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::: Teure Frostschäden vermeiden! 

16.01.17/02.02.12/02.12.10/19.01.09 - cs Der Winter ist da mit klirrendem Frost - und die Feuerwehren befürchten schon viele Einsätze, wenn das Wetter wieder wärmer wird: dann häufen sich die Einsätze mit dem Stichwort „Wasserschaden“. Der Grund: Während der extremen Frosttage sind viele Wasserleitungen eingefroren. Diese tauen jetzt langsam auf, und das - bislang als Pfropfen wirkende - Eis schmilzt.

Ws passieren kann, zeigt ein Einsatzbespiel vom Januar 2009: In einem unbewohnten und auch unbeheizten Mehrfamilienhaus in Hain stand das Wasser einen halben Meter hoch im Erdgeschoss. Etwa 70 Kubikmeter Wasser waren im breiten Strahl aus einem aufgefrorenem Wasserfilter ausgetreten.
Ferner war das gesamte Heizsystem eingefroren und die Heizkörper vom Eis aufgeplatzt.
Entsprechend ging der Schaden hier in die zigtausende Euro, denn neben dem eigentlichen Wasserschaden sind wahrscheinlich auch sämtliche Wasserleitungen und Heizkörper im Haus zu erneuern.



Ein halber Meter hoch stand das Wasser hinter der Haustür. Ursache war ein aufgefrorener Wasserfilter, aus dem sich ein armdicker Strahl ergoß. Die Folge: Wohnung komplett überschwemmt. Sämtliche Heizkörper waren zudem vom Frost aufgeplatzt.
Alle Fotos: FGL


Rohre frostfrei halten – die Feuerwehr rät:
Stellen Sie Wasserleitungen in unbeheizten Räumen nach Möglichkeit ab und entleeren Sie die Rohre.
Drehen Sie Heizkörper im Winter nie ganz ab, auch nicht nachts oder im Urlaub. Wählen Sie mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung (*).
Sichern Sie Leitungen in unbeheizten Räumen mit einem elektrischen Frostwächter, wenn sie nicht abgestellt werden können.

Wasserleitungen richtig auftauen – die Feuerwehr rät:
Benutzen Sie auf keinen Fall eine Lötlampe oder anderes offenes Feuer, dies ist oft der Grund für Brände. Die Hitze entzündet durch Wärmeleitung oftmals unkontrolliert brennbare Stoffe an anderen Stellen und in Hohlräumen, zum Beispiel Isoliermaterial.
Benutzen Sie zum Auftauen besser Haartrockner, Heizlüfter, Heißluftgebläse, ein Dampfstrahlgerät oder Tücher, die in heißes Wasser getaucht wurden. Auch Heizmatten oder Wärmflaschen sind gute Hilfsmittel.
Holen sie sich Rat bei einem Heizungs- oder Sanitärfachmann.

::: Bundesweiter Rauchmeldertag am 13. Mai 2016  

09.05.16 - cs Der erste Rauchmeldertag dieses Jahres findet am Freitag, den 13. Mai 2016 statt. Unter dem Motto „Eigentum verpflichtet“ appelliert er an Haus- und Wohnungseigentümer, Rauchmelder auch in ihrer selbst genutzten Immobilie zu installieren.

„Die Rauchmelderpflicht besteht nicht nur für vermietete Objekte, sondern auch für selbst genutztes Wohneigentum. Viele Eigentümer wissen dies nicht“, erklärt Christian Rudolph, Vorstand beim Forum Brandprävention e.V.

Laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes stirbt in Deutschland durchschnittlich jeden Tag ein Mensch an den Folgen eines Brandes. 95 Prozent davon ersticken an giftigen Rauchgasen. „Rauchmelder hätten ihr Leben retten können“, ergänzt Rudolph.

Rauchmelderpflicht gilt auch für selbstgenutzte Immobilien

Der erste Rauchmeldertag dieses Jahres findet am Freitag, den 13. Mai statt. Unter dem Motto „Eigentum verpflichtet“ appelliert er an Haus- und Wohnungseigentümer, Rauchmelder auch in ihrer selbst genutzten Immobilie zu installieren.

„Die Rauchmelderpflicht besteht nicht nur für vermietete Objekte, sondern auch für selbst genutztes Wohneigentum. Viele Eigentümer wissen dies nicht“, erklärt Christian Rudolph, Vorstand beim Forum Brandprävention e.V. Laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes stirbt in Deutschland durchschnittlich jeden Tag ein Mensch an den Folgen eines Brandes. 95 Prozent davon ersticken an giftigen Rauchgasen. „Rauchmelder hätten ihr Leben retten können“, ergänzt Rudolph.

Einbau von Rauchmeldern ist Vermietersache

In Bayern gilt die Einbaupflicht aktuell für Neubauten. Bestehende Wohngebäude sind in den kommenden Jahren nach­zurüsten. Verantwortlich für den Einbau der Rauchmelder sind die Eigentümer bzw. Vermieter.

In welchen Räumen müssen Rauchmelder installiert werden

Alle Kinder- und Schlafzimmer sowie angrenzende Flure müssen mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Grundlage dafür ist die Bauordnung des jeweiligen Bundes­landes.

Infomaterial und Zusatzinformationen zum Rauchmeldertag

Den Rauchmeldertag gibt es seit 2006 unter dem Motto: „Freitag der 13. könnte Ihr Glückstag sein“ Den bundesweiten Rauchmeldertag gibt es in diesem Jahr gleich drei Mal: im Februar, März und November.

Der zweite Rauchmeldertag im März wird sich dem Thema „Wartung von Rauchwarnmeldern“ widmen und richtet sich an Eigentümer und Mieter.

Weitere Informationen zum Rauchmeldertag und zur Rauchmelderpflicht unter: www.rauchmelder-lebensretter.de

Quelle: LFV Bayern e.V. / www.rauchmelder-lebensretter.de


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