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::: ---------ENDE DER UNLIEBSAMEN VORGESCHICHTE---------- 

::: 20.02.2014 ::: Zu den Kosten des Projektes 

20.02.14 - cs/hpv Nachdem im Bürgerforum am 19. Februar 2014 viele falsche Zahlen von den Kandidaten und den Bürgern vorgetragen wurden, sei an dieser Stelle nochmals die jüngsten und nach Aussage von Bürgermeister Weber auch „belastbaren“ Zahlen genannt:

Für das Gesamtprojekt „Feuerwehrhausneubau an gleicher Stelle“ wurden nach aufwändiger und detaillierter Analyse Kosten von 2,93 Millionen ermittelt. Darin sind enthalten:
Für den Neubau des Feuerwehrhauses 2,48 Millionen,
für Neubau der BRK-Garage 96.000 Euro,
für Fotovoltaik 70.000 Euro,
für Abriss 120.000 Euro und
für die Übergangslösung 165.000 Euro.

Für den Feuerwehrhausneubau erhält die Gemeinde einen Zuschuss vom Freistaat Bayern in Höhe von 434.000 Euro. Somit entfallen auf den Neubau des Feuerwehrhauses netto 2,05 Millionen.

Hinzu kommen Ausgaben für die (feuerwehrtechnische) Einrichtung, normal werden diese mit 15-20 % der Bausumme kalkuliert (das wäre ca. 430.000 €). Bei uns sind diese Kosten vorläufig mit rund 180.000 Euro geschätzt.
Allerdings soll auch ein Teil der Einrichtung vom alten Gerätehaus übernommen werden (z.B. die dann 36 Jahre alte Bestuhlung vom Lehrsaal), ferner hat der Feuerwehrverein Laufach bereits einen Zuschuss von 25.000 Euro signalisiert, und will weitere 10.000 Euro an Spenden sammeln.

Sämtliche anderen an der Podiumsdiskussion am 19. Februar 2014 kolportierten Zahlen, seien es 3, 4 oder gar 6 Millionen kann man getrost unter der Kategorie „Wahlkampf“ verbuchen.

Ein weiterer Punkt zur Klarstellung ist der Vergleich der Kosten für den Kindergarten und für die Feuerwehr der beim Forum von Egon Wagner und Herrn Hempfling angefragt wurde: Auch wenn man hier Äpfel mit Birnen vergleicht, seien Zahlen genannt:

Die Gemeinde gibt pro Jahr 350.000 Euro für die Kindergärten aus. Nicht enthalten sind hier die Investitionskosten wie Kindergartengebäude.

Der gemeindliche Budgetposten Feuerwehr für den laufenden Betrieb beträgt fast genau 50.000 €. Die Gesamtausgaben der Gemeinde für die Feuerwehr betragen im Schnitt der letzten 20 Jahre jährlich 97.000 €. Darin sind die Investitionskosten wie Fahrzeugbeschaffungen (z.b.LKW, VRW, RW, HLF), Gebäudeunterhalt oder Schutzkleidung in diesem Zeitraum mit eingerechnet.


::: 09.02.2014 ::: Aktuelles zum Gerätehausneubau  

09.02.14 - hpv Nachdem wieder ein Jahr ins Land gegangen ist, wird es an der Zeit, einen aktuellen Sachstandsbericht abzugeben.

Die nachfolgenden Zahlen stammen aus den Bürgerversammlungen im Januar, sie wurden bislang der Feuerwehr noch nicht von offizieller Seite genannt.

Die geschätzten Baukosten belaufen sich nun auf 2,932 Mio Euro (BRUTTO). Dies ist auch für uns, von Seiten der Feuerwehr eine bemerkenswerte Teuerung.
Wir wollen es etwas genauer anschauen und die Zahlen kommentieren.

Urspünglich sah der Beschluss der Gemeinde aus dem Jahr 2012 eine Deckelung der Kosten von 2 Mio Euro vor. Allerdings wurde beim Beschluss nie genannt ob es sich um eine Brutto- oder Nettosumme handelt, ob Abriß und Übergangslösung beinhaltet sind oder nicht.
Wir gehen davon aus, dass es sich um die Nettosumme handelte. Damit liegen wir bei 2,39 Mio Euro brutto.

Folgende geschätzte Kosten werden nun mit hineingerechnet:
der Abriss mit ca. 120.000 €,
die Übergangslösung für ca. 15 Monate mit 162.000 €,
die Übergangslösung für die installierte Sirene mit 3.000 €,
die Garagen für das BRK mit 95.500 € und
die Photovoltaikanlage mit geschätzen 70.000 €.

Laut Aussage der gemeindlichen Führung war dies nicht in den Baukosten der gedeckelten Bausumme enthalten. Rechnen wir diese 450.980 Euro oben drauf, enstpricht dies einer einer geschätzten Bausumme im Jahr 2012 von 2.840.900 Euro.
Somit entspricht die neue Summe einer Teuerung von 91.200 Euro oder umgerechnet 3,2 %!

(Dies entspricht fast 1:1 der derzeitigen Teuerungsrate in der Baubranche. Man vergleiche mit anderen Bauprojekten der Gemeinde, z.B dem Aufzug am Rathaus).

An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass die Gemeinde für das Projekt eine Staatszuschuss von bis zu 434.000 Euro erhält, der natürlich von den die Gemeinde belastenden Kosten abgezogen werden muss. Und dass es für einen Neubau eben diese 434.00 Euro gibt, für eine Modernisierung/Erweiterung nur 70.000 Euro.

Verwunderlich ist daher, dass der Architekt nochmals (zum dritten oder gar vierten Mal) beauftragt wurde, die Variante „Modernisierung“ zu prüfen.
Dabei kam heraus, dass das bestehenden Gebäude aufgrund der Lasten der Fahrzeuge Gründungsprobleme hat und bis auf eine Tiefe von rund 3 Meter mit Beton unterfangen werden muss, um auf tragfähigen Untergund zu kommen.
Ein „Unterfangen“ im wahrsten Sinne des Wortes, welches sich leider schwer kalkulieren lässt. Dass dann eine Summe von geschätzt rund 3,5 Mio Euro rauskommt, überrascht nicht wirklich.

Fakt ist, dass durch das vermeindliche „Suchen nach Einsparungen und Alternativen“ und das offensichtliche „Zeitspiel“ Mittel verplempert wurden, für die man zwei Schlauchpflegeanlagen anschaffen könnte (über die ja auch noch diskutiert wird...)

Unsere Hoffnungen liegen nun voll und ganz auf dem neuen Bürgermeister und auf die neu zu wählenden Gemeinderätinnen und -räte. Lassen Sie bitte die ehrenamtlich engagierten Bürger in Uniform nicht so im Regen stehen, wie dies in der letzten Zeit der Fall war.

::: 04.02.2013 ::: Gemeinderat beschließt Änderung des Bebauungsplans  

04.02.13 - cs Zur Übereinstimmung von Bauleitplanung und Entwurfsplanung für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und der BRK-Garagen wurde vom Gemeinderat eine Änderung des Bebauungsplanes „Verkehrsplanung und Gemeinbedarfsfläche Laufach-Ortsmitte“ beschlossen.

Dies war das letzte Mal, dass das Thema Feuerwehrhaus offiziell im damaligen Gemeinderat auf der Tagesordnung war.
Nach Vorlage einer aktualisierten Kostenermittlung Mitte 2013 wurde die Übereinkunft getroffen, dass das Thema vom neuen Gemeinderat nach dessen Wahl 2014 wieder aufgenommen werden soll.

::: 21.01.2013 ::: Sitzung des gemeinsamen Auschusses  

18.01.13 - cs Am Montag, dem 21. Januar 2013 um 17.00 Uhr fand im Gerätehaus Laufach eine Sitzung der gemeinsamen Arbeitsgruppe von Feuerwehr und Gemeinde zum Feuerwehrhausneubau statt. Geladen waren auch Vertreter der BRK-Bereitschaft Laufach.
Nachdem in Januar die Planentwürfe mit dem Kreisbrandrat und der Regierung besprochen wurden, stellte Planer Roland Seubert nun die aktualisierte Entwurfsplanung vor.

Es gab noch einige kleinere Punkte, die mit dem GUV anzuklären sind. Dennoch wurde der Planentwurf dem Bauauschuss am gleichen Tag vorgelegt.
Dieser hat in seiner Sitzung den Planentwurf mit 6:0 befürwortet und dem Gemeinderat zum endgültigen Beschluss im Februar oder März 2013 empfohlen.
Danach folgen die Punkte Ausführungsplanung, Zuschussantrag, Statik, Bauantrag.



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