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::: Wir machen Hausbesuche... 

13.10.11- cs ...wenn wir überhaupt zu Ihnen hinkommen können.



Nein, das ist kein gestelltes Foto: geschehen am Donnerstag, den 13.10.2011 um 16.30 Uhr, in der Welzbachstraße in Frohnhofen.

Eines der beiden Fahrzeuge (links Ford Fiesta, rechts Smart) parkt - um es gelinde auszudrücken - ein wenig dämlich.

Die Folgen für die Anwohner (wie den Fahrer des ankommenden Nissan): Warten, Hupen, dann doch Umwege fahren. Unannehmlichkeiten halt.
Bei einem Feuerwehreinsatz wären die Folgen gravierender - zählt doch sowohl bei einem Brand als auch bei einem Medizinischen Notfall jede Sekunde.

Darum der Appell an alle Verkehrsteilnehmer: erinnern sie sich an das, was sie in der Fahrschule gelernt haben, und befolgen sie die Regeln der Straßenverkehrsordnung zum Parken. Diese sind aus gutem Grund erlassen und neben dem reibungslosen Verkehrsfluss vor allem für das schnelle Anrücken von Rettungsdienst und Feuerwehr gedacht:
  • Beachten sie, dass beim Parken immer eine Durchfahrtsbreite von 3,0 m bleibt. Ist dies nicht möglich, dürfen sie an dieser Stelle eben nicht parken.
  • Halte- und Parkverbotsschilder sind keine Schikane, sondern haben einen Sinn. Insbesondere wenn darunter ergänzt wird, das es sich um Feuerwehranfahrtzonen handelt...
  • In Kreuzungs- und Einmündungsbereichen darf nicht geparkt werden. Unsere Löschfahrzeuge mit großem Wendekreis brauchen diesen Platz zum Ausscheren.
  • Vermeiden sie Zick-Zack-Parken. Nirgendwo steht, dass sie vor ihrem eigenen Haus parken müssen. Gegenüber geht es meist auch...
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Denn der nächste unserer Hausbesuche könnte bei Ihnen stattfinden...

::: Wann kommen die First Responder und wann nicht... 

05.06.11- cs Öfters werden wir von der Bevölkerung gefragt, warum bei bestimmten medizinischen Notfällen die First Responder der FEUERWEHR Gemeinde Laufach nicht vor Ort waren...

Eine Materie, die wir hier allgemein erläutern wollen, bei der wir aber im Einzelfalle ihnen auch gerne direkt Auskunft geben können. Zögern sie nicht, uns anzusprechen.
Die Rolle der Rettungsleitstelle
Notrufe unter 06021/19222 werden in Aschaffenburg in der Rettungsleitstelle entgegengenommen (zukünftig nur noch die 112). Der Anrufer wird vom jeweiligen Disponenten gemäß einem Notrufabfrageprotokoll zum Notfall (Hergang, Krankheitsbild, Bewusstsein des Patienten etc.) befragt – das sogenannte „Meldebild“ wird erstellt.
Ausschließlich anhand dieser Kriterien muss der Disponent entscheiden, welches Rettungsmittel (Art und Anzahl der Fahrzeuge) verfügbar ist und zum Einsatz kommt; auch ob der Notarzt hinzu alarmiert wird.

Die sogenannte „Notarztindikation“
Grundsätzlich werden die First Responder nur dann alarmiert, wenn auch der Notarzt zum Patienten alarmiert wird (die sogenannte „Notarztindikation“). Dies sind in der Regel lebensbedrohliche Krankheiten und Verletzungen (Atemnot, Herzprobleme, Schlaganfall, Kreislaufstillstand), bei denen jede Minute zählt.
Bei speziellen Notarztindikationen hingegen, in denen die First Responder eher zu einer Belastung denn zum Nutzen des Patienten wären, werden sie nicht hinzu alarmiert – beispielsweise bei Gynäkologischen oder Psychologischen Notfällen.

Feuerwehr oder BRK-Bereitschaft?
Seit der Anfangszeit der Laufacher First Responder wird das Projekt von Laufachs Feuerwehr und BRK-Bereitschaft gemeinsam getragen. Im Alarmfalle werden von Rettungsleitstelle und Feuerwehreinsatzentrale BEIDE Einrichtungen alarmiert. Im Sinne der Patienten und einer schnellen Hilfe gilt hier das „Windhundprinzip“: Die Einrichtung, die zuerst auf den Alarm reagiert und über Funkmeldesystem (FMS) ihre Ausrückebereitschaft meldet, erhält den Einsatzauftrag.

Die Absicherung am Stachus
Aufgabe der First Responder ist es, das „therapiefreie Intervall“, also der Zeitpunkt zwischen Alarmierung und Eintreffen des ersten Rettungswagens, zu verkürzen. In besonderen Fällen werden die First Responder daher gar nicht erst alarmiert: Wenn nämlich ein Rettungswagen bereits in unmittelbarer Nähe von Laufach ist.
Das kann der Zufall bringen, wenn ein RTW gerade durch Laufach fährt, aber auch der gar nicht so seltenen Fall, dass ein RTW zur „Gebietsabsicherung“ am Ortseingang in Hösbach (in der Regel am A3-Markt) steht, der dann in drei Minuten in Laufach sein kann.

Hubschraubereinweisung
Zwei Gründe sind es, die den Einsatz des Rettungshubschraubers erforderlich machen: Wenn zum einen der Notarzt vom Klinikum bereits anderweitig im Einsatz ist; oder wenn das Verletzungs- oder Erkrankungsmuster den schonenden Transport oder die Verlegung in eine Spezialklinik erforderlich macht.
Sofern die FEUERWEHR Gemeinde Laufach bereits in den Einsatz als First Responder eingebunden ist, oder wenn es die Rettungsleitstelle für erforderlich hält, übernimmt dann die Feuerwehr die Hubschraubereinweisung auf einem geeigneten Landeplatz und den Transport des Hubschrauberarztes zum Patienten.

Zusammenfassend:
Wenn die First Responder der FEUERWEHR Gemeinde Laufach alarmiert werden, kommen wir auch: seit 1996 haben wir fast 850 Einsätze absolviert – bei einer Ausrückesicherheit von 100%. Mehrere Gründe wie oben beschrieben führen jedoch dazu, dass im Einzelfalle die First Responder der Feuerwehr nicht am Notfallort erscheinen.



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