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::: Was die Feuerwehr so kostet.... 

28.02.08 - cs


Kein Spielzeug, sondern harte Arbeit:
viele Hundert Stunden Freizeit
flossen in die Ausbildung
am neuen Fahrzeug
Na, habt ihr wieder ein neues Spielzeug bekommen?
Den Satz bekommen wir derzeit, seit Indienststellung des neuen HLF 20/16, häufiger zu hören.
Der Satz ist allerdings zweifach falsch: Zum einen haben nicht wir das Fahrzeug bekommen, sondern Sie – die Bürger von Laufach. Es ist unabdingbarer Bestandteil des gemeindlichen Sicherheitskonzeptes, denn Brandschutz und technische Hilfeleistung ist eine gemeindliche Pflichtaufgabe. Wir, die Frauen und Männer der FEUERWEHR Gemeinde Laufach, sind lediglich besonders trainierte Mitbürger, die mit dem Gerät umgehen können.
Zum anderen: ein Spielzeug ist das neue Fahrzeug nicht. Ein Spielzeug kann man nach Belieben nehmen oder wegstellen. Das neue HLF bedeutet für uns harte Arbeit und viele hundert Stunden an geopferter Freizeit für Ausbildung und Gerätekunde.



Gerade vier Cent pro Einwohner
und Tag kostet der Brandschutz
in der Gemeinde Laufach.
(Zum Vergleich: in der Stadt
Aschaffenburg sind es 16 Cent).

Und was das gekostet hat...
Viel Geld, nämlich etwa 328.000 Euro. Davon zahlt der Freistaat Bayern 80.000 Euro, der Feuerwehrverein Laufach legt nochmals 3.000 Euro drauf. Den Rest - 245.000 Euro – zahlt die Gemeinde Laufach. Immer noch ein großer Batzen. Allerdings hält das Fahrzeug mindestens 20 Jahre lang.
Fakt ist: Feuerwehr kostet Geld. In den Jahren 1995 bis 2007 hat die Gemeinde Laufach für Feuerwehrfahrzeuge, Geräte, Ausbildung der Feuerwehrdienstleistenden und Gerätehäuser nach Abzug der Zuschüsse 1,1 Millionen Euro ausgegeben. Diese Zahl klingt hoch, relativiert sich jedoch schnell: Pro Einwohner Laufachs und pro Tag waren dies gerade einmal vier Cent , die für die Sicherheit der Bürger investiert wurden.



In so einer Situation rechnet
sich eine gut ausgerüstete Feuerwehr
sehr schnell...

Fotos: FGL

Hätt’s das überhaupt gebraucht?
Wenn es künftig nicht mehr brennt, und auch keine Unfälle mehr passieren, dann nicht. Aber wie schon das Oberverwaltungsgericht Münster hochrichterlich 1987 feststellte:
„Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss!“ (OVG Münster, 10 A 363/86 v. 11.12.87).
Das Vorgängerfahrzeug war mittlerweile 22 Jahre alt und zeigte die entsprechenden Alterserscheinungen. Damit stieg das Risiko, wegen eines Defektes nicht oder verzögert ausrücken zu können.
Erst jüngst, am 23. Februar 2008, hat das Fahrzeug bei einem kritischen Wohnungsbrand im Fräuleinsgärtchen bewiesen, wie wichtig modernes und zuverlässiges Feuerlöschgerät ist.




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