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::: 01.07.2011 ::: Gerätehaus, Feuerwehrhaus - ja was denn nun? 

01.07.11 - cs Leichte Verwirrung besteht bei den Begrifflichkeiten, die es aufzuklären gilt....

Das Laufacher Feuerwehrgebäude wurde entsprechend der 1979 geltenden Norm als „Feuerwehrgerätehaus“ bezeichnet - wie auch die Gebäude in Hain und Frohnhofen. Mit dessen Neubau wird sich seine Bezeichnung in „Feuerwehrhaus“ ändern.

Da heutzutage Häuser für die Feuerwehr nicht nur zur Aufbewahrung von Geräten, sondern auch und im Wesentlichen zur Unterstellung von Fahrzeugen, zur theoretischen und praktischen Schulung der Feuerwehrangehörigen, zur Pflege von Schlauchmaterial, Atemschutzgerät und Schutzausrüstung, zum Lagern von Einsatzmitteln u.v.m. dienen, wird in Deutschland mittlerweile in der Norm DIN 14011-9 die Bezeichnung Feuerwehrhaus verwendet.
Ein Feuerwehrhaus umfasst neben den Hallen für Einsatzfahrzeuge auch Aufenthalts- und Sanitärräume für die Mannschaft, Verwaltungsbereiche und Werkstätten.

Ein Gerätehaus im herkömmlichen Sinne dient lediglich der Unterbringung von Fahrzeug und Gerät sowie der persönlichen Schutzausrüstung, verfügt jedoch in der Regel über keine nennenswerten technischen Einrichtungen.

Der Vollständigkeit halber:
eine Feuerwache gibt es nur bei Berufsfeuerwehren oder Freiw. Feuerwehren mit ständig besetzter Wache (wie in Aschaffenburg), wo Feuerwehrdiensteistende an allen Tagen im Jahr durchgehend im Gebäude sind, also „wachen“.
Der Begriff „Spritzenhaus“ wird von den Kollegen der schreibenden Zunft noch gerne genommen, um Wortwiederholungen zu vermeiden. Er stammt allerdings aus der Zeit der handbetriebenen Saug- und Druckspritzen bzw. aus der Zeit, als Zeitungen noch in auf Linotype im Bleisatz gefertigt wurden.



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