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::: 04.07.2011 ::: Gemeinderatsbeschluss zur Erweiterung des Feuerwehrhauses in Laufach  

04.07.11 - cs Einstimmig hat der Laufacher Gemeinderat am 04.Juli 2011 beschlossen, das Feuerwehrgerätehaus Laufach am Rathauskreisel energetisch zu sanieren und zu erweitern. Der zwischenzeitlich in Diskussion gebrachte Neubau an der Dorfwiese ist aus mehrfachen Gründen nicht umsetzbar und vom Tisch.

Die Zielsetzung der Erweiterung: Platz schaffen! Denn das bestehende Gerätehaus platzt aus allen Nähten, es gibt keine Lagerräume, weder Dusch- noch Umkleideräume für beiderlei Geschlechter noch geeignete Pflegemöglichkeiten für Schutzbekleidung oder Atemschutz.
Ferner gilt es, den bestehenden Bau energetisch und substantiell zu sanieren, denn bei dem Bau aus den Siebziger Jahren wurde Wärmedämmung nicht gerade groß geschrieben, und gar manches Bauelement hat seine Lebensdauer bereits überschritten.

Zur Umsetzung des vorläufigen Raumprogramms standen nach Vorbesprechungen im Bauausschuss noch zwei mögliche Varianten im Gemeinderat zur Diskussion: die sogenannte „B2“-Variante, bei der ein großer Baukörper im Osten und ein kleiner im Westen vorgesehen war; sowie die (auch von der Feuerwehrführung favorisierte) Variante „E“ mit einem großen Baukörper im Westen und einem kleineren im Osten des bestehenden Gerätehauses.
Letztlich wurde auch von dem Gemeinderat die Vorteile der Variante „E“ unterstrichen: mit dem Bebauungsplan konform, kein Grunderwerb erforderlich, nur geringe Eingriffe in den Rathausparkplatz.


Konzeptskizze der geplanten Erweiterung mit einem Technik- und Sozialraumanbau im Westen (Baukörper BK1)
und einer Hallenerweiterung im Osten (Baukörper BK2)


Gemeinderat Frank Merget, stellv. Kommandant der FEUERWEHR Gemeinde Laufach bestätigte, dass diese Variante unter Ausnutzung der vorgesehenen Flächen dem Bedarf der Feuerwehr entspricht, zumal eben diese Variante bereits im Jahr 2008 von der Feuerwehr vorgeschlagen wurde.
Gemeinderat und 3. Bürgermeister Siegfried Schwarz monierte allerdings, dass die Verwaltung nach wie vor eine genaue Kostengegenüberstellung zwischen Neubau und Erweiterung/Sanierung schuldig bleibe, und die vorliegenden Zahlen bestenfalls Schätzungen seien. Daher könne der Beschluss mangels Grundlagen nicht mit Kostenargumenten begründet werden. Dennoch sei das Projekt zustimmungswert.

In der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung vergab der Gemeinderat einen Auftrag an ein Architekturbüro, bis zum Ende des Jahres eine Detailplanung, eine Kostenschätzung und einen Bauzeitenplan zu erstellen.

Im Gemeindehaushalt und der Finanzplanung sind für dieses Jahr 25.000 Euro für Planung und jeweils 250.000 Euro Baukosten für die Jahre 2012 bis 2014 vorgesehen. Dass diese Summe jedoch nicht reichen wird, machte Bürgermeister Weber deutlich. Allerdings ist mit der Einplanung im Haushalt ein Baubeginn im Jahr 2012 durchaus möglich.

Weber wies auch darauf hin, dass mit der Erweiterung der bestehende Übungshof der Feuerwehr entfalle und an anderer Stelle im Ort eine befestigte Übungsfläche ausgewiesen werden muss.

Artikel vom 6.7.2011 im Main-Echo




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