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::: Unwetter - kommt die Feuerwehr? 

Wieder haben schwere Gewitter, zuletzt am 08. Juni 2008, die Feuerwehren auf Trab gehalten. Die Schadensbilder bei Unwetter sind vielfältig und reichen von Personenrettung aus dem Wasser, abgedeckten Dächern, ausgehobenen Gullydeckeln bis zum vollgelaufenen Keller.

Wir möchten ihnen folgende Tipps und Informationen geben:

Wann brauche ich die Feuerwehr?
Grundsätzlich kommt ihnen die Feuerwehr schnell und zuverlässig zu Hilfe, wenn
  • Menschenleben gefährdet sind
  • es gilt, größere Sachwerte zu sichern
  • Gefahr im Verzug ist, das heißt der Einsatz dringend geboten ist
  • sich die Bevölkerung nicht selbst helfen kann
Sollte also einer oder mehrere Punkte zutreffen, dann scheuen sie nicht, die Feuerwehr zu verständigen.

Wie erreiche ich die Feuerwehr?
Wählen sie den Notruf 112. Dieser ist zur Feuerwehreinsatzzentrale in der Feuerwache Aschaffenburg geschaltet. Allerdings: bei solchen Unwetterlagen rufen erfahrungsgemäß sehr viele Menschen den Notruf. Es ist daher möglich, dass ihr Notruf nur mit Zeitverzögerung angenommen werden kann.
In diesem Fall können sie die Feuerwehr Laufach direkt unter 06093/8238 anrufen, denn bei solchen Lagen ist in der Regel die Einsatzzentrale im Gerätehaus Laufach besetzt.


Hat Priorität: Eine Personenrettung (hier mit dem Schlauchboot
der Laufacher Feuerwehr) geht vor anderen Einsätzen
Foto: FGL



Wann kommt die Feuerwehr endlich?
Es kann durchaus lange dauern, bis bei solchen Unwetterlagen die Feuerwehr dann auch zu ihnen kommt, denn bei einer Vielzahl an Einsatzstellen können wir nicht überall gleichzeitig sein. Auch werden wir die Einsätze nach Priorität abarbeiten - eine Person in Gefahr ist wichtiger als eine vollgelaufenen Baugrube, ein abgedecktes Dach ist dringender als drei Zentimeter Wasser im Keller.

Zum Stichwort „Wasser im Keller“:
Das Abwasserkanalsystem kann bei plötzlichem und extremen Starkregen die Wassermenge nicht fassen. Die Folge: Das Wasser staut durch einen Bodenablauf, zum Beispiel in der Waschküche, in die Keller der Häuser zurück.
Allerdings: Wenn der Regen nachlässt, verschwindet dieses Wasser auf dem gleichen Wege, durch den es hereingekommen ist: durch den Gully. Zurück bleibt gelegentlich noch ein wenig Schlamm. Meist ist dies dann der Einsatz für die Feuerwehr nicht mehr erforderlich.

Unser Tipp: Warten sie bei rückstauendem Wasser mit dem Notruf noch einige Minuten. Auch die Feuerwehr kann das Wasser nicht aufhalten.
Haben sie immer wieder Probleme mit Rückstauwasser, dann halten sie einige Sandsäcke bereit, die Sie auf dem Bodenablauf platzieren, oder tauschen sie den Gully durch einen mit Rückstauklappe aus.

Zum Stichwort „Straßen verschlammt“:

In vielen Fällen gehen Gewitterregen einher mit verschlammten Straßen - Oberflächenwasser nimmt ungebundenes Erdreich aus Äckern und Freiflächen mit. Da Wasser stets seinen Weg findet, landet dieser Dreck in Gärten und auf der Straße.
Nun ist es nicht zwingende Aufgabe der Feuerwehr, hier zu reinigen: es ist nach wie vor Aufgabe der Anwohner. Straßen und Gehwege zu reinigen.
Nach einer Überflutung der Straßen mit massivem Schlammauftrag greift die Feuerwehr nur dort ein, wo eine Gefährdung der Bewohner zu erwarten ist (z.B. Ausrutschen auf den Schlamm) oder wo sich die Bevölkerung nicht selbst helfen kann (weil der Schlamm zu dick ist).
So gerne wir ihnen auch helfen, bei der Menge der Einsätze müssen wir uns auf neuralgische und gefährliche Punkte beschränken.


Wenn wie hier auf dem Laufachplatz der Schlamm mehrere Zentimeter
dick steht, wird er auch von der Feuerwehr entfernt.
Foto: FGL


Unser Tipp:
Wenn wieder einmal die Straßen überflutet werden, verhindern sie, dass sich das Wasser staut. Helfen sie gleich selbst mit, dass die Gullys frei werden. Dann kann das Wasser schnell abfließen und nimmt den meisten Schlamm wieder mit.




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