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::: Sehr Hohe Wald- und Flächenbrandgefahr: Warnstufe 5 erreicht 

20.06.17 - cs Die anhaltende Trockenheit in Franken mit angenehmen Temperaturen und blauem Himmel gaben den Bürgerinnen und Bürgern in den letzten Tagen reichlich Sommergefühle. Woran leider selten dabei gedacht wird, sind die mit dieser Wetterlage verbundenen Wald- und vor allem Flächenbrandgefahren.

Denn in der Vegetation ist das frische Grün des Frühling mittlerweile dem Braun des Hochsommers gewichen. Es herrscht daher am Untermain seit Mitte Juni durchgehend Waldbrandgefahrenstufe 4 (= hoch auf der fünfstufigen Skala). Niederschläge sind derzeit keine angekündigt, so dass ab Dienstag, 20 6. ist Waldbrandstufe 5 erreicht wurde!

Bei dieser Trockenheit kann schon ein einzelner Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe, aber auch eine die Sonnenstrahlen bündelnde Glasscherbe Gras, Nadelstreu und auf dem staubtrockenen Boden liegende Zweige und Reisig entzünden.

Aus diesem Grund werden alle Waldspaziergänger und Waldbesitzer zu erhöhter Vorsicht aufgerufen!


Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes zum 20.06.2017.
Grafik: www.dwd.de


Bitte beachten Sie bei der akuten Waldbrandgefahr folgende Hinweise:

1. Melden Sie Wald- und Flächenbrände sofort an die Feuerwehr unter Tel. 112.
2. In den Wäldern gilt generell Rauchverbot vom 1. März bis 31. Oktober.
3. Werfen Sie beim Auto- oder Bahnfahren keine Zigarettenkippen aus dem Fenster.
4. Machen Sie im Wald oder in Waldnähe (bis 100 m) kein offenes Feuer.
5. Lassen Sie keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald liegen (Brennglaseffekt).
6. Parken Sie nicht auf trockenem Gras, da es sich am Katalysator entzünden kann.
7. Parken Sie auch an Waldwegen stets so, dass Rettungs- u. Löschfahrzeuge nicht behindert werden.

::: Notrufnummer: Was Sie über 112 wissen müssen 

11.2.14 - cs Wer Hilfe von Feuerwehr oder Rettungsdienst braucht, wählt die Notrufnummer 112. Das dürfte allgemein bekannt sein. Was aber laut europäischen Statistiken in Deutschland nur 17 Prozent der Bevölkerung wissen: Die Notrufnummer 112 ist in ganz Europa rund um die Uhr gebührenfrei aus allen Telefonnetzen, egal ob Festnetz oder mobil, erreichbar.

Deshalb gilt seit mehreren Jahren der 11. Februar, also der 11.2., als „Europäischer Aktionstag der Notrufnummer 112“. Damit soll allgemein bekannt gemacht werden, dass mit der Telefonnummer 112 im Notfall in ganz Europa ein kompetenter und meistens auch Englisch sprechender Ansprechpartner erreicht wird, der schnelle und effektive Hilfe vermittelt.

Anrufer, die in Bayern die Notrufnummer 112 wählen, erreichen eine der 26 „Integrierten Leitstellen (ILS)“, die für einen Leitstellenbereich gemeinsam die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst koordiniert.

Wählt man im Landkreis Aschaffenburg den Notruf 112, so erreicht man die „ILS Bayerischer Untermain“ in Aschaffenburg, deren Dienstbereich die Stadt Aschaffenburg und die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg mit rund 360.000 Einwohnern umfasst. Speziell ausgebildete Disponenten nehmen dort Tag und Nacht Anrufe entgegen und geben Einsatzbefehle an Feuerwehr und Rettungsdienst weiter.

Wann ich die 112 wählen sollte
Die 112 gilt vorrangig für Brände, Unfälle mit Verletzten und lebensbedrohliche medizinische Notfälle. Daneben kann weiterhin, aber nur in Deutschland, mit der Notrufnummer 110 die nächstgelegene Einsatzzentrale der Polizei erreicht werden. Diese befindet sich für den Landkreis Aschaffenburg im Polizeipräsidium Würzburg.

Wer in der Aufregung die beiden Nummern verwechselt, hat keine Probleme zu befürchten: Polizei und „ILS“ können ihre eingehenden Notrufe auf die jeweils andere Dienststelle in Konferenz schalten, sodass keine Verzögerung eintritt. Für nicht lebensbedrohliche medizinische Notfälle gilt bundesweit die Nummer 116117, womit der Ärztliche Bereitschaftsdienst erreicht wird.
Die bisher in Bayern verbreitete Rettungsdienst-Rufnummer 19222 wird noch einige Zeit weiter verwendet und läuft ebenfalls bei der „ILS“ auf; sie wird aber nach einer Übergangszeit nur noch für die Organisation von Krankentransporten verwendet und wird in der Leitstelle erst nach den 112-Notrufen bearbeitet.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei warnen vor dem strafbaren Missbrauch der 112, denn mit „Spaß-Anrufen“ wird womöglich ein Echteinsatz verzögert, was im schlimmsten Fall Menschenleben kosten kann. Deshalb ist es auch seit einigen Jahren nicht mehr möglich, mit Handy ohne SIM-Karte und damit ohne erkennbare Nummer einen 112-Notruf abzugeben.
Im Übrigen erkennt die Leitstelle auch sogenannte „unterdrückte“ Nummern, denn bei einem echten Notruf kann so der Anrufer festgestellt und, falls er plötzlich nicht mehr sprechen kann, auch geortet werden.

Einen abschließenden Hinweis geben die Hilfsorganisationen: Wer beim Einschalten seines Mobiltelefons versehentlich die automatische Notruffunktion auslöst, braucht nichts zu befürchten; eine kurze Entschuldigung beim Disponenten in der Leitstelle genügt. Auflegen und nichts sagen ist dagegen nicht zu empfehlen, denn dann müsste ein Notfall angenommen werden.

Die sogenannten W-Fragen
Wer einen Notruf abgibt, sollte die sogenannten „W-Fragen“ beachten (Wer? Wo? Was? ), aber wer diese nicht mehr weiß, kann ganz beruhigt bleiben: Er muss einfach die Fragen des Disponenten in der Leitstelle beantworten; somit ist das Wichtigste am Notruf die letzte „W-Frage“: „Warten auf Rückfragen.“ Nicht der Anrufer, sondern der annehmende Disponent beendet das Gespräch. Dann kann man mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass schnelle Hilfe kommt.

Textquelle: Augsburger Allgemeine



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