Wärmebildkamera Argus 4
  • Umstellung der Hydr. Geräte von Lukas auf Weber
  • CO-Messgeräte
  • USV für Funkzimmer
  • Diverse Geräte im Rahmen der Modernisierung des TLF16

Bei diesen Beschaffungen wurde vor allem ein großes Augenmerk auf eine Vereinfachung und Standardisierung gelegt. Wie tun sich unsere Leute leichter, wo müssen sie weniger Spezialgriffe anwenden um zum Erfolg zu gelangen, war der Ausgangspunkt.

Beschaffungsplanung für 2014:
  • Bereifung SW 2000
  • Ersatzbeschaffung Hebekissen vom HLF
  • Ersatzbeschaffung von 7 Schutzanzügen
  • Wassernebelaufsatz für Drucklüfter
  • Geräte und Material für die Übungsdarstellung
  • Ersatzbeschaffungen Teile der persönlichen Schutzausrüstung


Gerätehäuser und Investitionsprogramm:
Investitionsprogramm:
Was bei den ganzen Gedanken um das Feuerwehrhaus nicht vernachlässigt werden darf, ist die Durchführung des Investitionsprogramms.
In den letzten Jahren hieß dieses Papier noch Fahrzeugkonzept, dies nur auf die Fahrzeuge zu reduzieren wäre sträflich, denken wir nur an die Einführung des Digitalfunks und den damit verbundenen Anschaffungskosten.

Dieses Investitionsprogramm wurde im Juli 2012 dem Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt, welcher das Papier als schlüssig und nicht überzogen dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgeschlagen hat. Die positive Abstimmung und grundsätzliche Zustimmung des Gemeinderates wurde im September 2012 erreicht.

In diesem Investitionsprogramm ist während der Bauphase 2014/15 keine Fahrzeuginvestition vorgesehen, da auch wir wissen, dass der Neubau eine Kraftanstrengung für die Gemeinde bedeutet.

Erstes zu beschaffendes Fahrzeug nach der Baumaßnahme ist dann ein MTW für den Standort Hain, da der LKW dann nach Laufach umgestellt wird. Dort ist das Einsatzmittellager und es macht keinen großen Sinn, das Material getrennt vom Fahrzeug zu halten.


Standorte:
Derzeit funktionieren die beiden Standorte Hain und Frohnhofen. Ein Zusammenlegen, ein Auflösen wäre sicher mit Personalschwund verbunden. Wir können und dürfen es uns nicht erlauben, auf dieses Personal zu verzichten.

Dies wurde auch im Gemeinderat so erkannt und grundsätzlich beschlossen.
Wir sind uns allerdings bewusst, dass dieser Gedanke immer wieder vorgetragen werden wird und er ist auch immer wieder neu anhand der aktuellen Rahmenbedingungen zu hinterfragen. Was die nächsten Jahre bringen weiß niemand genau.


Einen hab‘ ich noch…
…damit schloss Heinz Erhardt immer seine Vorträge. Ich habe sogar noch drei.

Wir können uns im Großen und Ganzen nicht beschweren über die Zusammenarbeit mit den politisch Verantwortlichen.
Leider gibt es dennoch drei Punkte, bei denen wir nicht nachvollziehen können, warum diese Punkte nicht endlich in Angriff genommen werden:

Erstes Thema: Entlastung der Gerätewarte
Wie erwähnt leisten die Gerätewarte gemeinsam fast die Arbeit einer vollen Planstelle - nebenbei zum Einsatz- und Übungsdienst!
Der Dienst in der Feuerwehr wird ehrenamtlich geleistet, dies steht niemals zur Diskussion. Aber mit den Übungen und den Einsätzen ist der Titel „Ehrenamt“ aufgebraucht. Alles was darüber hinaus an Leistungen erbracht wird, hat nichts mehr mit einem Ehrenamt zu tun. Einige mögen der Meinung sein, die Gerätewarttätigkeiten gehören auch zum Ehrenamt. Wir sind der Meinung: Das ist „Ausbeutung“ im Namen des Ehrenamtes.

Für jedes Funktionsgebäude in der Gemeinde gibt es auch eine funktionsbezogene Stelle, wie z.B. Schulhausmeister oder Schwimm-Meister. Wartungen und Reparaturen an Gebäude und Gerät werden von bezahlten Kräften erledigt, oder fremd vergeben. Kein Lehrer wechselt im Schulgebäude die Glühbirnen, kein Verwaltungsangestellter im Rathaus repariert den Computer.

Wenn man bedenkt welch ein Wert und technisches Knowhow in den Feuerwehrhäusern steht, ist es nicht nachvollziehbar, dass die politischen Verantwortlichen diese wichtige Entscheidung vor sich herschieben.

Daher ein erneuter Aufruf an die politischen Verantwortlichen der Gemeinde, diese Situation zu ändern. Hier gibt es keine Alternative, nur eine richtige Lösung: einen hauptberuflichen Gerätewart.



Zweites Thema: Personal
Seit über einem Jahrzehnt fordern wir eine Feuerwehrdienstpflicht für die Gemeindebediensteten. Leider wurde dies ignoriert. Mittlerweile fangen die Probleme an – im Bereich der Atemschutzgeräteträger untertags.

Irgendwann wird sich ein kritischer Einsatz ereignen, und wir werden mangels Atemschutzgeräteträger hilflos zusehen müssen. Bei Personenschäden wird der Staatsanwalt ermitteln. Das Organisationsverschulden geben wir an die Gemeindeverwaltung weiter, die von dem Problem Kenntnis hat.

Ein Abfangen durch auswärtige Kräfte scheitert durch die gesetzliche Hilfsfrist von 10 Minuten, eine Verstärkung durch die Werkfeuerwehr Düker scheitert an einem Erlass des Innenministeriums aus dem Jahr 2013, welcher eine Erstalarmierung von Werkfeuerwehren untersagt.

Ganz aktuell: Christian Münstermann verlässt zum 1. März das Laufacher Rathaus und fällt damit auch als Feuerwehrführungskraft tagsüber aus.
Die Gemeinde ist auch hier dringend aufgefordert, bei der derzeit laufenden Einstellungsphase von den Bewerbern eine Feuerwehrdienstpflicht zu fordern.

Also – Handlung ist dringend geboten! Und bitte keine Ausreden. Es geht, das zeigen Beispiele aus unmittelbaren Nachbargemeinden.


Drittes Thema: Feuerwehrhaus Laufach
Seit fünf Jahren ein Thema im Gemeinderat, und wieder ist ein Jahr vergangen – es war für die Feuerwehr erneut ein verlorenes Jahr. Es wurden zwar Aufträge für eine Fachplanung vergeben, jedoch lediglich mit dem Ziel der Kostenermittlung.
Da ich die dabei ermittelten Summen lediglich aus dem Bauamt und noch nichts von offizieller Seite habe, spare ich mir hier jeglichen Kommentar.

Nach wie vor ziehen wir uns im Bereich von krebserregenden Dieselabgasen um, bei Minustemperaturen lassen wir (Männlein und Weiblein) bei offener Hallentür die Hose runter, und von einer Dusche nach getaner Arbeit träumen wir immer noch. Hier appellieren wir erneut an die Fürsorgepflicht der Gemeinde als Arbeitgeber. Denn auch wenn wir freiwillig tätig sind, wir Feuerwehrleute haben die gleichen Rechte hinsichtlich Gesundheitsschutz und Sozialräumen wie bezahlte Arbeitnehmer!


Drei Themen, die sich nicht durch Aussitzen und Wegschieben lösen, sondern die Probleme werden nur schlimmer und schlimmer, und die Kosten höher.
Drei Themen, bei denen nach Jahren des Abwartens endlich Handlung erforderlich ist.

Unsere Hoffnungen ruhen auf einem neuen Bürgermeister und einem neuen Gemeinderat. Packt es endlich an!



Danksagung:
Frank Merget und ich möchten hier an dieser Stelle auch Danke sagen für die gute Zusammenarbeit:
  • Den Feuerwehrvereinen für die Unterstützung jeglicher Art
  • Den politischen Verantwortlichen, BGM Weber und den Damen und Herren des Gemeinderates
  • Bei den Damen und Herren der Finanzverwaltung
  • Bei der Gemeindeverwaltung und dem gemeindlichen Bauhof
  • Bei den Gönnern und Freunden unserer Wehr und den drei Vereinen
  • Bei den „Mitstreitern“, den Vertrauensleuten als Verbindungsglied und
    für die konstruktiven und offenen Besprechungen im Führungskreis
  • Bei allen Mitarbeitern welche sich über das Maß in diese Feuerwehr einbringen
  • Und natürlich, nicht zu vergessen: Bei Allen Aktiven und der Jugend, denn wie bereits am Anfang erwähnt, ohne sie wäre das Fundament nicht solide sondern morsch.


  • Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

::: Jahresbericht und Jahrbuch 2012 veröffentlicht 

02.03.13 - cs/chm/ms/hpv Kommandant Hans-Peter Völker und sein Stellvertreter Frank Merget stellten am 02. März 2013 zur Dienstversammlung ihren ausführlichen Jahresbericht für 2012 vor. Der Bericht steht hier als Download (.pdf, 585KB)

In guter Tradition ist der Bericht des Kommandanten auch in das 44-seitige, durchgängig vierfarbige JAHRBUCH 2012 integriert. Es bietet einen bebilderten Rückblick auf das Einsatzgeschehen sowie einen umfassenden Überblick über Struktur, Ausstattung und Tätigkeiten der FEUERWEHR Gemeinde Laufach im Berichtsjahr 2012.

Hier gibt es hier das Jahrbuch 2012 (.pdf; 6,5 MB) zum Herunterladen.

Der Druck des Jahrbuchs wurde dankenswerterweise unterstützt von:
M.WERNER GmbH & Co. Mülltransport KG
Nagel Altöl u. Sondermüllentsorgung GmbH, Im Gewerbegebiet 8
IMA GmbH, Limesstraße 11, 63741 Aschaffenburg
Fahrschule Boxengasse, Industriestraße 23, 63811 Stockstadt
Kaufhaus Kramer Lotto-Annahmestelle, Hauptstr. 4
Taxi Stenger 0171/6218847, Aschaffenburg
Dipl. Ing. Roland Seubert, Architekt, Spessartstraße 42
Spinnlers Holz und Haare
Bäckerei Faust GmbH, Spessartstraße 14
Ph. Sauer GmbH - Balkongeländer und Rolladenbau, Im Erbig 5
Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau
EGGs GmbH, Grafik und Druck, Hessenstraße 3
Gestaltung 3e, Im Erbig 12
Gaststätte Brückner, Familie Werner, Sachsenhäuserstraße 11
Auto Service Kühnl, Im Gewerbegebiet 10
Metzgerei Rhein, Alter Weg 10, Hain
G. Kraus Transporte, Ste- Eulalie-Str. 3, Hain
Michael Brand Fenster und Türen, Auweg 13, Hain
Zimmerei Franz Keller, Steigerer Weg 7, Frohnhofen
Metzgerei Häuser - Fachgeschäfte und Catering



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