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::: Vorsicht mit heißen Flüssigkeiten 

02.12.09 - cs Mit einer neuen Präventionskampagne warnt die Paulinchen-Initiative für brandverletzte Kinder e. V. (www.paulinchen.de) vor der Gefahr durch heiße Flüssigkeiten. Das Motiv der Kampagne zeigt eindrucksvoll, dass schon eine Tasse mit heißer Flüssigkeit bis zu 30 % der Körperoberfläche eines Säuglings oder Kleinkindes verbrühen kann.
Die neue Kampagne ist eine Spende der Frankfurter Agentur Brand Health. Sie umfasst zunächst Anzeigen und ein Plakat in verschiedenen Formaten. Ein TV-Spot ist geplant.


Hauptfotomotiv der neuen paulinchen-Kampagne: „Sekunden, die das ganze Leben verändern.“
Foto: (www.paulinchen.de)


Die neue Paulinchen-Präventionskampagne „Vorsicht mit heißen Flüssigkeiten“ warnt eindringlich vor der Gefahr durch heiße Flüssigkeiten. Das Motiv zeigt ein schreiendes Kind, mit einer zerbrochenen Tasse in der heiße Flüssigkeit war. Der Betrachter ahnt die Folgen. Die Frankfurter Werbeagentur Brand Health hat diese Kampagne für Paulinchen e.V. entwickelt.

Jedes Jahr erleiden allein in Deutschland 6000 Kinder so schwere Verbrennungen und Verbrühungen, dass sie stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen. In 80% der Fälle bei Kindern unter 5 Jahren sind Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten die Ursache für diese schwere Verletzung.
„Meist sind es nur Sekunden, in denen das Kind in einem unbeaufsichtigten Moment nach einer Tasse mit heißer Flüssigkeit greift oder den Wasserkocher herunter zieht“, so Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen e.V..

Aufklärung ist gerade im Bereich der Verbrühungen ganz wichtig, denn kaum, einer weiß, dass heiße Flüssigkeiten schon ab 52° C die Haut schädigen und dass eine Tasse heiße Flüssigkeit ausreicht um bis zu 30 % der Körperoberfläche eines Säuglings oder Kleinkindes zu verbrühen. „Bei Kindern ist die Haut dünner als bei Erwachsenen. Es reichen wenige Sekunden Einwirkzeit aus, um schwere Brandverletzungen zu verursachen.
Große Schmerzen, zahlreiche Operationen und lebenslange Narben sind die Folge für die Kinder“, weiß Dr. Franz Jostkleigrewe, Chefarzt der Abteilung für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und Brandverletzte an der BG Unfallklinik in Duisburg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin.




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