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::: Müssen Nutzfeuer angemeldet werden? 

Wir werden gelegentlich gefragt, ob Landwirte oder Bürger ein Nutzfeuer (Verbrennen von holzigen Gartenabfällen, Kartoffelfeuer, ...) im Vorfeld anzumelden haben, um einer eventuellen irrtümlichen Alarmierung vorzubeugen.

Hierzu hat der KFV Aschaffenburg folgende Information veröffentlicht:

Seit dem 03. Juli 2012 koordiniert die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain alle Einsätze der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in Stadt und Landkreis Aschaffenburg sowie im Landkreis Miltenberg. Täglich werden der Leitstelle sogenannte „Nutzfeuer“ (d.h. angemeldete Feuer) gemeldet, um eine irrtümliche Alarmierung der Feuerwehr zu verhindern.

Das Bayerische Staatsministerium des Inneren hat jedoch mit Ministerialschreiben vom 13.02.2013 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Alarmierung der Feuerwehr durch die Meldung eines Nutzfeuers weder unterlassen noch verzögert werden darf, sofern bei einer Brandmeldung auch nur der geringste Zweifel besteht, dass es sich tatsächlich um das angemeldete Feuer handelt.

Die Feuerwehren sind verpflichtet, jeden Alarm zu verifizieren. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass in der Praxis ein genauer Abgleich zwischen der Brandmeldung eines Notrufteilnehmers und dem gemeldeten Nutzfeuer für den Einsatzsachbearbeiter in der Leitstelle nahezu unmöglich ist.



Typisches Besipiel für ein Nutzfeuer: Kartoffelfeuer rund um Laufach im Herbst
Foto: FGL


Heißt im Klartext: Durch die Mitteilung eines Nutzfeuers an die Leitstelle wird demnach die Alarmierung der Feuerwehr nicht verhindert. Daher wird darauf hingewiesen, dass die Mitteilung von Nutzfeuern an die Integrierte Leitstelle obsolet ist, zumal für die Leitstelle auch keine gesetzliche Verpflichtung für die Entgegennahme besteht.

::: Rauchwarnmelder werden in Bayern ab dem 01.01.2013 Pflicht 

Rauchwarnmelder werden in Bayern ab dem 01.01.2013 Pflicht. In Art. 46 der Bayer. Bauordnung wird folgender Abs. 4 angefügt:
In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.


Damit ist Bayern das elfte Bundesland, das eine entsprechende gesetzliche Regelung einführt.

Bei Bränden sterben in Deutschland täglich zwei Menschen und rund 60.000 Menschen werden pro Jahr verletzt, die meisten davon durch Rauchgasvergiftung.


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