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::: 15.10.2017 ::: Herbstübung 2017  

15.10.2017 – hpv Am Samstag, dem 14. Oktober 2017 fand bei Kaiserwetter die diesjährige Abschlussübung im Ortsteil Hain statt.
Danke an die 51 anwesenden Kräfte aus der FEUERWEHR Gemeinde Laufach und der Rot-Kreuz-Bereitschaft Laufach, sowie an die Kinderfeuerwehr und weitere Mitarbeiter als Verletztendarsteller.
Besonderen Dank an Manuel Kraus für die Ausarbeitung der Übung, an den Obst- und Gartenbauverein für die Übungslokalität, die etwa 50 anwesenden Zuschauer aus den Reihen der Bevölkerung, und nicht zuletzt an den Feuerwehrverein Hain für die anschließende Verpeflegung.



Als erstes Übungsszenario wurde eine Kindergeburtstagsfeier im Vereinsheim angenommen. Hier kam es zu einer Brandentwicklung in der Teeküche, welche schnell über die holzvertäfelten Wände auf das Mobiliar übergreift.
Diese Aufgabenstellung galt es für das Personal von HLF, LKW und TLF 16 zu bewältigen.
Mit insgesamt vier Atemschutztrupps wurde die Menschrettung mit anschließender Brandbekämpfung vorgenommen und das Gebäude zeitnah belüftet.




Als zeitversetzte zweite Übungsvorgabe gab es einen Bauunfall an einem oberhalb gelegenen Entwässerungsgraben, bei dem der Fahrer des Radladers einen medizinischen Notfall erlitt und seinen Kollegen im Graben überfuhr.
Dies war die Aufgabenstellung für RW, MTW und freies Personal.


Der VRW als Fahrzeug des Einsatzleiters und das Mehrzweckfahrzeug bildeten die Einsatzleitung vor Ort.

Die hohe Anzahl an zu betreuenden Verletzten (zehn im Gebäude und zwei bei der Radladerbaustelle) stellten ebenfalls eine Herausforderung an die Einsatzkräfte dar.




::: 23.09.2017 ::: Aktiventour Frohnhofen 2017  

09.10.2017 – xh/mb Die diesjährige Aktiventour führte ins in die Gegend um Bad Tölz. Am Freitagmorgen um vier brachen zehn wanderfreudige Feuerwehrler mit dem MTW und zwei Privat-PKW Richtung Alpen auf.
Nach den ersten staufreien drei Stündchen Fahrt gab es das obligatorische Weißwurstfrühstück am Rastplatz Holledau.
Nach einer weiteren guten Stunde Fahrt, wurde als Zwischenziel die staatliche Feuerwehrschule Geretsried besucht. Hier konnten wir uns die Übungsmöglichkeiten der Schule im Detail anschauen und ein Prüfungsszenario für die OrgL-Ausbildung (Organisatorischer Leiter Rettungsdienst) live miterleben. An dieser Stelle nochmals Danke an unseren Führer Andreas Schuster, der sich so viel Zeit für uns nahm und alle unsere Fragen geduldig und kompetent beantwortete.

Wir vor der Übungsstadt „Freistadt“ der Feuerwehrschule. Links im Bild Andreas Schuster.


Anschließend wurde im herzoglichen Bräustüberl am Tegernsee zünftig zu Mittag gegessen. Bevor wir unsere Zimmer in Wackersberg in der Pension Willibald bezogen, besuchten wir noch das örtliche Gotteshaus und genossen den Blick vom Ufer über den Tegernsee. Wie so oft, wenn man fernab von daheim unterwegs ist, trafen wir in Tegernsee auch auf ein paar Laufacher, die sich für ein Stündchen zu uns gesellten.
Der Samstag wurde nach guter Tradition zum Wandern genutzt. Bei gutem Wetter wurde hierbei das Brauneck erklommen. Dabei legten wir tapfer ca. 800 Höhenmeter zurück, ehe wir eine wunderschöne Aussicht auf der Höhe der Gipfelstation genießen konnten.

Künstlich angelegter See zum befeuern der Schneekanonen im Winter.


Am Gipfelhaus angekommen, ging es für die Schwindelfreien entlang des großen Höhenwegs über den Latschenkopf bis schließlich zur Stie-Alm, wobei es mehr als 200 zusätzliche Höhenmeter zu überwinden galt.

Die „Schwindelfreien“ vor ihrem Gipfelkreuz auf dem Höhenweg.


Der Rest begab sich auf direktem und flacherem Weg zum Ziel, wobei man einem Gottesdienst in luftiger Höher, musikalisch umrahmt von der örtlichen Blaskapelle beiwohnen konnte.

Gottesdienst an der Bergkapelle.


An der Alm wurde die Zeit zum Regenerieren oder zum Klettern an der nahe gelegenen Kletterwand „siebter Himmel“ genutzt. Gemeinsam wurde beschlossen konsequenterweise auch den Abstieg zu Fuß in Angriff zu nehmen, so dass unsere Knie am Abend ein ausgeglichenes Höhenmeterkonto verbuchen konnten.
Den Abend ließen wir im „Altwirt“ in Wackersberg mit zünftiger Blasmusik ausklingen, da wir in das Schützenjubliäum des örtlichen Vereins gerieten. Eine gelungene Abwechslung zu den obligatorischen Oktoberfesten der letzten Jahre.
Am Sonntag wurde das Freilichtmuseum Glentleiten in Großweil besichtigt. Das größte Freilichtmuseum Südbayerns ermöglicht einen Einblick in Alltag und Arbeitswelt der ländlichen Bevölkerung Oberbayerns vor einigen Jahrhunderten bis vor wenigen Jahrzehnten. Dazu stehen über 60 Ausstellungsgebäude vom Klohäuserl bis zum Mehrfamilienwohnhaus zum Erkunden bereit. So konnten wir alte Mechanik zum Bearbeiten von Holz oder das Mahlen von Mehl mittels CO2-neutraler Wasserkraft hautnah begutachten.

Drei der Ausstellungsgebäude im Freilichtmuseum.

Im Hintergrund im Tal: Die Mühlentechnik des Museums.


Der Nachmittag wurde genutzt um die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Tölz bei ihrem Tag der offenen Tür zu besuchen. Ihre Fahrzeuge wurden von uns genauestens unter die Lupe genommen und unter den kritischen Blicken von Frohnhöfer Premium-Feuerwehrpersonal, sowie erstaunlich und erfreulich viel interessierter Ortsbevölkerung, wurde das Löschen eines Fettbrandes, sowie der Ablauf eines Löscheinsatzes mit Bereitstellung von den Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Bad Tölz vorgeführt.


Löschübung der Bad Tölzer mit viel Publikum.


Den Wahlabend ließen wir in der „Bohmerhof Stub’n“ ausklingen und brachten dabei dem ortsansässigen Service-Personal bei was ein Cola-Bier ist.
Bevor am Montag die Rückreise angetreten wurde, machten wir noch einen Abstecher nach Erding in die Therme. Hier konnte die Zeit nochmal zum Entspannen in der Sauna oder im Whirlpool genutzt werden, oder man betätigte sich körperlich im Wellenbad oder dem Gegenstrombecken.
Nach einer Mittagsrast in Greding ging es dann zurück in die Heimat, wo noch der MTW wieder auf Vordermann gebracht wurde und unser Vorstand die traditionellen Dankesworte sprach, natürlich speziell an unsere beiden Tourführer Max und Xaver gerichtet, aber auch an alle, die durch ihre Teilnahme dafür sorgen, dass die Tour jedes Jahr aufs Neue durchgeführt werden kann.



::: 03.10.2017 ::: Ersatzbeschaffung V-LKW - Fotos vom Baustand  

03.10.2017 – cs/hpv Seit dem Besuch vor zwei Wochen zur Rohbaubesprechung hat sich viel getan am V-LKW.

Die Fa. Hensel hat neue Bilder vom aktuellen Baustand geschickt - vielen Dank hierfür.






::: 01.10.2017 ::: Starkregen mit Hagel im OT Hain 

01.10.2017 – hpv Von vielen Ortsbürgern wahrscheinlich noch nicht einmal bemerkt, traf den Ortsteil am späteren Samstagnachmittag des 30.09.17 ein Starkregen mit Hagel.
Dieses Unwetter sorgte für einige vollgelaufene Keller (sogar in der Höhenlage der Ste.-Eulalie-Str.), zahlreiche vom Herbstlaub verstopfte Straßeneinläufe und überschwemmte Straßen.

Danke an die Einsatzkräfte die hier am Samstag tätig gewesen sind und den Ortsbürgern geholfen haben.


Kleiner Hinweis in eigener Sache:
Bei solchen Einsatzlagen ist meistens mehr als ein Ortsbürger betroffen. Wir können aber auch nicht überall gleichzeitg tätig sein, daher müssen wir evtl. betroffene Ortsbürger manchmal veetrösten und um Geduld bitten.
Allerdings versuchen wir, die Einsätze zu koordinieren, einzureihen und nach Priorität abzuarbeiten. Gewisse Tätigkeiten (wie einen Straßeneinlauf von Laub zu befreien), kann und darf der Ortsbürger auch mal selbst machen - wir kommen ohnehin erst dazu, wenn die dringlichen Einsätze abgearbeitet sind.

Auch wird ein wenige Zentimeter unter Wasser stehender Keller von uns nicht wieder trocken gefeudelt. Dies ist ein Fall von Selbsthilfe und nichts für die Feuerwehr, denn es gibt andere Anwohner, die unsere Hilfe mehr benötigen .

Wenn dann noch der Eine oder Andere meint wir machen eine Übung, wissen auch wir nicht mehr was wir sagen sollen.

::: 30.09.2017 ::: Tagesausflug zur Werkfeuerwehr BASF  

03.10.2017 – cs Weltweit größtes deutsches Industrieunternehmen, Flächenausdehnung wie Manhattan, eine der größten deutschen Werkfeuerwehren…
Superlative gab es einige zu verdauen beim Tagesausflug des Feuerwehrvereins Laufach zur BASF Werkfeuerwehr am 30. September 2017.

Jörg Pfrang, Leiter des abwehrenden Brandschutzes, nahm uns in Empfang und präsentierte in eine Einführung die Aufgaben und Anforderungen an die BASF Werkfeuerwehr. Im Feuerwehrhof wurden uns dann der Rüstwagen und das ULF als Beispiele des umfangreichen Fuhrparks vorgeführt.




Der Roboter kommt zum Einsatz, wenn in lebensgefährlicher Umgebung Manipulationen durchgeführt werden müssen – sei es Ventile zu schließen oder zu öffnen, Behälter umzufüllen oder abzudichten.

Schließlich erhielten wir eine Rundfahrt durch das 10 Quadratkilometer große Werksareal mit dem Ziel des Übungsgeländes der Werkwehr, wo der Turbolöscher seinen wöchentlichen Testlauf mit 130 dB durchführte und in 5 Minuten 40.000 Liter Wasser zerstäubte.
Bilder gibt es aufgrund der Fotografierverbotes im Werk leider keine.




Der Tag wurde mit einer unterhaltsamen Stadtbesichtigung in Speyer und Abendessen abgeschlossen. Vielen Dank an dieser Stelle unseren Mitgliedern Beate und Michael Ehle dafür, dass sie diesen Ausflug ermöglicht und mit vorbereitet haben.

::: 20.09.2017 ::: Ersatzbeschaffung V-LKW - Rohbauabnahme 

21.09.2017 – cs/hpv Am Mittwoch, dem 20. September waren Hans-Peter Völker, Frank Merget und Christian Strecker bei der Fa. Hensel in Waldbrunn die Rohbauabnahme unseres neuen Versorgungs—LKW (V-LKW) auf MAN 13.290.

Hensel tritt als Unterauftragnehmer des Aufbauers Zanner auf. Zanner hatte den Zuschlag für den Aufbau erhalten und übernahm den Aufbau des Hilfsrahmens und des HIAB Krans. Den Aufbau der Pritsche, der Ladebordwand und die Feuerwehrtechnische Ausstattung (insbesondere Licht und Warneinrichtungen) übernimmt Hensel als erprobter Feuerwehraufbauer.


Links: Rahmenkonstruktion am Fahrzeug von Sennfeld. Bild rechts: Ansicht von hinten rechts.

Links: Ansicht von vorne links. Bild rechts: Ansicht Lichtmast und Kran.

Links: Linke Seitenansicht. Bild rechts: Besprechung/Abstimmung direkt am Fahrzeug.

Hensels Verkaufsberater Benedikt Hettrich von Hensel und Stefan Wadlraff von der Fa. Zanner erläuterten Details des Kranaufbaus am Fahrzeug der Fa. Sennfeld, das parallel mit unserem V-LKW gebaut wird, bei dem jedoch die Pritsche noch nicht montiert ist.

Mit Werkstattleiter Jürgen Krippendorf wurden dann alle Punkte des Auftrags besprochen, die Ausführung geprüft sowie ggf. Lagerungen und Anordnungen festgelegt.
Schließlich wurde die Beschriftung und Beklebung abschließend festgelegt, bemustert und freigegeben.

Die Auslieferung des Fahrzeugs ist für die erste Dezemberwoche geplant. Anschließend erfolgt die Ausbildung am Fahrzeug, insbesondere die Kranschulung. Die formelle Indienststellung (Status 2) ist dann für Februar/März 2018, nach erhalt der Befähigungsnachweise Kran durch die Verkehrsakademie Kulmbach, vorgesehen.

::: 16.09.2017 ::: Hochzeit Heiko und Yuli  

25.09.2017 – sw/cs Am Samstag, den 16.September 2017 ehelichte der zweite Vorsitzende des Feuerwehrvereins Hain, Heiko Kunkel, seine Yuli.
Standesgemäß gratulierten die Aktiven Kollegen und der Feuerwehrverein Hain nach der Trauung. Wir wünschen dem Brautpaar alles Gute für die Zukunft und Bedanken uns recht herzlich für die Einladung.





::: 09.08.2017 ::: Besuch bei der Kinderkrippe Sonnenschein. 

11.08.2017 – cs Traditionell besucht Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach im August die Kinderkrippe Sonnenschein: zum einen, um den Kindern ein wenig die Sommerzeit zu versüßen, aber auch um den zwei bis vierjährigen die Angst vor der Feuerwehr zu nehmen, falls doch mal was passieren sollte…

Große Augen machten die Kleinen allemal, wenn wir auf einmal Wasser aus der Straße zaubern können, die Warmlampen und Blaulichter blinken und der Funk knarzt.

Und natürlich müssen auch der viel zu große Helm oder die dicke Jake angezogen werden,.
Zuguterletzt wurde der derzeit stillgelegte Wasserspielplatz wieder befüllt und in Betrieb genommen, was den zehn Kids bei sommerlichem Wetter einen Riesenspaß bereitete.




::: 09.08.2017 ::: Besuch bei den Ferienspielen 

11.08.2017 – cs Ebenfalls Tradition ist ein Besuch beim gemeindlichen Ferienprogramm, das von Jugendpfleger Christian Völker-Staab und seinem Team am Heidnückel organisiert wurde.

Nachdem wir letzte Woche kurzfristig absagen mussten, haben wir den Termin am Nachmittag des 9. Augusts nachgeholt und den rund 50 Kindern ein buntes Programm aus Zielspritzen, Schläuche flechten, Hindernislauf und „Eier mit dem Spreizer greifen“ vorgeführt.




Natürlich gab es Eierpampe, und unerklärlicherweise wurden auch einige Kinder bei der Aktion richtig nass…

::: 06.07.2017 ::: Ersatzbeschaffung V-LKW - Kran montiert  

07.07.2017 – cs/hpv Und dann ging es recht schnell: am 6. Juli wurde bei Zanner der HIAB-Kran angeliefert und gleich montiert, sowohl an unserem Fahrzeug als auch beim parallel bestellten und gebauten V-LKW der Gemeinde Sennfeld.

Beide Fahrzeuge verlassen am Montag, dem 10. Juli 2017 die Fa. Zanner und werden zur Fa. Hensel nach Waldbüttelbrunn transportiert. Mit einem kleinen Umweg über den Fahrgestellhersteller zum Einbau der Dynawattanlage, treffen sie dort am Montag den 24.07 ein.
Bei der Fa. Hensel wird der feuerwehrtechnischen Ausbau durchgeführt und Pritsche, Ladebordwand und Plane montiert. Zuletzt gehen die Fahrzeuge dann nochmals zu Zanner zur Fertigmontage der Kranleitungen.



Beide V-KLW in der Montagehalle bei Zanner. Unserer ist am gelben Kran zu erkennen...

::: 02.07.2017 ::: Ersatzbeschaffung V-LKW - Fotos vom Baustand  

02.07.2017 – cs/hpv In den drei vergangenen Wochen hat die Fa. Zanner die mechanische Aufnahme für den Kran angebaut und die entsprechendne Versorgungsleitungen installiert.
Der Kran hat etwas Lieferverzug, dies wirkt sich jedoch nicht auf den kritischen Pfad im Projektplan aus - nach wie vor ist eine Lieferung Ende November vorgesehen.
Noch im Juli soll das Fahrgestell dann zu Hensel nach Waldbrunn zum weiteren Aufbau überführt werden.

Zanner hat auch einige Fotos vom aktuellen Baustand geschickt - vielen Dank hierfür.





::: 01.07.2017 ::: Hochzeit von Franziska und Manuel  

01.07.2017 – cs Den Bund fürs Leben geschlossen haben am Samstag, dem 1. Juli 2017 unsere Aktiven Mitglieder
Franziska Allig und Manuel Münstermann.
Nach der Trauung in der Thomas-Morus-Kirche in Laufach gratulierte die Feuerwehrfamilie - traditionsgemäß mit einem Wasserbogen.
Auch die Waldaschaffer Kollegen gratulierten mit einer Drehleiterrundfahrt.
Zuvor mussten die beiden sich ihr eisernes Liebesherz freischneiden - die Bügelsäge gabs umsonst, das bessere Werkzeug (Bolzenschneider oder Akkuschere) musste der Bräutigam auslösen.
Schließlich zog das Brautpaar mit einem standesgemäßen Brautauto - unserem historischen TLF 16/25 - zur weiteren Feier von dannen.




Wir gratulieren den beiden auch an dieser Stelle herzlich und wünschen ihnen viel Glück und Gottes Segen auf ihrem weiteren gemeinssamen Weg!

Mehr Bilder kommen noch...


::: 21.06.2017 ::: Geändertes Bayerisches Feuerwehrgesetz tritt am 1. Juli 2017 in Kraft 

22.06.2017 – cs Am 21. Juni 2017 hat der Bay. Landtag umfassende Änderungen im Bayerischen Feuerwehrgesetz (BayFwG) beschlossen. Die Änderungen erscheinen umfassend und teilweise revolutionär, bei näherer Betrachtung werden jedoch mit der Novelle bereits etablierte Vorgehensweisen lediglich in Gesetzeskraft überführt.

So dürfen nun Feuerwehrdienstleistende bis zum 65. Lebensjahr Dienst schieben – bislang nannte das Gesetz 63 als Altersgrenze. Diese Anhebung war überfällig, denn zum einen sind die meisten der älteren FwDL eine gute Verstärkung der Mannschaft und (vom Atemschutz vielleicht abgesehen) durchaus noch Feuerwehrtauglich, zum anderen bleibt der Nachwuchs wegen der geringen Geburtenrate leider aus.
In der FEUERWEHR Gemeinde Laufach wurden die Senioren - sofern sie wollten – bereits seit fünf Jahren als freiwillige Ü63-Mitarbeiter weiter in den Reihen der Aktiven geführt.

Ebenfalls in Gesetz aufgenommen wurden die Kinderfeuerwehren. De Facto ändert dies nichts, es gibt in Bayern bereits hunderte von Kinderfeuerwehren für die Altersgruppe sechs bis 12 Jahre – auch in der FEUERWEHR Gemeinde Laufach.
Bislang waren sie organisatorisch in den Feuerwehrvereinen verankert, nun sind die Kinderfeuerwehren eben Teil der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr.

Auch die Interkommunale Zusammenarbeit bei Fahrzeugkonzepten oder Beschaffungen - mit dem Ziel der Kostensenkung und der Vermeidung von Doppelinvestitionen - wird bereits praktiziert: der Landkreis Aschaffenburg hat hier eine anerkannte Musterrolle, zum Beispiel beim „Fahrzeugkonzept oberer Kahlgrund“,
oder bei der Absprache zwischen den Gemeinden Hösbach und Laufach zur Beschaffung von Drehleiter und Rüstwagen.

Wirklich neu ist allerdings die Möglichkeit, dass mehrere Kommunen auf Basis einer Zweckvereinbarung eine gemeinsame Feuerwehr unterhalten können – dies birgt sicher viel Potenzial für die ferne Zukunft, wenn die Personalknappheit dann zu solchen Ansätzen zwingt.

::: 12.06.2017 ::: Einweisung Sicherheitssysteme Tunnelanlage DB  

12.06.2017 – hpv Am Samstag den 10.06.17 fand eine Einweisung in die Sicherheitssysteme der Tunnelanlege der DB statt.
Hier wurde nicht nur die OLSP (Oberleitungspannungsprüfeinrichtung) erläutert sondern auch mit den auswärtigen Kräften der Tunnelbasiseinheiten die Tunnelanlagen inkl. Rettungsplätze der Tunnel Hain, Metzberg, Hirschberg und Falkenberg in Augenschein genommen.
Ein weiterer Termin für Nachzügler ist für Samstag den 17.06.17 angekündigt. Treffpunkt 08:30 Uhr am GH-BH, so dass wir um 09:00 Uhr in Heigenbrücken sein könnten.

Zusätzlich wurde am Montag den 12.06 die Entnahme und Vornahme der in den Tunnel vorgehaltenen Schienenrollwägen beübt.

::: 24.05.2017 ::: Servus Schwarzkopftunnel - Mitarbeit beim Dampflokfest  

30.05.2017 – cs Am Himelfahrtstag fand ein „einmaliges“ Fest statt: Zum letzten Mal fuhren an diesem Tag Dampflokomotiven über die Spessartrampe, bevor ab dem 23. Juni der Bahnverkehr auf die Neubaustrecke mit vier neuen Tunnels umgelegt wird.
Um dieses Ereignis gebührend zu feiern (und auch die zahlreichen Gäste entsprechend zu bewirten) wurde das am Vatertag etablierte Musikerfest an den Bahnhof Laufach verlegt.

Wegen des zu erwarteten Besucheransturms (man rechnete im Vorfeld mit 3.000 Besuchern) wurde die Laufacher Feuerwehr um Mithilfe gebeten: Besetzung eines Zusatzbierstands, Nachtwache vor und nach dem Fest, Überlassen von zwei Zelten, Versorgung der Lokomotiven mit Wasser, sowie Stellung einer Sicherheitswache.




Insgesamt 26 Feuerwehrmitarbeiterinnen und -mitarbeiter brachten sich ein und sorgten mit dafür, dass das Fest ein voller Erfolg wurde. Trotz der rund 6.000 Besucher (!) gab es keinerlei Einsätze, was für die Disziplin und Umsicht aller großen und kleinen Besucher sprach.

Danke auch an dieser Stelle nochmals allen für ihr Engagement, teilweise über 12 Stunden lang:
Arnd, Daniel und Johannes und der Jugendgruppe fürs Lokbetanken
Matz, Christoph, Hans und Ruthard für die Nachtwachen
Walfried, Willi, Franzi, 3x Christian, Jogi und Irene fürs Bierzapfen
Allen Aktiven für die Stellung der Einsatzbereitschaft mit VRW und HLF
Allen sonstigen Helfern bei Auf- und Abbau

Übrigens: Als Gegenleistung ist die Musikalische Umrahmung der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses gesichert...

::: 20.05.2017 ::: Ersatzbeschaffung V-LKW  

20.05.2017 – hpv In der zurückliegenden Woche wurde das Fahrgestell von der Fa. MAN zur Fa. Zanner angeliefert.
Laut Planungen sollte in der kommenden Woche (KW 21) der Kran ebenfalls zur Fa. Zanner angeliefert werden.

::: 14.05.2017 ::: Fahrsicherheitstraining in Gründau 

14.05.17 - as
Am Sonntag, den 14. Mai 2017, fand ein Fahrsicherheitstraining für Fahrzeuge unter 3,5 t auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main in Gründau statt. Von der Feuerwehr Laufach nahmen daran Christoph Schmidt und André Stürmer mit dem MZF teil.

Nach einer kurzen Unterweisung wurde die Ladungssicherung der einzelnen Fahrzeuge überprüft und die korrekte Sitzposition für den Fahrzeugführer eingestellt. Bevor es zu den ersten Fahrübungen auf das Trainingsgelände ging, wurden die Gefahrenbereiche des „Toten Winkel“ anschaulich demonstriert.

Im weiteren Tagesverlauf wurden folgende Trainingsinhalte behandelt:
• Einschätzen des besonderen Raumbedarfs aufgrund der Fahrzeugabmessungen
• Rückwärtsfahren nach Spiegel und mit Sicherungsposten
• Park- und Rangierübungen mit Sicherungsposten
• Lenk- und Blicktechnik im Slalomparcours auf trockener und nasser Fahrbahn
• Richtiges Bremsen aus verschiedenen Geschwindigkeiten auf griffigen und glatten Fahrbahnen
• Austesten der Zusammenhänge von „Geschwindigkeit und Fahrzeuggewicht“
• Plötzlich auftauchende Hindernisse: Ausweichen? Bremsen? Oder beides?




Neben der Geschwindigkeit hat auch die Bereifung, insbesondere das Alter, einen Einfluss auf das Fahrzeugverhalten und den Bremsweg auf nasser oder glatter Fahrbahn.
Das Fahrsicherheitstraining ist eine gute Möglichkeit das Feuerwehrfahrzeug besser kennenzulernen und wird hoffentlich auch in Zukunft weiterhin stattfinden. Die gewonnenen Erfahrungen helfen die Sicherheit bei der Einsatzfahrt zu erhöhen, damit auch weiterhin alle Einsatzkräfte unbeschadet zum Einsatz und nach Hause kommen.

::: 08.04.2017 ::: Frühjahrsübung der Laufacher Hilfsorganisationen  

08.04.17 - hpv/cm/ms Am zurückliegenden Samstag fand die vom Frohnhöfer Vertrauensmann Franz Schmitt ausgearbeitete Frühjahrsübung der Laufacher Hilfsorganisationen statt.

Es wurden vom Franz zwei Szenarien ausgearbeitet:

1. Gefahrgutunfall
Objekt:
Zimmerei Keller, Steigerer Weg 7, 63846 Laufach

Ein Lkw Fahrer ist ohnmächtig geworden und gegen einen Holzstapel gefahren, der umstürzte und zwei Personen unter sich begraben hat. Auf der Ladefläche des LKW kam es durch die Kollision zu einem Leck in einem Fass mit Austritt einer unbekannten Flüssigkeit.




Eingesetze Fahrzeuge: TLF 21/1 - LKW 56/1 – RW 61/1 – MTW 14/1
Verletzte: 1 LKW Fahrer, 2 Personen unter Holzstapel
Maßnahmen:
Dekonplatz aufbauen
Personenrettung
Gefahrgut aufnehmen – Leck stopfen


2. Brand Gebäude
Objekt:
Feuerwehrhaus, Steigerer Weg 4, 63846 Laufach

Im 1. OG kommt es zu einer Verpuffung im Thekenbereich was zu einer starken Verrauchung im 1. OG führt. Eine Person ist durch die Explosion bewusstlos im 1 OG. 3 Personen (2 Erwachsene + 1 Baby) begeben sich im das 2. OG und sind dort eingeschlossen. Aus Angst vor den Flammen unter ihnen drohen sie gleich zu springen. Brandentwicklung nur 1. OG.



Eingesetze Fahrzeuge: HLF 40/1 - TLF 22/1
Drehleitern der Umgebung sind alle im Status 6. Rettung der Personen im 2 OG mit Hilfe von Fluchthauben geplant.
Verletzte: 1 Person 1 OG, 3 Personen 2 OG
Maßnahmen:
Sprungretter aufbauen
Personenrettung
Brandbekämpfung
Belüftung

MZF Einsatzleitung für beide Szenarien, VRW bleibt außen vor.

BRK Laufach
Betreuung Verletze Personen & Verletzensammelstelle Bürgerhallenvorplatz
Eigesetzte Fahrzeuge: RTW HVO

Alarmierung durch die ILS mit der Durchsage um 16:00 Uhr „Betriebsunfall mit Gefahrgutaustritt, Firma Keller, Steigerer Weg“
Um 16:10 Uhr „Brand Wohnhaus – Personen in Gefahr, Steigerer Weg“
Alle Kräfte fahren vom Gerätehaus Laufach ab. Anfahrt ohne Sondersignal!
Sondersignal ab Einfahrt Steigerer Weg möglich.


Fazit: Wir haben wieder „Futter“ für Übungen im anstehenden Jahr bekommen. Einige „Knackpunkte“ gilt es zu verbessern, zu optimieren oder gar abzustellen. Auch hat sich an einigen Stellen ein Übungsmangel gezeigt, hier liegt es an jedem Einzelnen selbst dies zu verbessern.

Danke an die über 55 Aktiven aus Reihen vom BRK und der Feuerwehr für die Bereitschaft zur Teilnahme und Opferung Ihrer Freizeit.



Erschwerend bei dieser Übung kam die urlaubs-/kankheits- oder ausflugsbedingte Abwesendheit von über 17 Aktiven/Jugendlichen hinzu. Klar ein Umstand den es täglich während der Arbeitszeit zu kompensieren gilt, da tagsüber auch nicht Personal in Rauen Mengen zur Verfügung steht.

::: 15.03.2017 ::: Senioren besichtigen die Bahnbaustelle  

17.03.17 - cs Am 15. März 2017 besichtigte die Alters- und Ehrenabteilung der FEUERWEHR Gemeinde Laufach das „Jahrhundertbauwerk“ neue Spessartrampe.
16 Senioren aus den drei Feuerwehrvereinen Hain, Frohnhofen und Laufach konnten unter fachkundiger Führung von Bauleiter Daniel auf einer 3 km langen Runde den Trog Etzbachtal, den Tunnel Hirschberg sowie den Falkenbergtunnel einschließlich der Querschläge in Augenschein nehmen.

Zum Abschluss der Begehung wurde noch gemeinsam am Falkenbergtunnel das Bergmannslied „Glück auf“ gesungen.




Zur Stärkung kehrten die Senioren dann ins Feuerwehrhaus Hain ein, wo der Feuerwehrverein Hain die Bewirtung übernahm – danke den Hainer Kollegen für Speis und Trank!

Schön, dass solche Aktionen „über die Vereinsgrenzen hinweg“ möglich sind und gerne angenommen werden.
Danke an Walfried Kramer für die Organisation!

::: 04.03.2017 ::: Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins Laufach 2017 

10.03.17 - cs Über ein arbeitsintensives, abwechslungsreiches und besonderes Jahr berichtete der Vorsitzende Christian Strecker im Rahmen der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Laufach e.V. den 52 erschienenen Mitgliedern und neun Gästen.

Die Vereinsarbeit richtete sich am Hauptziel, nämlich dem Stellen von Einsatzkräften aus.
Derzeit zählt der Verein 215 Mitglieder, darunter sind zehn Jugendliche und 40 aktive Feuerwehrmänner und –frauen, die in der FEUERWEHR Gemeinde Laufach ihren Dienst tun. Die 18-köpfige Kinderfeuerwehr , darunter acht aus Laufach, absolvierte ein umfangreiches Programm als Grundlage für genügend Feuerwehrleute auch in Zukunft.

Einen besonderen Stellenwert im Bericht des Vorstandes nahm das Projekt „Neubau des Feuerwehrhauses“ ein: Hier leistete der Verein im abgelaufenen Jahr der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr viel Unterstützung. So wurden für über 2.200 € Umzugsmaterialien beschafft, die Müllentsorgung finanziert, aber auch Brotzeit und Getränke für die Mitarbeiter zur Verfügung gestellt.
Strecker gab auch einen Ausblick auf das weitere Bauprojekt: Es ist geplant, den Neubau im Februar 2018 zu beziehen. Der Verein wird insgesamt über 60.000 € an Sachleistungen, monetären Zuwendung an die Gemeinde und Beschaffungen in das Projekt investieren.

Ein Teil dieser Mittel wird aus Spenden finanziert. Hierzu hat der Verein eine Spendensammelaktion ins Leben gerufen, die 20.000 € einbringen soll.

Jugendwart Daniel Büttner berichtete über eine positive Jugendarbeit. Insgesamt leistete die Jugendgruppe 682 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 1650 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Highlight war der Ausflug nach Neuharlingersiel über Pfingsten. Die Jugend sammelte auch die ausgedienten Christbäume, half bei der Altpapiersammlung mit und organisierte den Getränkeverkauf beim Kartoffelbraten des Vereins.
Die letzte öffentliche Veranstaltung im alten Feuerwehrgerätehaus war der Florianstag am 8. Mai, der gemeinsam mit den Feuerwehrvereinen Waldaschaff, Hain und Frohnhofen gefeiert wurde.

Schatzmeister Manuel Münstermann berichtete über die Finanzen: Finanziell war 2016 ein Jahr des Defizites, weil die Einnahmen aus Veranstaltungen rückgängig waren, jedoch die Ausgaben im Rahmen des Umzugs gestiegen sind. Insgesamt wurden 6.970 € für die gemeindliche Einrichtung Feuerwehr ausgegeben– für die Beschaffung neuer Einsatzhelme, für neue Dienstkleidung, neue Digitalfunkgeräte sowie ein Gasmessgerät. Dies war nur möglich, weil über 6.000 € dieser Ausgaben durch zweckgebundenen Spenden
rückfinanziert werden konnten.

Kassenprüfer Albrecht Geis II bescheinigte eine gewissenhafte und vorbildliche Arbeit, so dass die Versammlung den beiden Schatzmeistern Stefan Franz und Manuel Münstermann einstimmig Entlastung erteilte.

Zu neuen Kassenprüfern wählte die Versammlung Stefan Krasser und Ralf Staab, nachdem sowohl Geis als auch Hubert Dittmeier nach acht Jahren nicht mehr zur Wahl standen.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Ludwig Heßler, Walter Kiel und Ferdinand Kunkel geehrt.


Vorsitzender Christian Strecker (links) mit den Geehrten (v.l.n.r.): Walter Kiel, Ludwig Heßler und Ferdinand Kunkel.

Strecker gab auch einen Ausblick auf das anstehende Vereinsjahr: Es werden wieder drei Altpapiersammlungen durchgeführt. Die Mitglieder besichtigen am 30. September die Werkfeuerwehr der BASF in Ludwigshafen. Der neue V-LKW wird vom Verein mit 7.500 € bezuschusst.

Bürgermeister Friedrich Fleckenstein dankte dem Verein für die Unterstützung. Er wies auf die Grundsteinlegung zum neuen Haus am 7. April hin. Als vorläufig geplanten Einweihungszeitpunkt des Gesamtkomplexes Rathaus und Feuerwehrhaus nannte er den 12. und 13. Mai 2018.

Der 3. Bürgermeister und Vorsitzender des Feuerwehrvereins Frohnhofen, Frank Merget, lobte die gute Zusammenarbeit der drei Feuerwehrvereine im Laufachtal.

Kreisbrandmeister Marcus Rohmann gratulierte Wehr und Verein für den hervorragende Ausbildungsstand und den kollegialen Zusammenhalt sowie die gute Kooperation mit der Gemeinde.

::: 08.03.2017 ::: Besuch der dritten Klassen der Grundschule Laufach 

09.03.17 - cs Wichtiger Besuch im Feuerwehrhaus Laufach – 51 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen statteten - zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Ebel und Herr Pfeuffer– der FEUERWEHR Gemeinde Laufach am 08. März 2017 einen Besuch ab.




In Ergänzung des aktuellen Unterrichtsthemas „Feuer“ informierten sie sich vor Ort im Übergangsgerätehaus im Laufacher Bauhof über die Aufgaben und Ausrüstung der Wehr.
Ein Team aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Jugendfeuerwehr (Christian Strecker, Christian Franz, Sven Henze und Rigobert Schubert) erklärte den Kids die persönliche Schutzausrüstung, den Atemschutz, zeigte einige Besonderheiten im Gerätehaus und als Beispiel für die Fahrzeuge das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16.




Außerdem wurde den Kindern im Eingangsgespräch die Notwendigkeit der Feuerwehr und die Vorgehensweise bei einem Wohnungsbrand nähergebracht.
In der abschließenden Fragerunde im Unterrichtseck des Mehrzweckraumes zeigten sich die Jungen und Mädchen mit Fragen wie „was war denn euer schlimmster Einsatz“, „wie kommt man zur Feuerwehr“ oder „wie heiß ist Feuer“ gut vorbereitet und interessiert.

::: 04.03.2017 ::: Dienstversammlung der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 2017  

09.03.2017 – chm/cs »Die Feuerwehr der Gemeinde Laufach hat bei unseren Einwohnern einen hohen Stellenwert«: Bürgermeister Friedrich Fleckenstein hat auf der Dienstversammlung am 4. März 2017 die Arbeit der Feuerwehr gelobt. Er dankte zugleich den 77 anwesenden Feuerwehrdienstleistenden im Namen der Ortsbevölkerung.
Versammlungslokal war ausnahmsweise die Kantine der Eisenwerke Düker, da das Übergangsgerätehaus im Bauhof für die Versammlung zu klein gewesen wäre.

Kommandant Hans-Peter Völker und der stellvertretende Kommandant Marco Laske informierten über das vergangene Jahr. Demnach leisteten die Laufacher Wehrfrauen- und -männer insgesamt 12.580 Stunden; 2.473 davon bei Einsätzen. Allein 1.270 Stunden wurden für den Umzug in das Behelfsgerätehaus im Bauhof geleistet.

Insgesamt rückte die Wehr im Jahr 2016 zu 151 Einsätzen (Vorjahr: 31 weniger) aus. 58 Mal wurden die First-Responder zu medizinischen Notfällen alarmiert, 43 Mal wurde technische Hilfe geleistet, 40 Mal wurden freiwillig Tätigkeiten übernommen und zehn Mal brannte es. »Einsatzmäßig war es ein ruhigeres Jahr«, resümierte Marco Laske.

Aktuell kann Kommandant Völker auf einen Personalstamm von 92 Personen, aufgeteilt auf 76 Aktive, 12 Feuerwehranwärter und vier Mitarbeiter im Ü 63-Status, zurückgreifen. Laut Völker haben sich dabei die acht Tagesalarmkräfte der Gemeinde bewährt, die gerade während des Tages eine gute Unterstützung bieten. »Dennoch haben wir Zeiten, an denen es kritisch ist«, sagte Völker und appellierte an die Arbeitgeber, auch künftig die Teilnahme an Einsätzen zu ermöglichen.

»Die Gemeinde lässt für uns gerade für viel Geld eine moderne, zeitgemäße Unterkunft errichten«, zeigte sich der Kommandant über den begonnen Neubau des Feuerwehrhauses erfreut. Weitere nennenswerte Investitionen waren die Umstellung auf Digitalfunk und die Beschaffung von 60 neuen Helmen.
Erwähnenswert ist dabei die Finanzierung der insgesamt gut 14 000 Euro teuren Helme: 20 wurden über das gemeindliche Budget der Feuerwehr, 20 durch den Feuerwehrverein Frohnhofen und jeweils zehn durch die Vereine Hain und Laufach angeschafft.

Im November 2017 wird der Ersatz für den 21 Jahre alten Versorgungs-Lastwagen ausgeliefert. Das mit einem Ladekran ausgestattete Fahrzeug wird etwa 310 000 Euro kosten. Von der Regierung ist ein Zuschuss von 42.600 Euro zu erwarten und vom Feuerwehrverein Laufach 7.500 Euro.



Rathauschef Fleckenstein informierte zum aktuellen Stand der Arbeiten am Feuerwehrhaus. »Wetterbedingt sind die Arbeiten circa drei Wochen in Verzug. Derzeit wird von Montag bis Samstag auf der Baustelle gearbeitet«, sagte Fleckenstein. Die Grundsteinlegung ist für den 7. April, der Einzug für Februar 2018 geplant.

Im Rahmen der Versammlung wurden Johannes Franz, Timothy Joksch und André Stürmer zu Feuerwehrmännern ernannt. Außerdem wurden Max Korn zum Oberfeuerwehrmann, Sven Henze und Heinz-Xaver Hesch zu Löschmeistern befördert.

Kreisbrandmeister Markus Rohmann lobte die Gemeinde für das Stellen von Tagesalarmkräften. Positiv erwähnte er, dass die Laufacher Wehr derzeit die meisten Atemschutzgeräteträger im Landkreis stellen kann.

Die Versammlung schloß mit einem von der Gemeinde und dem Feuerwehrverein Laufach ausgelobten gemeinsamen Abendessen.

::: 20.01.2017 ::: Ehrung auf Landkreisebene 

23.01.2017 – hpv/cs Am Freitag, 20.01.2017 fand im Sport- und Kulturpark in Hösbach der jährliche Ehrenabend für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg statt. Insgesamt 67 Feuerwehrmänner und -frauen erhielten von Landrat Dr. Ulrich Reuter das staatliche Ehrenzeichen für 25- oder 40-jährige aktive Dienstzeit.
Auch unser Aktiver Ralf Staab erhielt für 25-jährige aktive Dienstzeit das Ehrenkreuz des Freistaates Bayern in Silber verliehen, sowie die bay. Ehrenamtskarte in Gold überreicht - herzlichen Glückwunsch!



Die Laufacher Delegation mit v.l.n.r. 3. Bürgermeister Frank Merget, Jubilar Ralf Staab, Stellv. Kommandant Marco Laske und Kommandant Hans-Peter Völker



::: 18.01.2017 ::: Ersatzbeschaffung V-LKW - Erste Baubesprechung 

26.01.2017 – hpv Am Mittwoch, dem 18.01.2017 fand bei der Fa. Hensel in Waldbrunn die erste Baubesprechung und grundlegende Abstimmung bezüglich unseres neuen Versorgungs-LKWs statt.
Hensel tritt als Subunternehmer des Aufbau-Vertragsnehmers Zanner auf. Zanner wird den Kran montieren, Hensel als Feuerwehrfahrzeugexperte dann Pritsche, Ladebordwand sowie den kompletten feuerwehrtechnischen Aufbau (Sosi, Fächer, Halterungen) übernehmen.

Mit den anwesenden Beteiligten
  • Vertreter MAN Würzburg
  • Vertreter Fa. Zanner
  • Vertreter Fa. Hensel
  • Vertreter des beauftragten Ingenieur-Büro IBG
  • Feuerwehrführung FF Sennfeld und
  • Feuerwehrführung FEUERWEHR Gemeinde Laufach
wurde die komplette Ausschreibung nochmals Punkt für Punkt durchgegangen und abgestimmt.

Auch wurde gleich einige terminliche Eckdaten genannt.
  • Anlieferung Fahrgestell von MAN zur Fa. Zanner in der KW 21
  • Lieferung Kran von HIAB an die Fa. Zanner in der KW 21/22
  • Lieferung Fahrgestell und Kran an die Fa. Hensel in der KW 32
  • Fertigstellung Fa. Hensel spätestens in der KW 46

Dies bedeutet auch gleich für uns, dass wir den Winter 2017/18 schwerpunktmäßig nutzen werden, um uns mit dem neuen Fahrzeug vertraut zu machen bzw. die speziellen Schulungen/Einweisungen für die betroffenen Maschinisten durchzuführen.

::: 13.01.2017 ::: Mitgliederversammlung des Feuerwehrverein Frohnhofen  

02.02.2017 – fm/cs Am Freitag, dem 13. Januar 2017 fand die Mitgliederversammlung des Vereins Freiwilligen Feuerwehr Frohnhofen e.V. im Gerätehaus Frohnhofen statt.
Knapp 50 Anwesende lauschten den Berichten der einzelnen Verantwortlichen über das abgelaufene Jahr 2016. Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder eröffnete der Schriftführer Michael Burger mit dem Protokoll der letztjährigen Versammlung. Hieran schloss sich der Bericht zur gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr durch deren Leiter Hans-Peter Völker sowie den Frohnhöfer Vertrauensmann Franz Schmitt an.

Dem Bericht der Kassiererin Tina Weber konnte einstimmig Entlastung erteilt werden.
Vorsitzender Frank Merget hob in seinem Bericht besonders hervor die letztjährigen Neuwahlen der Vorstandschaft sowie jährliche wiederkehrende Veranstaltungen wie Weißbierfest und Wild-und-Wein-Abend, welche vom Verein immer öffentlich ausgerichtet werden hervor. Besonders nannte er die Veranstaltung zur 150-jährigen Wiederkehr des Gefechtes bei Frohnhofen hervor. Hier wurde durch die Vereinsmannschaft der komplette Tag bewirtet und betreut.

Für 10-jährige Mitgliedschaft erhielten insgesamt sechs Männer und Frauen die Ehrennadel in Bronze sowie ein kleines Präsent – allesamt Mitglieder, die aus einer Jugendwerbung heraus 10 Jugendliche die den Weg zur Feuerwehr fanden. Heute noch sind drei hiervon tragende Säulen des aktiven Dienst im Ortsteil.
Ebenfalls wurde der ehemalige Laufacher Pfarrer Hans Thurn mit seine Mitgliedschaft bedacht. Bei seinem damaligen Amtsantritt ließ er es sich nicht nehmen, dem Verein beizutreten und hielt ihm bis heute die Treue.

Für 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein wurde Josef Walter geehrt. „Goldene Hochzeit“ feierten der Feuerwehrverein und Klaus Zimlich. Er erhielt die Ehrennadel n Gold mit Kranz für seine 50-jähige Mitgliedschaft verliehen.

Höhepunkt der Ehrungen war die Ernennung von Toni Burger zum Ehrenmitglied. In seiner Laudatio ging Frank Merget auf die Laufbahn und Leistung von Burger ein. In seiner 49-jährigen Zugehörigkeit war er über 25 Jahre in leitenden Funktionen wie Vorstand oder Kassier des Vereins. Und auch jetzt ist er immer noch als Kassenprüfer tätig. Und in Dankbarkeit an dieses Lebenswerk wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
In einem kurzen Dankwort drückte Toni Burger aus, dass er immer das Bestmöglichste für den Verein erreichen wollte. Für ihn war es nie Auftrag, sondern Aufgabe.


Vorsitzender Frank Merget (links) ernannte mit stv. Vors. Tobias Eckerth (rechts) Toni Burger zum Ehrenmitglied. Der Verein finanzierte in 2016 20 neue Einsatzhelme für die Aktiven.

Bei den Grußworten bedankte sich der Bürgermeister der Gemeinde Laufach Friedrich Fleckenstein ganz herzlich bei der Führung und den Mitgliedern des Vereins. Explizit hob er die Unterstützung beim 150-jährigen Gedenktag des Gefechtes durch den Feuerwehrverein hervor. Hier wurde ihm von allen Gästen, auch von sehr vielen auswärtigen Gästen, der Lob und der Dank für die außerordentliche Leistung der „Mannschaft in den blauen Hemden“ ausgesprochen.
Ebenfalls dankte er für die im Ortsteil Frohnhofen angebotenen Veranstaltungen für die gesamte Ortsbevölkerung und das Allgemeinwesen. Hieran erkenne man ein intaktes Vereins- und Dorfleben sozusagen Kulturträger des Ortes.

Das Grußwort der Feuerwehrvereine von Laufach und Hain überbrachte Christian Strecker, der für die sehr gute und unkomplizierte Zusammenarbeit dankte und feststellte, dass der Einnahmen-Überschuss von 5.000 € komplett in die Beschaffung von Feuerwehrmitteln wie 20 Feuerwehreinsatzhelme für die Aktiven geflossen ist. Der Verein komme so seinem satzungsgemäßen Auftrag nach besten Möglichkeiten nach und entlaste damit die Gemeinde.

Nach knapp 3-stündiger Versammlung schloss der Vorsitzende mit dem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

::: 05.01.2017 ::: Mitgliederversammlung des Feuerwehrverein Hain i. Sp. mit Neuwahlen 

16.01.2017 – sw/cs Am Vorabend des Dreikönigtages fand die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Feuerwehrverein Hain im Spessart statt. Nach der Begrüßung und dem Totengedenken durch den 1. Vorstand Stephan Wolpert, wurde der Kurzbericht der Feuerwehrgemeinde Laufach durch den 1. Kommandanten H-P. Völker mit 151 Einsätzen verlesen.
Dem Bericht der Kassenführerin Heidi Petermann wurde Entlastung erteilt, worauf Wolpert Stephan das Jahr 2016 Revue passieren ließ.
Highlights waren zum einen der 4-tägige Aktivenausflug nach Großarl in Österreich und der Tagesausflug ins Hessische.
Nach einer Führung durch die Sektkellerei Henkell ging es nach Frankfurt in die Stadtmitte, wo man den Maintower besuchte und auf der Freßgasse bummelte. Am frühen Abend fuhr man mit dem Äppelwoi- Express durch Frankfurt, mit abschließenden Halt beim Äppelwoi Wagner. Man ließ sich Rippche, Haspel, Käs` mit Musik und Sauerkraut schmecken. Nach ein paar Schoppe ging es mit dem örtlichen Busunternehmen in heimische Gefilde zurück.

Anschließend nahmen die Vorstände die Ehrungen vor. Neben 12 Mitglieder, die 25 Jahre im Verein sind, wurden Bachmann Peter (50 Jahre), Höttges Otto (60 Jahre), Ritter Alfred (60 Jahre), Schmitt Wilfried (60Jahre), Staab Oskar (60 Jahre) und unser Ehrenmitglied Anton Groß für 75 Jahre Treue zum Verein geehrt.
Neben einem angemessenen Präsent bekam jeder Jubilar noch eine Urkunde.

Nach der Entlastung der bisherigen Vorstandschaft standen Neuwahlen an. Erster Vorstand ist erneut Stephan Wolpert, wiedergewählt als gleichberechtigte zweite Vorstände wurden Werner Wenzel und Heiko Kunkel. Die Kassenführerin Heidi Petermann, sowie die Kassenprüfer Erwin Hufnagel und Franz Eckel wurden in ihren Ämter bestätigt.
Neuer Schriftführer ist Michael Ascherfeld, geblieben sind die Beisitzer Sven Dombrowski und Marcus Kalan. Der Vertrauensmann der Hainer Aktiven (Manuel Kraus) wurde ebenfalls wieder gewählt.

Mit dem Gruß: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr beschloß, Wolpert die Mitgliederversammlung.

::: 13.01.2017 ::: Viele Einsätze nach Winterunwetter  

13.01.2017 – cs Das Sturmtief Egon zog am frühen Morgen des 13. Januar durch das Land und verursachte ab 03:00 Uhr im Landkreis zahlreiche Feuerwehreinsätze. Die Abschnittsführungsstelle (AFS) wurde aufgebaut.

Das Unwetter brachte im Bereich der AFS Laufach anfänglich abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume und lose Bauschilder mit sich. Im Bereich Jakobsthal/Heinrichtsthal fiel für etwa eine Stunde der Strom aus. In Goldbach wurde das Dach eines Lebensmittelmarktes teilweise abgedeckt. Ab 07:30 Uhr kam dann Schnee hinzu mit entspechenden Schadensbildern (PKW in Graben, Schneeverwehungen, Straßensperrungen) hinzu.

Insgesamt wurden unter Leitung von KBM Schäffer elf Feuerwehren mit 142 Feuerwehrdienstleistenden koordiniert; 69 Einsatzstellen wurden abgearbeitet.

Die Gemeindliche Führungsstelle (GFS) wurde ebenfalls aufgebaut und koordinierte in der Gemeinde Laufach elf Einsätze (#17-007 bis #17-017), die durch Bauhof und FEUERWEHR Gemeinde Laufach abgearbeitet wurden.




37 FWDL der FEUERWEHR Gemeinde Laufach waren zur Abarbeitung der Einsätze im Dienst; sowie zwei weitere Mitarbeiter des Bauhofs Laufach.

Die Abschnittsführungsstelle Laufach wurde um 10:15 Uhr wieder abgeschaltet.

::: 08.01.2017 ::: Ehrungen beim Neujahrsempfang 2017  

10.01.2017 – cs Auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Laufach am 8. Januar 2017 wurde Ralf Staab für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr Laufach geehrt.

Bei den weiteren Ehrungen waren zufälligerweise auch einige Aktive bzw. Mitglieder der drei Feuerwehrvereine vertreten:
Den passiven Mitgliedern Manfred Fößel (Laufach; 75x), Toni Burger (Frohnhofen; 125x) und Hans Zentgraf I (Hain; 175x) wurden für wiederholtes Blutspenden gedankt.

Hubert Dittmeier, ehemaliges Aktives Mitglied, wurde aus seinem Amt als Bezirkskaminkehrermeister verabschiedet.
Der Aktive Christopher Kiel erhielt eine Ehrung als “Bester Industriemechaniker“ im IHK-Bezirk Aschaffenburg. Fördermitglied Martina Strecker erhielt Auszeichnung und Dankurkunde für ihr jahrzehntelanges soziales Engagement.



Bürgermeister Fleckenstein ehrte u.a. Ralf Staab, Hubert Dittmeier und Christopher Kiel

Bürgermeister Friedrich Fleckenstein würdigte in seinem Jahresrückblick explizit die Leistungen der FEUERWEHR Gemeinde Laufach sowie der BRK-Bereitschaft.

Zum Bericht der Gemeinde Laufach

Zum Bericht im Main-Echo

::: 08.01.2017 ::: Grenzlandbraten 2017 

10.01.2017 – cs Bereits zum 13. Mal fand das Grenzlandbraten der FEUERWEHR Gemeinde Laufach statt. Ausrichter war turnusgemäß der Feuerwehrverein Frohnhofen unter Cheforganisator Franz Schmitt.
Etwa 40 Aktive und Anhang waren Gast an der Bürgerhalle und ließen sich auch von eisigen Temperaturen nicht abschrecken.




Das „Grenzlandbraten“ wurde im Rahmen der Fusionsverhandlungen als Kameradschaftsveranstaltung ins Leben gerufen. Ziel war es, dien Zusammenhalt unter den damals noch aus verschiedenen „Ställen“ kommenden Aktiven zu stärken.
Inzwischen ist es eine etablierte Veranstaltung der Aktiven der FEUERWEHR Gemeinde Laufach . Es findet immer im Januar und im Wechsel in Laufach, Frohnhofen und Hain statt. Ausrichter ist der jeweilige Vertrauensmann.
Seinen Namen hat es vom ersten Ausrichtungsort - einer Wiese an der Grenze zwischen Laufach und Frohnhofen.


::: 28.11.2016 ::: Ersatzbeschaffung V-LKW - Beschluss und Details 

12.12.2016 – cs Der Gemeinderat Laufach hat am 28.11.2016 den Auftrag für unseren neuen Versorgungs-LKW beschlossen.
Wir danken den Gemeinderäten für ihr Vertrauen in die FEUERWEHR Gemeinde Laufach und diesen Beschluss.

Das Fahrzeug entspricht der „techn. Baubeschreibung Versorgungs-LKW“ des Freistaates Bayern und wird mit Truppkabine, Ladekran, Stromerzeuger, Pritsche, Plane und Spriegel sowie einer 1500 kg-Ladebordwand (LBW) ausgestattet.

Als Fahrgestell wurde ein MAN TGM 13.290 4x4 BL mit einer zugel. Gesamtmasse von 15.500 kg ausgewählt .
MAN war der einzige Anbieter der sämtliche technischen Anforderungen an das Fahrgestell (Knackpunkte waren die Rahmenhöhe sowie Euro 5) liefern konnte.

Den Aufbau liefert die Fa. Zanner aus ihrer Niederlassung in Rednitzhembach bei Nürnberg. Zanner ist ein etablierter Fahrzeugaufbaubetrieb und Vertragspartner von HIAB, die den Kran XS 099 und die geteilte 1,5t -Ladebordwand liefern werden.
Auch hier war Zanner der einzige Anbieter, der das Gesamtpaket HIAB Kranaufbau/Pritsche/Spriegel/LBW voll umsetzen konnte.

Ferner wurden Aufträge vergeben an die Fa. Mahr in Würzburg (für die feuerwehrtechnische Beladung) sowie de Fa. Metallbau Schneider (für die Rollcontainer).


So ähnlich wird das Fahrzeug aussehen: vergleichbarer V-LKW der FF Wendelstein.

Die Gemeinde erhält für die Beschaffung einen Zuschuss des Freistaates Bayern in Höhe von 42.600 €. Darüber hinaus finanizert der Feuerwehrverein Laufach die Beleuchtungsausrüstung „Powermoon“ mit Zubehör im Wert von über 7.500 €.

Das Fahrgestell soll im März 2017 ausgeliefert werden, mit der Abnahme und Auslieferung des Gesamtfahrzeugs ist im Dezember 2017 zu rechnen.

Das Fahrzeug ersetzt einen über 20 Jahre alten 12-Tonnen-LKW, der inzwischen einige mechanische Defekte aufweist nach Indienststellung des neuen V-LKW außer Dienst genommen und veräußert wird. Ebenso ist es angedacht, dass das Fahrzeug den Lichtmastanhänger ersetzt.

Werden vom V-LKW ersetzt: bisheriger GW-L sowie der Lichtmastanhänger (LiMA).


::: 28.11.2016 ::: Neue Einsatzhelme ausgeliefert  

29.11.2016 – cs/hpv Am Montag, dem 28. November war vorgezogene Bescherung für die Aktiven in der FEUERWEHR Gemeinde Laufach: Christkind und Weihnachtsmann hatten vorzeitig Dienst und brachten die Lieferung von 60 Einsatzhelmen Rosenbauer HEROS Smart in Leuchtgelb vorbei.

Zusammen mit den bereits vorhandenen Helmen diesen Typs konnten somit kanpp 95 % der Aktiven mit neuen Helmen ausgestattet werden. Fünf Aktive haben sogar zwei Helme (für zwei Ausrücke-Standorte) bekommen.

Bei der Kostenübernahme zählte das Teamprinzip: 20 Helme finanzierte der Feuerwehrverein Frohnhofen, je zehn Helme die Vereine Hain und Laufach, 20 Helme wurden aus dem Feuerwehrbugdet des Jahres 2016 bezahlt.
Vielen Dank an die drei Feuerwehrvereine für rund 9.000 € Zuschuss!
Die Gesamtinvestition beträgt rund 13.000 €.

Einziger Wermutstropfen bei der Beschaffung war die lange Projektzeit: Zu einer mehrjährigen Testphase kam zuletzt noch die lange Lieferzeit - denn bestellt wurden diese noch vor August!


Es gibt nur diese beiden Bilder von der Verteilungsaktion - danach war kindliche Freude über den neuen Helm angesagt und keiner dachte mehr ans Fotografieren...


::: 14.11.2016 ::: Besuch des Kletterzentrums Aschaffenburg  

15.11.2016 – chm Am Montag, 15.11. besuchte eine zwölfköpfige Gruppe aus Reihen der Aktiven das Kletterzentrum Aschaffenburg des Deutschen Alpenvereins (DAV), Sektion Aschaffenburg. Dabei ging es neben dem Spaß für die Kameraden vor allem um Sicherung, Höhengewöhnung, Klettertechnik usw.



Viele der Kameraden waren das erste Mal in der Kletterhalle und so in der Lage, diese „besondere“ Höhenluft zu schnuppern. Dabei merkten gerade die Neueinsteiger schnell, wie anstrengend und kräfteraubende diese „Sportart“ ist. Dabei konnten die Wände -je nach Erfahrung- an Topropelinien oder im Vorstieg erklommen werden.

Danke an Max für die Organisation der Kletteraktion.

Hier einige Impressionen:









::: 13.11.2016 ::: 20 Jahre First Responder Laufach  

14.11.16 - cs Relativ unbemerkt feiern wir in diesen Tagen ein 20-jähriges Jubiläum: Am 13.November 1996 wurde das First Responder Projekt in Laufach offiziell begonnen.

Die Feuerwehr Laufach startete auf Betreiben des damaligen Kommandanten Albrecht Geis II in Kooperation mit der BRK-Bereitschaft das erste First-Responder-Projekt in Unterfranken. In Vorbereitung und Projektdefinition wurde echte Pionierarbeit geleistet, denn die organisierte medizinischer Erstversorgung bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes war damals noch Neuland.

Was anfangs belächelt und kritisiert wurde, hat sich inzwischen als bewährte Einrichtung in Bayern und Hessen durchgesetzt.


Bilder aus der Anfangszeit - VRW als First-Responder-Fahrzeug mit altem Logo, Defi Lifepak 5 und den ersten Notfallkoffern

„First Responder“ heißt es bei der Feuerwehr - „Helfer vor Ort“ beim BRK. Die Namensgebung ist zwar uneinheitlich, das Ziel eint umso mehr – Schnelle und qualifizierte medizinische Hilfe zur Überbrückung des therapiefreien Intervalls.

Seit Beginn des Projektes am 13.11.1996 wurden 1.246 Einsätze geleistet. Davon waren 850 internistische Notfälle, 170 Verkehrsunfälle, 31 Arbeitsunfälle, 6 Fehlfahrten und 189 sonstige Notfälle.
Bei zwei Dritteln der Einsätze rückte ein Arzt oder ein Rettungssanitäter aus. Der durchschnittliche Zeitvorteil vor dem Eintreffen des regulären Rettungsdienstes betrug sieben Minuten.

Inzwischen gibt es im Landkreis Aschaffenburg rund 20 Feuerwehren mit First-Responder- Einheiten.


Ein häufiger Einsatzfall: Verkehrsunfälle mit Personenschäden. Hier arbeiten First Responder und Rettungsdienst Hand in Hand - oft mit nachfolgender Hubschaubereinweisung

Als Pioniere des Systems führen wir uns der Weiterbildung verpflichtet und richten jährlich ein Fortbildungsseminar aus: Was mit einem Seminr zum 10-Jährigen Jubiläum begann, hat sich mittlerweile zu einer festen Veranstaltung entwickelt, an der regelmäßig rund 100 Teilnehmer aus dem gesamten Untermain teilnehmen.


Das jährliche First-Responder-Seminar in Laufach ist mittlerweile eine wichtige Einrichtung zur Fortbildung der First Responder im Landkreis..


Hintergrund: wie kam es zur Einführung der First Responder in Laufach?
Anfangs der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts häuften sich die Einsätze der Feuerwehr Laufach zu schweren Verkehrsunfällen in einem erschreckenden Ausmaß.
Allein zu 35 Verkehrsunfällen wurde die Wehr von 1991 bis 1993 auf die B 26 gerufen. Auf einem 7 km langen Streckenabschnitt kamen in einem Jahr allein 8 Menschen zu Tode.
Sehr oft musste bei diesen Einsätzen ein längerer Zeitraum bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt werden. Zusammen mit dem Feuerwehrarzt Dr. Schuck und damals neu zur Feuerwehr gekommenen Rettungsassistenten konnten hierbei durch medizinischer Betreuung und patientengerechter Vorgehensweise bei Bergung gute Einsatzerfolge erzielt werden.

Neben den Einsätzen bei Verkehrsunfällen häuften sich nun die Alarmierungen zu sonstigen medizinischen Notfällen. Einwohner aus der Gemeinde Laufach wussten über die schnelle Hilfe der Feuerwehr und kamen zum Feuerwehrhaus oder forderten telefonisch Hilfe beim Kommandanten oder anderen Feuerwehrdienstleistenden an.

Dieses Zufallprinzip war nicht länger hinzunehmen. Im November 1996 konnte schließlich, gemeinsam mit der örtlichen BRK-Bereitschaft, ein Projekt zum Aufbau und Durchführung organisierter Notfallhilfe unter dem gemein¬samen Titel „First Responder“ begonnen werden.
Vorausgegangen waren Abstimmunggespräche mit dem Unfallversicherungsträger, der Kreisbrandinspektion und der Rettungsleitstelle.

::: 12.11.2016 ::: MTA Modul THL 

12.11.16 - ms
Am 12. November fand in Laufach die zweite Ausbildungseinheit des Zusatzmodules THL der Modularen-Truppmann-Ausbildung (MTA) des Landkreis Aschaffenburg statt.
Da die Ausbildung nahezu identisch gewesen ist mit der Tagesausbildung vom 24. September und es dort einen ausführlichen Bericht hierzu gibt, sparen wir uns an dieser Stelle eine ausführliche Beschreibung.



Hier wurden der Mehrzweckzug sowie Hebekissen beübt. Außerdem waren Verkehrsregelung sowie Personenrettung aus PKW mit Schere und Spreizer das Thema.

Vielen Dank den Teilnehmern, die am heutigen Tag in den Dienst der Feuerwehr gestellt haben.
Leider sind 12 der angemeldeten Teilnehmer nicht erschienen. Nachvollziehbare Gründe warum mag es geben oder auch nicht. Es ist nur einfach Schade für die Vorbereitungsarbeiten und die (mindestens genauso kostbare) Zeit derer die sich diesen Tag freihalten.
Wir denken uns einfach unseren Teil und ziehen die für uns notwendigen Schlüsse.

::: 08.11.2016 ::: Weber Rescue Days 2016 

08.11.16 - ml
Vom 07.10 bis zum 09.10. fanden die diesjährigen Weber Rescue Days in Bad Kreuznach statt. Die Rescue Days sind die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung im Bereich der technischen Unfallrettung. Sie werden jährlich von der Firma Weber-Hydraulik GmbH durchgeführt. Einige Fahrzeughersteller stellen für die Rescue Days extra Neu- und sogenannte Nullserienfahrzeuge zur Verfügung. Auch Rohkarossen stehen bereit.


Abbildung 1: Rohkarosserie eines modernen Fahrzeuges mit farblicher Markierung der unterschiedlich gehärteten Materialien

Abbildung 2: Das Ende eines Nullserienfahrzeuges auf den Weber Rescue Days


Dieses Jahr wurde ein neues Ausbildungsprogramm geboten. So wurde am Freitagvormittag eine theoretische Ausbildung in den Bereichen LKW-Rettung, moderne Fahrzeugtechnik und patientengerechte Rettung durchgeführt. Am Freitagnachmittag sowie am Samstag konnten acht verschiedene Ausbildungsstationen durchlaufen werden.


Abbildung 3: Ausbildung an modernster Fahrzeugtechnik


Abbildung 4: Patientengerechte Rettung aus einem PKW nach einem Seitenaufprall


Unter den ca. 800 Teilnehmern aus 25 verschiedenen Nationen waren Jochen Hufnagel, Christopher Kiel, Marco Laske und Xaver Hesch, vier aktive Feuerwehrmänner und Mitglieder des Rüstzuges der Feuerwehr Gemeinde Laufach.


Abbildung 5: Die Teilnehmer aus Laufach (von links: Marco Laske, Christopher Kiel, Jochen Hufnagel und Xaver Hesch)

Parallel zur praktischen Ausbildung am Samstag fand Symposium mit unterschiedlichen Fachvorträgen statt. Themen hierbei waren unter anderem die moderne Fahrzeugtechnik, die präklinische Versorgung von Becken- und Extremitätenfrakturen und die Gefährdung durch Verwendung neuer Werkstoffe am Beispiel der Carbonfaser. Abgerundet wurde das Symposium mit Vorträgen zur Kettenrettung in Schweden und zur Rettung aus PKW in Sonderlage.
Ergänzt wurde das Programm am Sonntag durch drei weitere Ausbildungsprogramme (Rescue Days Kompakt, Rescue Days Plus und Rescue Days Bus). Hierbei wurde in den verschiedenen Trainings unter anderem das Retten ohne Schere und Spreizer, die Ketterettung, der Massenanfall von Verletzten sowie das Retten aus LKWs, Transportern und Bussen


Abbildung 6: Station Kettenrettung

Abbildung 7: Station Rettung bei Busunfällen


Der praktische Nutzen der Veranstaltung ist sehr groß einzuschätzen, nicht nur aufgrund der Möglichkeit an aktuellen Fahrzeugen zu üben. Aufgrund der internationalen Ausrichtung der Veranstaltung ist lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Rettungstechniken von Kollegen aus anderen Ländern kennen. Dies liefert neue Ideen und Fähigkeiten, die bei komplexen Einsatzlagen eingesetzt werden können.

::: 04.11.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 10 

08.11.16 - cs Die mit der Durchführung der Ausschreibung beauftragte Firma IBG hat die eingegangenen Angebote gesichtet, geprüft, bewertet und anhand eines Wertungskatalogs einen Beschlussvorschlag erarbeitet.
Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung am 28.11.2016 über die Beschaffung des V-LKW auf Basis des Ergebnisses beschließen und den Auftrag vergeben.
Näheres zum Fahrzeug und zum Zeitplan dann nach der Auftragsvergabe.

::: 27.10.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 9 

27.10.16 - hpv Die vorzeitige Beschaffungsfreigabe für unseren Lkw ist gekommen.
Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffungsfreigabe kann die beabsichtigte Maßnahme schnellstmöglich realisiert werden. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. Sie wird nach den derzeit geltenden Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien 42.600 Euro betragen.

::: 22.10.2016 ::: Jahresabschlussübung 2016 

22.10.16 - hpv Am zurückliegenden Samstag fand die Abschlussübung des Übungsjahres 2016 der FEUERWEHR Gemeinde Laufach statt.

Diese größeren Allgemeinübungen finden als Saisonauftakt - und abschlussübung statt - immer im Wechsel der drei Feuerwehrvereine mit der Werkwehr Düker. Letztere nimmt leider nur noch an der Übung im Eisenwerk selbst teil.
Ebenfalls fester Bestandteil der mitwirkenden Hilfsorganisationen ist die BRK-Bereitschaft Laufach.
Diese Übungen beruhen auf einer langen Tradition aus der Zeit, als es noch drei eigenständige Feuerwehren in Frohnhofen, Hain sowie Laufach gab. Sie werden dieser Tradition folgend immer vom jeweiligen Vertrauensmann des Feuerwehrvereins in der Feuerwehr Gemeinde Laufach ausgerichtet.

In diesem Jahr wurde die Übung vom Laufacher Vertrauensmann Udo Harnischfeger vorgeplant und mit Unterstützung des stv. Leiter der FeuerwehrMarco Laske vorbereitet. Danke den Beiden hierfür, wobei auch mal gesagt werden darf, man muss sie manchmal bremsen!

Als Übungsobjekt stand uns die Firma Schmittner im Laufacher Gewerbegebiet zur verfügen, ein ganz GROSSES Danke an Rudolf Schmittner. Er hat uns nicht nur das Gelände und Personal für die Übung zur Verfügung gestellt, sondern auch noch eine großzügige Beigabe für die anschliessende Übungsbesprechung mit Verpflegung oben drauf gegeben. An dieser Stelle ein herzliches „Vergelts Gott“ an die Firma Schmittner.




Als Ausgangslage für die diesjährige Übung waren vorgegeben:
  • Nach einer unklaren Verpuffung im Bereich der Brecheranlage kommt es zu einer Verrauchung des unterirdischen Versorgungsganges, hier wird einem mit Wartungsarbeiten beschäftigten Mitarbeiter der Rückzugsweg abgeschnitten;
  • Durch die Verpuffung erschrak der Fahrer eines Radladers und fuhr rückwärts statt vorwärts. Dabei rammte er einen vorbeifahrenden Pkw und schob diesen gegen einen Schotterhaufen;
  • Ebenfalls wegen der Verpuffung stürzte ein Mitarbeiter in eine Box mit kleinkornigem Recyclingmaterial und wurde dabei bis zum Hals verschüttet


Diese drei Vorgaben trafen auf den zuständigen Einsatzleiter (EL) Christian Münstermann der leider das Unglück hatte, auf einem doch weitläufigen, in mehreren Ebenen angelegten Firmengelände fussläufig unterwegs zu sein.
Um hier als Einsatzleiter nicht den Überblick zu verlieren, wurde der Gruppenführer vom HLF Sven Henze zum Abschnittsleiter Brandbekämpfung auf der obersten Ebene am Brecher ernannt.
Zum Abschnittsleiter THL auf der untersten Ebene wurde der Gruppenführer vom TLF 16 Franz Schmitt ernannt, der somit die Einsatzlage PKW als auch die Einsatzlage verschüttete Person übernahm.
Somit konnte sich der EL auf seine übergeordneten Aufgaben konzetrieren und funkierte bei den Abschnittsleitern nur noch unterstützend.

Zu den einzelnen Einsatzlagen:
Brand Brecheranlage:

Um den in den Katakomben abgängigen Mitarbeiter zu retten, wurden vom HLF, TLF 8, SW und MTW insgesamt 2 Trupps unter Pressluftatmern eingesetzt, die bei „Null-Sicht“ in einem für sie unbekannten Gelände vorgingen. Der Mitarbeiter wurde nach der zu erwartenden Zeit auch gefunden und ins Freie verbracht, dort wurde er an die BRK-Bereitschaft Laufach übergeben.
Die Katakomben wurden zwischenzeitlich mittels Drucklüfter belüftet, während der Rettungsmaßnahmen stand ein Reserve-Trupp in Bereitschaft







Verschüttete Person:
Hier galt es, dem Verletzten zeitnah den Brustbereich freizuräumen, so dass dieser wieder frei atmen konnte. Dies natürlich nicht ohne den notwendigen Eigenschutz außer acht zu lassen. Eine Maßnahme, die sehr zügig umgesetzt wurde, so dass der Verletzte ebenfalls zeitnah an das BRK übergeben werden konnte.



Eingeschlossene Personen im Pkw:
Dieses Szenario war, mal abgesehen von den AGT bei der Brandbekämpfung, das schweisstreibenste dieses Nachmittags. Es galt, die eingeschlossenen Personen (2 Erwachsene, 1 Kleinkind) patientenorientiert zu befreien, was durch die Übungsvorgabe nur über die Heckklappe möglich sein sollte.
Mit hydraulischen Geräten wurde zuerst Platz für den Einstieg eines innerern Retters geschaffen, dabei das Kleinkind aus dem Fahrzeug befreit und an das BRK übergeben. Im Anschluss galt es, die beiden Erwachsenen auf den vorderen Sitzen achsengerecht aus dem Fahrzeug zu holen.





Genauso viel Schweiß wie die Übungslagen selbst kostete es im Anschluss an die Übung, die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen: also alle Geräte zu reinigen, die Fahrzeuge zu waschen und neu zu bestücken sowie die Atemschutzgeräte wieder auf Vordermann zu bringen.
Zwischenzeitlich gab es eine Vesper für die Teilnehmer vom Feuerwehrverein Laufach.
Die kleineren Mängel wurden direkt vor Ort mit den Aktiven besprochen, so dass auf eine umschweifende Manöverkritik verzichtet werden konnte.
Übungsende und alles wieder Einsatzbereit war gegen 19:00 Uhr.

Danke an die 54 Übungsteilnehmer für ihre Bereitschaft zur Teilnahme, an die Zuschauer auch aus den Reihen der Gemeinderäte, die die Tätigkeit Ihrer Feuerwehr mit eigenen Augen verfolgen konnten.
Sicher wäre der eine oder andere Zuschauer mehr wünschenswert gewesen.






::: 15.10.2016 ::: Kartoffelbraten des FV Laufach  

17.10.2016 – cs Einer alten Tradition folgend, ist im Laufachtal der Herbst die Zeit des „Kartoffelbratens“ (andernorts auch Lakefleischessen, Laki oder Kartoffelfeuer genannt).

Auch die Feuerwehrvereine im Laufachtal leben diese Tradition – so am 15. Oktober 2015 der Laufacher Verein. Rund 60 Mitglieder kamen über den Tag verteilt an die Feuerstelle an der Josefshütte des FC Laufach. Danke an dieser Strelle dem FC für das Überlassen der Lokalität!
Außerdem waren ein Dutzend Kinder aus der Kinderfeuerwehr zu Besuch, um Stockbrot zu machen und Würste zu brutzeln.





::: 07.10.2016 ::: Fahrsicherheitstraining in Gründau für CE-Fahrer  

11.10.2016 – cs/pf Am Samstag, dem 7. Oktober 2016 nahmen Peter Fuchs, Herrmann Eberhardt, Matthias Völker und Daniel Büttner an einem ganztägigen Fahrsicherheitstraining auf dem ADAC-Gelände in Gründau teil.

Nach Auskunft der Teilnehmer eine sehr sinnvolle Veranstaltung, die zur Pflicht für alle Maschinisten werden sollte!




::: 07.10.2016 ::: Umfangreiches Ausbildungswochenende absolviert 

11.10.2016 – hpv/ms ein umfangreiches Ausbildungswochenende wurde am zurückliegenden Wochenende von einigen Aktiven absolviert.

Von Freitagabend bis Sonntagmittag besuchte Christoph Schmidt das erste von fünf (5) kompletten Ausbildungswochenenden für den Lehrgang Feuerwehr-Sanitäter in Mainaschaff.

Am Samstagmorgen starteten Christopher Kiel, Jochen Hufnagel, Marco Laske und Xaver Hesch zur Teilnahme an den Rescue Days der Firma Weber Hydraulik, die in diesem Jahr in Bad Kreuznach stattfanden.
Einen ausführlichen, mit Bildern unterlegten Bericht gibt es in wenigen Tagen an dieser Stelle.

Zu guter Letzt nahmen am Sonntag Daniel Büttner, Herrmann Eberhardt, Matthias Völker und Peter Fuchs an der ganztägigen Fortbildung für Maschinisten (Fahrer eines großen Feuerwehrfahrzeuges) auf dem ADAC-Trainingsgelände im hessischen Gründau-Lieblos teil.
Auch hierzu wird in wenigen Tagen ein Bericht folgen.

Allen genannten Aktiven ein herzliches Dankschön für die Bereitschaft zur Teilnahme und natürlich auch für die Opferung Eurer Freizeit.

::: 08.10.2016 ::: Ausflug des Feuerwehrvereins Hain ins Hessische 

10.10.2016 - sw Pünktlich startete der Bus zum Ausflug nach Wiesbaden zum Stammsitz der Sektkellerei Henkel wo die Reisegruppe für eine Führung erwartet wurden. Nachdem wir die Produktion und dem Lagerkeller, der 7 Etagen unter der Erde ist ,besichtigt hatten fuhren wir mit dem Bus weiter nach Frankfurt.




Wir schauten uns die Skyline von Frankfurt vom Maintower an, bummelten über die Zeil, besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten und bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee ließen wir den kurzweiligen Nachmittag ausklingen.

Am frühen Abend ließen wir uns vom berühmten Äppelwoi-Express, dies ist eine ältere Straßenbahn, durch die Stadt fahren. Ein Stadtführer erklärte uns verschiedene Örtlichkeiten und gegen den Durst gab es auch etwas. Abends ging es zum Äppelwoi Wagner (eine Frankfurter Institution, wie das Hofbräuhaus in München). Bei Rippche mit Kraut, Haxe, Haspel, Handkäs mit Musik und natürlich Äppelwoi ließen wir den wunderschönen Tag ausklingen.

Danke an die Reiseführer Sven und Werner für die Ausarbeitung und ein Dankeschön an unseren Busfahrer Ralf, der uns sicher wieder nach Hause brachte.


::: 28.09.2016 ::: Aktiventour Frohnhofen 2016 (+Vorschau...) 

28.09.2016 - fm Die Tour 2017 steht bereits fest - Es geht in die Gegend um Bad Tölz! Dazu haben sich Max Korn und Xaver Hesch in altbewährter Manier zum Ende der diesjährigen Aktiventour bereit erklärt. Doch hier zunächst einige Anmerkungen zur diesjährigen Tour:

Vier Tage in den Thüringer Wald!

Nach pünktlichem Start am Freitag den 23.09. ging es Richtung Merkers, unserem ersten Ziel der viertägigen Tour.
Kurz hinter der ehemaligen innerdeutschen Grenze wurde in einem kleinen Ort ein erstes Frühstück  einverleibt. Sozusagen Kaffee, Zuckerweck oder eine Wurstbemme.



Seit der Wende hat sich bei der Produktvielfalt einiges getan.

Um 11.00 Uhr begann die Reise in die Unterwelt des Erlebnisbergwerks in Merkers. Die Einfahrt in eine „Teufe“ (Tiefe unter Tage bezogen auf Erdoberfläche nicht NN. anm.d.Red.) von knapp 500m stellte die kürzeste Fahrtstrecke dieser Attraktion dar. Auf einer Fläche so groß wie München und einem Wege- und Stollennetz von 4600km legten wir auf speziellen Fahrzeugen alleine im Laufe der Führung ca. 21 km unter Tage zurück.
Wir wurden in die Salzgrotte, dem Salzbunker (manchem vielleicht von der DSDS- Show bekannt) und in die Kammer, in der der NAZI-Schatz lagerte, geführt. Wahrlich ein Erlebnis!



Ein Tunnelfahrzeug-Oldtimer und unsere versammelte Truppe nach der Rückkehr ans Tageslicht

Mittagsrast wurde in der Geburtsstadt unseres diesjährigen Führers Kevin in der schönen Stadt Bad Salzungen gemacht, der sich ein Rundgang durch die Altstadt anschloss.
Nach dem Hotelbezug in Finsterbergen ging es auf Erkundungstour durch den Ort, welche uns auch zur einheimischen Freiwilligen Feuerwehr brachte (Wir wurden begrüßt mit: Touristen in Thüringen - dass es so was noch gibt).
Der Samstag führte uns in die thüringische Landeshauptstadt Erfurt. Um 9.30 Uhr begann unsere kurzweilige Führung durch eine der modernsten und innovativsten Berufsfeuerwehren Deutschlands.
Zwei Stunden Fachsimpeln und Technik, mit und ohne anfassen. Noch einmal DANKE an die Kollegen vor Ort.



Neueste Drehleitertechnik hautnah erleben.

Im Anschluss wurde der Dom, sowie die Altstadt besichtigt. Nicht zu vergessen das Oktoberfest auf dem Domplatz.



Oktoberfeste wohin man schaut.

Nach der Rückkehr in unser Quartier besuchten wir auf Einladung der Finsterbergener Kameraden das dortige Oktoberfest in einem atemberaubenden, geschmückten Festsaal, wie ihn manch älterer Leser aus seiner Jugend noch kennt.
Hier wurde uns eine besondere Ehrung zuteil: Wir wurden geehrt mit dem Titel der Gäste mit der weitesten Anreise.

Der Sonntag stand unter dem Zeichen einer Wanderung in der deutschen Geschichte während der völkerverachtenden Teilung. Wir beschritten den Point-Alpha-Gedächtnisweg mit allen Eindrücken der barbarischen Demarkationslinie sowie der heutigen Mahnung für Frieden und Brüderlichkeit.



Relikte und Mahnmale einer traurigen Vergangenheit.

Der Abend klang aus in der Familien-Datsche unseres Tourführers - natürlich mit der Thüringer Spezialität schlecht hin, welche uns bereits schon die vergangenen Tage kulinarisch begleitete - Thüringer Bratwürste!!

Die Rückreise am Montag brachte uns an einen geschichtsträchtigen Ort. Es stand noch der Besuch der Wartburg auf dem Programm. Monumental auf dem Berg bei Eisenach erhebt sich der UNESCO Weltkulturerbe-Bau. Während der Führung erfuhren wir vieles über dessen Geschichte und Bedeutung in der Vergangenheit.
Natürlich besichtigten wir auch die berühmte Stube des Reformators Martin Luther, der hier inkognito als Junker Jörg sein Neues Testament ins Deutsche übersetzte.
Den Tintenklecks an der Wand, der der Überlieferung nach dadurch entstand, dass Luther sein Tintenfass nach dem Teufel warf, konnten jedoch auch wir an der Wand nicht mehr finden.



Die Gruppe auf der Brücke zur Wartburg.

Nach unfallfreier Rückkehr dankten Alle noch einmal Kevin Flämig für sein Engagement und  die Aktiventour 2016 war nach der Fahrzeugreinigung Geschichte.

...Wer wissen will wie es weitergeht, muss ja nur den Anfang lesen.



::: 24.09.2016 ::: MTA-Modul THL  

24.09.2016 – hpv/ms Am Samstag den 24.09.2016 wurde die erste Ausbildungseinheit „THL-Modul“ im Rahmen der MTA-Ausbildung (Modulare Truppmann- Ausbildung) des Kreisfeuerwehrverbandes bei uns in Laufach durchgeführt.
Die Tagesausbildung startete um 08:00 Uhr mit 14 von insgesamt 22 angemeldeten Personen, davon 2 erkrankte und 6 weitere Personen die einfach nicht kamen. Sicherlich ein Manko dass für zukünftige Ausbildungen abzustellen gilt.

Wir legten den Schwerpunkt eindeutig auf den praktischen Teil, da die Teilnehmer während der MTA-Ausbildung ausreichend Theorie hatten.

Inhalte der Tagesausbildung waren:
  • Kurze Begrüßung und Einweisung in unser Übergangsdomizil
  • Fahrzeugkunde
  • Verkehrsabsicherung
  • Greifzug
  • Ablageplatz
  • Technische Rettung
Nach kurzer Begrüßung durch den Leiter der FEUERWEHR Gemeinde Laufach, in der natürlich auch die wichtigen organisatorischen Dinge wie Minimaleinweisung in das Gebäude/Gelände, Frühstück, Mittagessen und Kaffeepause beinhaltet waren erfolgte die Einteilung in zwei Übungsgruppen für den Rest des Tages.

Erste Station war eine kurze Einheit Fahrzeugkunde, um später auch mit den notwendigen Ausrüstungsgegenständen arbeiten zu können.
Anschließend ging die erste Gruppe direkt zur Ausbildungseinheit Verkehrssicherung / Mehrzweckzug. Hier wurde explizit auf die Absicherung einer Einsatzstelle auf Orts-, Kreis und zweispurigen Bundesstraßen eingegangen und auch die Wichtigkeit dieser Maßnahme versucht zu erläutern. Dies ist die erste „Visitenkarte“ der Arbeit der Feuerwehr, wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer an eine Einsatzstelle kommt.
Und der erste Eindruck täuscht selten!



Zweiter Teil dieser Ausbildungseinheit war die Handhabung / Umgang / Einsatzmöglichkeiten des Mehrzweckzuges, einem Gerät das in den meisten Feuerwehren vorhanden ist, gerne jedoch unterschätzt und „unter Wert verkauft“ wird. Hier kann mit einem vermeintlich veralteten technischen Gerät sehr viele Einsatzlagen / Sicherungen etc. durchgeführt werden.




Die zweite Gruppe suchte gleichzeitig die andere Station Ablageplatz / technische Rettung auf, hier lautete das Tagesziel Ordnung des Raumes, Innerer Retter, Fahrzeugsicherheitssysteme und Möglichkeiten der technischen Rettung mit schwerem Gerät.
Nach der Devise „Weniger ist manchmal mehr“ wurde das Augenmerk der Teilnehmer auf einige anderen Sichtweisen gelenkt, wie eine schonende Rettung im Sinne des Patienten auch aussehen könnte, ohne das Fahrzeug in ein Cabrio zu verwandeln.




Nach dem gemeinsamen Mittagessen wechselten die Gruppen ihre Übungsbereiche, so dass jeder Ausreichend Zeit zum üben und selbst Hand anlegen hatte.

Die Tagesausbildung schloss mit einer Ausspracherunde (was war gut, was könnte besser gemacht werden), so dass die Teilnehmer kurz vor 16:00 Uhr verabschiedet wurden.



Danke an die Teilnehmer aus den Landkreisfeuerwehren für ihre aktive Mitarbeit, den Ausbildern aus unseren Reihen für die Bereitschaft zur Teilnahme und Kerstin als der „gute Geist hinter den Kulissen“.
Allen natürlich ein Dank für die Opferung ihrer Freizeit an einem goldenen Herbstsamstag.



::: 17.09.2016 ::: 2. Platz beim Basketball-Biathlon der KuSG 

19.09.2016 - cs Beim Basketball-Freizeitbiathlon, veranstaltet von der KuSG anlässlich ihres 30-Jährigen Jubiläums, konnte die Mannschaft der Feuerwehr Laufach einen sensationellen 2. Platz erzielen. Von 32 angetretenen Mannschaften ließen wir 30 hinter uns und mussten uns nur den (aus der KuSG-U18-Jugend bestehenden) Halbprofis der „Laufach Airballs“ geschlagen geben.




Ein schönes Ergebnis der Aktiven Christian Franz, Sebastian Fischer, Christian Strecker sowie Tobias Wileschek, die die (verbesserungswürdige) Wurfausbeute mit Spitzen-Laufleistungen wettmachten – denn es galt, pro Läufer 2 x 800 m zu Laufen und 2 x fünf Freiwürfe zu schießen, wobei Fehlwürfe durch Strafrunden sanktioniert wurden.

Glückwunsch aber auch an die Aktiven Feuerwehrmänner Christopher Kiel und Max Wölfel, die für die Hakler antraten und dort den 5. Platz belegten!
Läuft bei uns!

::: 11.09.2016 ::: Kontingentübung Schinderhannes - Waldbrandübung 

11.09.2016 - gw
Zu einer Feuerwehrhilfeleistungskontigentsübung der Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg in Simmern im Hunsrück trafen sich die Aschaffenburger Feuerwehren am 10.09. um sieben Uhr auf dem Parkplatz der Autobahnmeisterei in Hösbach.
Nach einer kurzen Einweisung und der Lagebesprechung erfolgte der Abmarsch um acht Uhr in zwei Marschblöcke.

Um zehn Uhr trafen wird dann im Rasthof Elbert zum Tanken ein. Alle 44 Fahrzeuge wurden hier betankt. Am selben Tag fand auf dem Parkplatz die Deutschen Amateur Motorsportmeisterschaften 2016 statt.
Kurz vor Elf Uhr wurden die Marschblöcke wieder zusammengestellt und man fuhr in Richtung Simmern auf die Bundesstraße 50. Beim Auffahren trafen wir auf die Löschzüge aus Miltenberg.
Um 13 Uhr trafen wir in „Simmern Mitte“ ein, wo wir uns im Bereitstellungsraum aufstellten. Eine Stunde später erfolgte die Einweisung auf die entsprechende Einsatzstelle. Die Feuerwehren aus Laufach, Jakobsthal und Goldbach fuhren gemeinsam zu einem Einweiser, der uns zur Schadenslinie lotste.

Hier wurden mit unserem Waldbrand-TLF drei Löschangriffe aufgebaut. Die Wasserversorgung für uns übernahmen die Wehren aus Großostheim, Waldaschaff, Hörstein und Kleinkahl im Pendelverkehr. Bei vier Pendelfahrten wurden je 20000Liter (sic!) an die Einsatzstelle gebracht. Wasserspeicher/-puffer war hierbei der AB Wasser aus Goldbach mit 8000l. Im weiteren Verlauf wurde unser Löschangriff von der Feuerwehr Sailauf weiter unterstützt.
Kurz vor Übungsende um 17:00 Uhr tauchte die Försterin auf und war von den vielen roten Autos begeistert. Sogar die Übungsmöglichkeit mit Motorsägen hätte sie uns freigegeben.

Nach dem Aufbau des Nachtlagers gab es um 19 Uhr Abendessen – Gulasch und Nudeln – von der Verpflegungskomponente unter der Leitung der Feuerwehr Hohl.
Die Ortsbevölkerung hatte reges Interesse an den verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen der beiden Landkreise. Sie war zwar über die Übung informiert worden, aber die große Anzahl (44x AB, 33x MIL, +Anhänger) überraschte sie doch.

Da die Hallenbeleuchtung der Turnhalle nicht ausschaltbar war, und die Notbeleuchtung brannte, dachten sich die Kameraden aus Laufach: „wir ziehen in den Sportgeräteraum um, wo zwei Stapel mit Bodenmatten liegen“. Dies hatte den Vorteil, dass man im Dunkeln schlafen konnte sowie die Schnachgeräusche von 200 Kameraden gedämpft waren.

Ab sieben Uhr war auch der letzte Kamerad, der zu später Stunde sein Quartier bezog, wach. Bis zur Abfahrt pünktlich um 09:30 waren Abbauen, Frühstücken und ordnen der Züge angesagt. Die Heimfahrt unter blauem Himmel und Sonnenschein verlief problemlos, Frank Wissel bedankt sich über Funk bei allen Teilnehmern für die Disziplin und den reibungslosen Ablauf.

Zum Abschluss der gemeinsamen Fahrt wurde in der Einhausung noch ein Martinhorn-Konzert aller beteiligten Einheiten gespielt.
Um 12:45 war unser TLF in heimischen Gefilden.

Vielen Dank an Gerald und Stephan Wolpert für die genommene Zeit, den Landkreis hier bei der Übung zu unterstützen.

::: 19.08.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 8 

19.08.16 - hpv Die Ausschreibungsunterlagen für die beiden baugleichen Versorgungs-Lkw und das MLF wurden heute im Vergabeanzeiger Bayerns veröffentlicht und können nun angefordert bzw. abgerufen werden.

Die Submission findet nichtöffentlich am 29.09.16 in Sennfeld statt (Die Kameraden aus Sennfeld erhalten neben dem Lkw noch ein MLF, daher läuft die Ausschreibung federführend über Sennfeld)

::: 16.08.2016 ::: Test Lichtsystem für den Versorgungs-Lkw  

17.08.16 - cs Es werde Licht…. Und es ward Licht!
Eine Herausforderung der Feuerwehr ist die Ausleuchtung von nächtlichen Einsatzstellen. Hierzu dient derzeit der Lichtmastanhänger. Der 2017 neu zu beschaffende Versorgungs-LKW soll diese Funktion übernehmen und den Lichtmastanhänger ersetzen, da er mit seinem Kran eine Lichtpunkthöhe von 14 Metern realisieren kann.

Derzeit läuft eine Testphase mit verschiedenen Beleuchtungsmitteln. Am Abend des 17. August 2016 wurde das (Autofahrern sicher von nächtlichen Autobahnbaustellen bekannte) Powermoon-System getestet.

Hierzu hat uns Powermoon ihre neueste Entwicklung zur Verfügung gestellt. Mit etwa 500.000 Lumen konnte der gesamte Vorplatz vor dem Gerätehaus Bauhof (und auch die Nachbarschaft) tageshell, schatten- und blendfrei ausgeleuchtet werden.
Als Fixpunkt diente die DLK aus Hösbach – vielen Dank an Tobias und Dennis für die Unterstützung.




Zwei Monde über dem Laufachtal...

Wir haben zwei dieser Leuchtballons bereits seit über 12 Jahren im Einsatz, allerdings noch mit der auslaufenden Quecksilber-Dampflampentechnik und verständlicherweise nur mit dem Bruchteil dieser Lichtausbeute!

::: 05.08.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 7 

05.08.16 - hpv Zwischenzeitlich gab es von dem beauftragten Büro IBG die ersten Ausschreibungsunterlagen für unseren Versorgungs-Lkw zur Durchsicht. Nach kleineren Korrekturen/Abstimmungen und Übernahme derselben in die Unterlagen dürfte unser Fahrzeug und das der Kameraden aus Sennfeld zum Monatsende ausgeschrieben werden.
Die vorläufige Beschaffungsfreigabe müsste bis zu diesem Zeitpunkt vorliegen.

::: 13.07.2016 ::: „Tierrettung“ 

14.07.16 - cs (errata corrige 18.07.16) Eine besondere Tierrettung fand am 13. Juli am alten Feuerwehrhaus statt: Es galt, den historischen Wetterhahn vom Dach des Schlauchturms vor dem Baggermaul zu retten!
Bauamtsleiter Michael Roth konnte - unterstützt von Timo Dreger von der Feuerwehr Hösbach mit der DLK 23/12, und mit Hilfe einer Flex - das Tier aus seiner Zwangslage befreien.




Der Wetterhahn hat einen historischen Hintergrund: er schmückte die Turmspitze der Laufacher Valentinuskirche bis zu ihrem Abriss im November 1962. Er wurde von Ferdinand Geis und Karl Münz aus dem Abrissschutt geborgen, renoviert und aufbewahrt. 1980 wurde er wieder aus seinem Versteck geholt und auf dem Schlauchturm des damals neuen Feuerwehrhauses montiert.

Er wird nun eingelagert, hergerichtet und soll dann wieder einen ehrenvollen Platz am neuen Gebäudekomplex Feuerwehrhaus – Rathaus erhalten.

::: 06.07.2016 ::: „Blaulichtgottesdienst“ anläßlich Kiliani 

08.07.16 - cs Im Rahmen der Kiliani-Wallfahrtswoche fand am 6. Juli ein „Blaulichtgottesdienst“ für die Einsatzkräfte aller Hilfsorganisationen, Feuerwehr und Polizei und für die Notfallseelsorge in der Diözese Würzburg statt.
Weihbischof Ulrich Boom zelebrierte den von Polizeichor Würzburg und Feuerwehrkapelle Reiterswiesen mitgestalteten Gottesdienst im Neumünster.

Auch eine Delegation der FEUERWEHR Gemeinde Laufach nahm an diesem Gottesdienst teil und hatte im Anschluss auch Gelegenheit zur Begegnung mit dem Weihbischof.



Danke an Rainer Franz für die Organisation!

::: 01.07.2016 ::: Abschied vom Feuerwehrgerätehaus Laufach – Teil II 

03.07.16 - cs Mit einer krachenden Abrissparty haben sich rund 25 Aktive und Jugendliche nebst Anhang vom Feuerwehrgerätehaus verabschiedet.
Bei Restgetränken aus den Beständen wurde am Abend des 1. Juli 2016 nochmals kräftig gefeiert. Die Jugend riss die ersten (Trockenbau-)Wände ein. Und der „Vertrag der Hockergruppe“ musste wieder aus seinem Versteck in der Wand an der Küche herausgehämmert werden. Er war quasi eine „Grundsteinurkunde“ für acht Aktive, die am Umbau der Küche und Theke im Jahr 1999 beteiligt waren und sich einen Platz an der damals neuen Theke mit selbst beschafften Barhockern erkauften.
Das Ganze dann garniert mit „Vesperworscht“, „Maurerbömbchen“ und Partymusik ergab eine gelungen Abschied vom Domizil.





Seit Montag, 04. Juli ist das Gebäude nun in der Hand der Gemeindewerke; Gas, Wasser und Strom sind abgeklemmt. Ab Dienstag, 5. Juli ist dann die Fa. Leiss am Werk und wird das Gebäude entkernen und abreißen.


::: 26.05.2016 ::: Fronleichnam 2016  

01.06.16 - cs Einer uralten Tradition folgend und gemäß dem Wahlspruch „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“ begleiten die Feuerwehrleute aus den drei Feuerwehrvereinen die Fronleichnamsfeiern. Sowohl beim Vorabendgottesdienst in Hain als auch beim Feiertagsgottesdienst in Laufach war die Feuerwehr als Begleiter des Allerheiligsten und als Himmelträger Teil der Prozession. Ferner übernahm die Feuerwehr auch die Verkehrsabsicherung.



Allen Teilnehmern hierfür herzlichen Dank!

::: 22.05.2016 ::: Digitalfunk eingebaut 

22.05.16 - hpv Mit dem Einbau des fahrzeugbezogenen MRT im Versorgungs-LKW ist der Einbau des Digitalfunkes in Eigenregie abgeschlossen und wir treten in die Nutzungsphase ein.
Warum in Eigenregie? Diese Frage werden sich doch Einige stellen.
Ganz einfach erklärt:
Weil wir
a) beruflich vorbelastete Fach-Personal haben, das dann als Gerätwart auf Zeit über die Aufwandsentschädigung dafür entlohnt wird,
b) somit auch selbst wissen, wo welche Kabel verlegt wurden und
c) dadurch der Kommune einiges an finanziellen Mitteln einsparen.

Ganz Besonderen Dank hier an die drei Tüftler Martin, Xaver und Arnd für die geopferte Zeit und Arbeit.

Es sind noch kleinere Restarbeiten an drei Fahrzeugen (MZF, HLF und TLF 16) durchzuführen, jedoch ist der Standard-Einsatzfunk ab sofort nutzbar.

Die „alten“ 4m-Funkgeräte werden in jedem Fahrzeug weiterhin als Rückfallebene verbleiben und stehen bei Einsätzen zur Kommunikation mit anderen Feuerwehren, die evtl. noch nicht umgestellt haben, zur Verfügung. Selbiges gilt für einen Ausfall des Digitalfunknetzes.

Näheres folgt.

::: 08.05.2016 ::: Gemeinsamer Florianstag 2016 in Laufach  

11.05.16 - cs Am Sonntag, dem 8. Mai 2016 fand traditionsgemäß der gemeinsame Florianstag der Feuerwehrvereine aus Hain, Frohnhofen, Laufach und Waldaschaff statt. Gastgeber war in diesem Jahr der Feuerwehrverein Laufach.
Das Wetter war dem Tag mehr als angemessen: strahlend blauer Himmel bei Temperaturen um 23 Grad.
Um 09:45 Uhr marschierten rund 80 Feuerwehrdienstleistende sowie Mitglieder der Feuerwehrjugend und der Kinderfeuerwehr zur Thomas-Morus-Kirche. Pfarrer Andreas Reuter zelebrierte die heilige Messe zu Ehren des Hl. Florian und in Gedenken an die verstorbenen Mitglieder.

Im Anschluss hielten die Wehrleute das Totengedenken am Ehrenmal der Gemeinde - untermalt von den Laufacher Musikanten gedachte man den verstorbenen Feuerwehrkameraden, insbesondere dem Ehrenkreisbrandrat und Ehrenvorsitzenden der Laufacher Wehr, Benno Geis, der auf den Tag genau vor vier Jahren plötzlich und unerwartet verstarb.

In einer feierlichen Parade zog man dann zurück ans Laufacher Feuerwehrhaus. Dort wurde dann den anwesenden Müttern zum Muttertag eine Rose überreicht und die Feier bei einem Mittagessen und frisch Gezapftem ausklingen lassen.



Der dritte Bürgermeister Frank Merget dankte im Namen von Bürgermeister Fleckenstein, Gemeinde und Gemeinderat den Wehrleuten für ihren Dienst am Nächsten und erinnerte daran, das dieser Florianstag die letzte offizielle Veranstaltung im bestehenden Feuerwehrhaus sei, bevor es im Juli abgerissen werde.

::: 27.04.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 6 

27.04.16 - hpv am Freitag den 22.04 fand in Sennfeld (Lkr. Schweinfurt) ein erstes Gespräch mit der dortigen Feuerwehrführung, Bürgermeister Heinemann und Hr. Wattenbach von der Fa. IBG als die Ausschreibung durchführendes Unternehmen statt.
Ziel war es die Möglichkeit einer gemeinsamen Beschaffung unseres Versorgungs-Lkw abzustimmen, was nach einem intensiven Gespräch auch gelungen ist. Somit sollte die staatl. Bezuschussung bis zu 10 % höher ausfallen dürfen.

Geplant ist es die Aussschreibung von Sennfeld aus abzuwickeln (dort ist noch die Beschaffung eines weiteren Fahrzeuges geplant), von uns kommen die zusammengefassten technischen Vorgaben und Beschreibungen (sogenanntes Pflichenheft).

::: 25.04.2016 ::: Abschied vom Feuerwehrgerätehaus Laufach Teil I 

26.04.16 - cs Am Sonntag, dem 24. April 2016 nahmen die Seniormitglieder des Feuerwehrvereins Laufach Abschied vom Laufacher Feuerwehrgerätehaus: Den ehemaligen Aktiven und ihren Ehefrauen war das Gebäude seit den achtziger Jahren bis heute eine zum zweiten Heim geworden.

Da das Haus jedoch zum 30. Juni geräumt werden muss, lud der Feuerwehrverein Laufach alle Mitglieder über 65 Jahre zur Abschiedsfeier bei Kaffee und Kuchen ein. Rund 40 Mitglieder folgten der Einladung und verbrachten den Nachmittag bei Plauderei und einem Rückblick auf das Jahr 1979, als das Haus gebaut wurde.

Vorsitzender Christian Strecker gab auch einen Ausblick in Wort und Bild auf das neue Haus, mit dessen Bau voraussichtlich im Oktober 2016 begonnen werden wird.




Danke an dieser Stelle allen Besuchern, aber uch allen Helfern für einen schönen Sonntagmittag!

::: 16.04.2016 ::: Frühjahrsübung der Laufacher Hilfsorganisationen im Eisenwerk Düker 

24.04.16 - cs Traditionell üben die Hilfsorganisationen in Laufach, nämlich die FEUERWEHR Gemeinde Laufach, die Werkwehr Düker und die BK-Bereitschaft Laufach zweimal jährlich gemeinsam.
So auch bei der diesjährigen Frühjahrsübung, die von der Werkwehr Düker vorbereitet und am 16. April 2016 auf dem Gelände der Eisenwerke Düker durchgeführt wurde.

Um die Einsatzkräfte realistisch einsetzen zu können, wurden drei Schadenszenarien annähernd parallel abgearbeitet: Zum einen wurde ein medizinischer Notfall auf einem Hochsilo neben der Gießerei angenommen: Hier kamen der VRW als First Responder sowie HLF und die Drehleiter aus Waldaschaff zum Einsatz.

Ferner wurde eine Verpuffung im Gießereilabor mit Entstehungsbrand angenommen. Diesen Übungsabschnitt übernahm die Werkwehr mit dem LF16, ergänzt durch Kräfte aus Laufach mit RW, TLF16, TLF8 und LKW.




Als Nebenauftrag zu diesem Szenario musste schließlich eine unter Gießereikästen eingeklemmte Person mit technischem Gerät gerettet werden.
Insgesamt 84 Mitarbeiter aus Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten diese Schadenbilder unter Einsatzleitung von Werkwehr-Kommandant Gerald Werner und Aufsicht von KBI Otto Hofmann ab.

Für die etwa 30 Zuschauer aus den Reihen der Bevölkerung und der Kinderfeuerwehr moderierte Frank Merget das Geschehen.




In der abschließenden Übungsbesprechung wurden Kritik und Verbesserungsvorschläge eingebracht, aber auch seitens Übungsleitung, Inspektion und Gemeinde der ausdrückliche Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Bereitschaft zum Dienst am Nächsten. Die Firmenleitung zeigte sich mit einer Brotzeit und Getränken bei den Helfern erkenntlich.

::: 10.04.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 5 

10.04.16 - hpv In der zweiten Aprilhälfte findet in Sennfeld (Lkr. Schweinfurt) ein erstes Gespräch mit der Fa. IBG statt, bei welchem geprüft wird ob die Möglichkeit einer gemeinsamen Beschaffung unseres Versorgungs-Lkw bestünde. Sollte dies der Fall sein, so könnte die staatl. Bezuschussung bis zu 10 % höher ausfallen.
Bei den Kameraden in Sennfeld steht wohl ein ähnliches Fahrzeug zur Beschaffung an, als wie wir es geplant haben.

::: 29.03.2016 ::: Vergabebeschluss Direct Mode Operation Quad 

01.04.16 – chm/ms/cs Pünktlich zur Umstellung des Digitalfunks bei der FEUERWEHR Gemeinde Laufach hat der Gemeinderat Laufach in seiner Sitzung am 29.03.2016 die Beschaffung eines DMO-Q (Direct Mode Operation Quad) beschlossen.



Die auf dem Quad verbaute Technik soll bei Einsätzen in dicht bebautem Gebiet, der Großbaustelle der Deutschen Bahn, der Tiefgarage Frohnhofen, dem Werksgelände der Fa. Düker und in schlecht funkversorgten Gebieten wie der Bundesstraße 26 zwischen Laufach/Hain und der Kreuzung 7-Wege sowie im weiteren Verlauf Richtung Bischborner Hof einen geregelten Funkverkehr im DMO-Modus ermöglichen.

Das auf dem Quad der Fa. Polaris verbaute Funkgerät der Fa. Sepura ist mit einer entsprechenden Repeaterfunktion und einem Verstärkermodul ausgestattet. In Anlehnung an die Aufsteller der Kreisbrandinspektion wurde das Quad in Absprache mit dem Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Aschaffenburg in der Farbe RAL 1023 Verkehrsgelb bestellt, der Sattel wird in Rot (RAL 3000) bezogen.

Zur besseren Kennzeichnung ist das Quad mit einer gelben Fahne und der Beschriftung „DMO-Repeater-Quad - Bitte stehen lassen!“ versehen. Die Auslieferung des 16.000 Euro teuren Sonderfahrzeugs ist für die KW 22 (Anfang Juni 2016) vorgesehen. Die Stationierung ist wegen der bevorstehenden Abrissarbeiten des GH Laufach am Standort Hain vorgesehen.

April, April! Dieser Artikel war unser Beitrag zum 01. April...

::: 05.03.2016 ::: Mitgliederversammlung des FV Laufach 

06.03.16 – cs Am Samstag, dem 5. März 2016 fand die Mitgliederversammlung des Laufacher Feuerwehrvereins statt. Vorsitzender Christian Strecker begrüßte 55 Mitglieder und zehn Gäste zur Versammlung, die zum letzten Male an dieser Stelle abgehalten wird, denn das Laufacher Feuerwehrhaus wird im Sommer abgerissen.
An gleicher Stelle wird ein neues Feuerwehrhaus mit Rathauserweiterung errichtet.

Strecker gab daher in seinem Bericht auch einen kleinen Ausblick auf das neue Domizil. Der Verein wird voraussichtlich 30.000 € für die Ausstattung der Küche, des Bereitschaftsraumes und des Vereinsbüros investieren. Er blickte zurück auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr, und auf die zahlreichen Veranstaltungen des Vereins, insbesondere des wegen der Baumaßnahme vorerst letzten Sommernachtsfestes.
Ein Erfolgsmodell sei für Strecker auch die Kinderfeuerwehr, die in den vergangenen zwölf Monaten acht Kinder in die Jugendgruppe entsenden konnte.

Der Vorstand Finanzen Manuel Münstermann berichtete von einem ausgeglichenen Haushaltsjahr. Der Verein konnte für die Feuerwehr Laufach Ausrüstungsgegenstände wie beispielsweise Handlampen im Wert von über 3000 € beschaffen.

Für 20 Jahre aktiven Dienst bzw. 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Kerstin Löffler, Christian Münstermann, Jochen Hufnagel, Markus Böttner sowie Ralf Staab und Reinhard Geis die Ehrennadel des Vereins in Silber. Die goldene Ehrennadel des Vereins erhielt für 50 Jahre Mitgliedschaft Rudolf Schmittner. Für 60 Jahre Zugehörigkeit wurde Karl Vorbeck geehrt. Ebenfalls 60 Jahre ist Bernhard Bachmann dabei; Josef Kunkel sogar 75 Jahre.


v.l.n.r.: Vorsitzender Christian Strecker, Karl Vorbeck, Rudolf Schmittner, Reinhard Geis, Ralf Staab, Jochen Hofnagel, Kerstin Löffler, Christian Münstermann
Daniel Büttner berichtete über die Aktivitäten der derzeit elfköpfigen Laufacher Jugendgruppe. Ihm sprachen die Gastredner KBM Udo Schäffer und Bürgermeister Friedrich Fleckenstein explizit den Dank für herausragende Jugendarbeit und damit die Sicherung des Nachwuchses für die Feuerwehr aus.

Frank Merget würdigte die bemerkenswert gute Zusammenarbeit der drei Laufacher Feuerwehrvereine untereinander und mit derFEUERWEHR Gemeinde Laufach.

Die Versammlung schloss traditionell mit dem gemeinsamen Singen des Feuerwehrliedes, das von Michael Staab auf dem Akkordeon begleitet wurde. Direkt im Anschluss fand die Dienstversammlung der FEUERWEHR Gemeinde Laufach statt.

::: 05.03.2016 ::: Dienstversammlung der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 2016 

06.03.16 – chm/cs 68 aktive Feuerwehrdienstleistende und etwa 20 Gäste aus Gemeinderat, Inspektion und den Feuerwehrvereinen waren am 5. März 2016 zur Dienstversammlung der FEUERWEHR Gemeinde Laufach erschienen, um den Jahresbericht des Kommandanten zu hören und Aktuelles zum Neubau des Feuerwehrhauses Laufach zu erfahren.

Kommandant Hans-Peter Völker und Stellv. Kommandant Marco Laske berichteten von insgesamt 182 Einsätzen – einem leichten Anstieg gegenüber der Vorjahre. Die Wehr wurde zu 14 Bränden, 45 Technischen Hilfen alarmiert; 54 Freiwillige Tätigkeiten wurden abgeleistet.
69 Mal wurden die First-Responder zu akuten medizinischen Notfällen ins Ortsgebiet alarmiert – stets mit hundertprozentiger Alarmsicherheit, wie Laske betonte.

Die Anzahl der Brände ist von acht im Vorjahr auf 14 angestiegen, entspricht aber dem Durchschnittswert der letzten Dekade. An größeren Bränden (B3 und höher) sind der Brand auf der Tunnelbaustelle am 5.10.15 und der Scheunenbrand am Hirtenhof in Feldkahl am 21.8.15 zu nennen - wobei zu letzterem der SW2000 wieder einmal nicht alarmiert wurde.

Auffällig angestiegen ist die Zahl der Technischen Hilfe auf der Straße. Zu insgesamt zwölf Verkehrsunfällen wurde die Wehr gerufen, sieben Mal davon lautete das Stichwort „Person eingeklemmt“.

Zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres wurden Theresa Schmidt; Lena Brückner, Christofer Schmitt und Farino Bachmann zu Feuerwehrmännern bzw. -frauen ernannt. Daniel Kraus und Sebastian Fischer wurden zu Oberfeuerwehrmännern ernannt.
Mit einem Präsent wurden Michael Burger und Andreas Korn aus ihren langjährigen Ämtern als Jugendwart bzw. Vertrauensmann in Frohnhofen verabschiedet.

Ehrungen und Ärmelstreifen für langjährigen Dienst erhielten Sebastian Fischer, Florian Kiel und Martin Schwarz (10 Jahre), Markus Kalan und Kerstin Löffler (20 Jahre), Ralf Staab (25 Jahre) sowie Achim Wolpert, Rainer Franz und Christian Strecker (30 Jahre) .

Wieder einmal beindruckend war die Stundenbilanz, die Völker vorstellte: Zu den 2.474 Einsatzstunden kamen unter anderem 1.342 Stunden an Gerätewarttätigkeiten und technischem Dienst, 1.623 Stunden allgemeiner Ausbildung, 1.176Stunden Spezialausbildung, 580 Stunden für externe Lehrgänge und 226 Stunden für Meetings und Organisation. Insgesamt wurden 10.944 Stunden erbracht– nach Völkers Rechnung beim gesetzlichen Mindestlohn von 8.50 Euro eine Leistung im Wert von über 93.000 Euro.

Die personelle Situation der Wehr ist noch zufriedenstellend, zumal die Stärkemeldung seit zwei Jahren wieder zunehmend ist – sicher ein Verdienst der kontinuierlichen Nachwuchsarbeit in Jugendgruppen und Kinderfeuerwehr. 76 erwachsene Aktive Feuerwehrdienstleistende engagieren sich im Dienst am Nächsten, 13 Jugendliche sowie vier Ü63-Senioren summieren sich auf 93 Feuerwehrdienstleistende. Damit konnte der Personalstand wieder auf das Niveau von 2011 angehoben werden.

Die Jugendgruppe der FEUERWEHR Gemeinde Laufach besteht zurzeit aus 14 Jugendlichen (darunter sechs weiblich Feuerwehranwärterinnen). Elf von ihnen verrichten ihren Dienst in Laufach und weitere drei in Frohnhofen. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung wurden zahlreiche Freizeitaktivitäten wie ein Ausflug nach Berchtesgaden, Schwimmbadbesuche, Winterwanderung, das Kreisfeuerwehrzeltlager sowie Kinobesuche angeboten.
Auch war die Jugend bei Veranstaltungen wie Kartoffelbraten, Oktoberfest oder Adventsmarkt als Veranstalter aktiv.

Die Jugendgruppe Frohnhofen wird heuer vorerst aufgelöst, da die drei verbliebenen Jugendlichen im Jahr 2016 in die aktive Mannschaft wechseln.

Völker berichtete auch von der Einführung des Digitalfunks in Laufach. Die Geräte sind ausgeliefert, der Einbau erfolgt in Eigenleistung in den nächsten Wochen. Auch erfolgt ab dem 8. März die Schulung der Mitarbeiter. Laufach fühle sich ein wenig wie das „kleine gallische Dorf“, da es als einzige Wehr im Landkreis nicht die mit der Bezirks-Sammelbestellung ausgewählten Motorola-Geräte sondern den Wettbewerber Sepura gekauft hat.
Auch erfolgt der Einbau in Eigenleistung durch eigene IT-Fachleute. Mit beiden Entscheidungen erhält die Wehr „das modernere Gerät und langfristig einen wirtschaftlicheren Einbau für weniger Geld“, so Völker.



Bürgermeister Fleckenstein ging in seinem Bericht vor allem auf den Neubau des Feuerwehrhauses ein. Es sei nicht nur Dampf auf dem Kessel, man schreite im ICE-Tempo voran, so Fleckenstein. Er beschreib die Übergangslösung, wonach der Recyclinghof auf den Dorfplatz umzieht, der Gemeinderat im Pfarrheim tagen wird, der Bauhof künftig auf die oberen Ebenen des Gemeindebauhofgeländes ziehen wird.
Damit kann die untere Ebene des Bauhofs komplett der Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden – voraussichtlich ab Mai 2016. Der Bürgermeister dankte daher auch seinen Mitarbeitern im Bauhof, die ebenfalls für eineinhalb Jahre ihre Arbeit in einem Provisorium leisten müssen. Letztlich kann aber mit dieser Lösung ein sechsstelliger Betrag an verlorenen Geldern (z.B. einem Zeltbau) eingespart werden.

Sämtliche Treffen mit Planern, Gemeindeverwaltung und Fachplanern verlaufen durchweg konstruktiv. Die Vorgehensweise, dass beispielsweise Feuerwehr und Planer direkt kommunizieren könne, sei ein großer Vertrauensbeweis für die Verantwortlichen in der Wehr.

Fleckenstein sprach allen Mitarbeitern, der Führung, den Jugendwarten und den Kindern und Jugendlichen explizit seinen Dank und den der gesamten Gemeinde für das Ehrenamtliche Engagement aus. Im Anschluss an seinen Bericht erläuterte Fleckenstein gemeinsam mit Christian Strecker das Bauprojekt mit Grundrissen und Ansichten.

Kreisbrandmeister Udo Schäffer dankte der Wehr in einem Grußwort. „Es kommt nicht auf die Funkgeräte-Marke an, es ist wichtig, dass wir miteinander reden können“, so sein Statement zum Digitalfunk. Er wies auf die Wichtigkeit der Tagesalarmsicherheit und der ausriechenden Zahl an Atemschutzgeräteträger am Beispiel des Brandes am Hanns-Seidel-Gymnasium hin. Das Feuerwehrgesetz wird geändert, die Altersgrenze auf das Rentenalter angehoben.
Als Stammgast des Sommernachtsfestes bat er eindringlich darum, das Fest nach Abschluss der Bauarbeiten wieder aufleben zu lassen.

In seinem Schlusswort zeigte sich Bürgermeister Fleckenstein zufrieden mit der Arbeit der Feuerwehr, aber auch mit dem Neubaukonzept. In Haibach und Kleinostheim wurden Feuerwehr mit Bauhof räumlich zusammengelegt – in Laufach erfolge die räumliche Vereinheitlichung mit der Gemeindeverwaltung. Dies sei wieder ein Beispiel, dass in Laufach mancher Weg anders - aber nicht weniger erfolgreich - bestritten werde.
Das neue Haus bietet Platz und Struktur, die gesamte Feuerwehr in Laufach aufzunehmen. An diesem Ziel bleibe es festzuhalten.

Die Versammlung schloss mit einem - vom der Gemeinde ausgelobten - gemeinsamen Abendessen.

::: 29.02.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 4 

29.02.16 - hpv

Hier mal wieder einen aktuellen Sachstand zu der Ersatzbeschaffung unseres Versorgungs-Lkw.
Der Zuschussantrag liegt bei der Regierung in Unterfranken und wird, sobald die Pläne für unseren Neubau dort abgekommen sind, weiterbearbeitet. Es geht aktuell einzig um die max. Bauhöhe des Fahrzeuges, die ja laut neuer Norm bis zu 3,50m betragen darf.
Leider ist die maximale Bauhöhe des V-LKW auch abhängig von der Planung unseres Neubaus: wir erhalten eine Durchfahrt zwischen Feuerwehr und Rathaus (unter dem Lehrsaal), damit die rückkehrenden Fahrzeuge im Einbahnstraßensystem wieder bestückt und gewaschen werden können.
Diese Durchfahrtshöhe, abzüglich einem von der Regierung geforderten Sicherheitsabstand von 20 cm, ergibt die max. Bauhöhe unseres Fahrzeuges.
Wir hoffen, dass bis April die Baupläne der Regierung vorliegen und wir dann unsere vorzeitige Beschaffungsfreigabe erhalten.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.

::: 19.02.2016 ::: Ehrungen durch den Landkreis  

22.02.16 - cs/hpv Beim Feuerwehr-Ehrenabend des Landkreises Aschaffenburg am 19. Februar in Kleinostheim wurden auch zwei verdiente Mitglieder der FEUERWEHR Gemeinde Laufach ausgezeichnet.

Andreas Franz erhielt für 25 Jahre aktiven Dienst das Ehrenzeichen in Silber. Andreas ist seit 1990 Mitglied der Feuerwehr Laufach. Er hat mittlerweile den Feuerwehrdienst zum Beruf gemacht und ist als Disponent in der Integrierten Leitstelle Untermain in Aschaffenburg beschäftigt.

Das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre Aktiven Dienst erhielt Johannes (Hans) Zentgraf. Hans trat 1975 in die damals selbständige Feuerwehr Hain ein. Von 2002 bis 2004 leitete er als Kommandant die Feuerwehr Hain und begleitetet in diesem Amt auch den Zusammenschluss der Laufacher Feuerwehren zur FEUERWEHR Gemeinde Laufach.

Wir gratulieren den beiden und danken ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement für Feuerwehr und die Bevölkerung.


v.l.n.r. Zugführer und 3. Bürgermeister Frank Merget, Hans Zentgraf, Andreas Franz, Kommandant Hans-Peter Völker

Leider konnte Hubert Bachmann, bedingt durch berufliche Verpflichtungen, sein Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst (aus dem Jahr 2014) nicht entgegen nehmen.


::: 15.02.2016 ::: Der erste Schritt zum neuen Domizil - Baumfällen 

16.02.16 - cs Sie hat in ihren rund 30 Baumjahren tausende parkender Autos und die Besucher von dreizehn Sommernachtsfesten beschirmt. Nun musste die Platane am Rathausparkplatz – gemeinsam mit zwei Nachbarbäumen – weichen.

Am Abend des 15. Februar wurden die Bäume im Rahmen einer Montagsübung mit dem Thema „Umgang mit der Motorsäge“ durch die FEUERWEHR Gemeinde Laufach gefällt und fachmännisch entsorgt.




Ein wenig Wehmut war allerdings dabei, war dieser Baum doch stes ein „guter Nachbar“ der Feuerwehr gewesen. Allerdings legten wir nicht ohne Grund Hand an:
Hintergrund ist die an genau dieser Stelle geplante Rathauserweiterung und der Neubau des Feuerwehrhauses. Mit Respekt vor dem Bundesnaturschutzgesetz musste die Fällung vor dem 1. März erfolgen, also außerhalb der Nistzeit von Singvögeln.
Damit ist quasi auch der „Startschuss“ für den Neubau gefallen. Die eigentlichen Baumaßnahmen werden voraussichtlich im September 2016 beginnen.

::: 11.02.2016 ::: Tag des europaweiten Notrufs 112 am 11.2. 

11.02.2016 - cs

Aus Anlass des Tages des europaweiten Notrufs weist die Feuerwehr darauf hin, dass nur jeder fünfte Bürger in Deutschland weiß, dass der Notruf 112 mittlerweile europaweit gilt. Das sind viel zu wenig, denn die Notrufnummer 112 könnte im Notfall Ihr Leben retten.
Dieses Jahr wird der Euronotruf bereits 25 Jahre alt.
Gäbe es den einheitlichen Notruf 112 nicht, müssten die Bürger bei einer Reise durch alle EU-Staaten über 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern kennen.

Alle EU-Staaten haben deshalb beschlossen, den 11.2. zum Euronotruftag zu erklären, um die Vorteile der gemeinsamen Notrufnummer bekannter zu machen, da an diesem Tag der Notruf auch im Datum steckt. Die Notfallnummer gilt nicht nur europaweit, sondern ist auch im Ausland gebührenfrei und ohne Vorwahl wählbar.
Und falls das eigene Handy einmal „Nur Notrufe“ anzeigt, bedeutet dies, dass das eigene Handynetz ohne Empfang ist, Notrufe aber über ein anderes Handynetz an die Notrufzentrale geleitet werden.
Selbst wer kein eigenes Handy hat, kann ohne PIN und trotz Tastensperre den Notruf 112 an einem fremden Handy wählen.

Der Notruf 112 ist nicht nur ein Symbol für Hilfe in ganz Europa. Er führt in Deutschland auch die Feuerwehren und Rettungsdienste in den Leitstellen zusammen. In der Region Byer. Untermain (Lkr. und Stadt Aschaffenburg und Lkr. Miltenberg) gehen die Notrufe über den Notruf 112 in der Integrieren Leitstelle Bayer. Untermain ein, die rund um die Uhr besetzt ist.
Die Notrufe werden nach einem strukturierten Abfrageschema bearbeitet und nach einer Bewertung durch den Einsatzsachbearbeiter mit Hilfe eines Einsatzleitrechners die erforderlichen Einsatzmittel alarmiert.

::: 06.02.2016 ::: BIWAK – Ein letztes Mal 

10.02.16 - cs Zum „allerletzten Mal“ veranstaltete der Feuerwehrverein Laufach das „BIWAK“ im Laufacher Feuerwehrhaus. Wie zu den Anfangszeiten hießen die Zutaten Bier, Kesselfleisch und Schlagermusik. Rund 150 Gäste ließen sich die deftigen Schweinereien und Kühles vom Fass in der Fahrzeughalle der Wehr schmecken.
Da das Feuerwehrgerätehaus im Sommer abgerissen wird, wollte man diese Veranstaltung ein allerletztes mal aufleben lassen. So bleibt dies als letzte größere Veranstaltung an dieser Stelle in Erinnerung.




Hintergrund: Das „BIWAK“ und seine Geschichte:
Das „BIWAK“ war eine langjährige Tradition zum Fasching in Laufach. Seine Geschichte begann an einem Rosenmontag Mitte der sechziger Jahre. Die Feuerwehr Laufach wollte den Narren ein deftiges Mittagessen (bzw. ein Katerfrühstück) anbieten. Am Turm des alten Feuerwehrhauses wurde die Plane eines Armeezeltes aufgespannt und mit einem Topf Kesselfleisch und einem Fass Bier zünftig aufgedeckt – so wie bei einem Armeelager, einem „Biwak“…
Die Veranstaltung wurde nach und nach größer und mit Zelten erweitert. Ab 1981 zog man in die wetterfeste Fahrzeughalle des neuen Feuerwehrhauses um, wo in den achtziger Jahren mit rund 500 Besuchern Bierumsätze von sieben Hektolitern an einem Tag erzielt wurden.
In den Neunzigern ließ das Faschingstreiben in Laufach und das Interesse an der Veranstaltung nach. Im Jahr 2002 wurde das letzte Biwak seiner Art gefeiert, nachdem Besuch, Umsatz und die gestiegenen behördlichen Auflagen die Veranstaltung nicht mehr rechtfertigten.

::: 10.01.2016 ::: Ehrungen Beim Neujahrsempfang 2016 

24.01.16 - cs Für ihren jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit durfte die Gemeinde Laufach vier Männer aus den Reihen der Feuerwehr ehren. Manfred Dombrowski und Erich Kalan schieden nach Erreichen der Altersgrenze (63 Jahre) aus dem aktiven Feuerwehrdienst nach 46 Jahren Dienst aus. Beide erklärten sich bereit weiterhin der Feuerwehr treu zu bleiben un
d im Rahmen des sogenannten „bürgerschaftlichen Engagements“ freiwillige Tätigkeiten im Feuerwehrdienst zu leisten.

Andreas Franz wurde für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr Laufach geehrt. Für besondere Verdienste im kommunalen Bereich erhielt Johannes (Hans) Zentgraf aus Hain die Kommunale Verdienstmedaille der Gemeinde Laufach in Silber. Hans Zentgraf leistet seit 40 Jahren aktiven Dienst für die Feuerwehr Laufach.


v.l.n.r. Bürgermeister Fleckenstein, Erich Kalan, Hans Zentgraf, Andreas Franz, Manfred Dombrowski

::: 08.01.2016 ::: Ein kleine Träne zum Abschied - Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Frohnhofen e.V. 

10.01.16 - fm/cs Am Freitag, den 08.01.2016 um 19.05 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Frohnhofen, Frank Merget, die Jahreshauptversammlung mit der Begrüßung und dem traditionellen Totengedenken.
43 Vereinsmitglieder sowie acht Gäste aus Politik und den Feuerwehren des Laufachtales lauschten den verschiedenen Berichten der Verantwortlichen. Den Anfang machte Lukas Gehrig mit dem Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung.

Der Kommandant Hans-Peter Völker berichtete in Kurzform über die gemeindliche Einrichtung Feuerwehr für das abgelaufene Jahr.

Bevor Kassier Anton Burger den aktuellen Kassenbericht erstattete brachte Michael Burger die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr dar.


Michael Burger bei seinem Bericht zur Jugendarbeit | Der Wahlausschuss

Hierbei ging er nicht nur auf das abgelaufene Jahr ein, sondern auch auf die letzten 12 Jahre seines Tuns als Jugendwart. Mit dem Wechsel in der ersten Jahreshälfte der aktuell letzten drei Jugendlichen in die aktive Mannschaft der Feuerwehr Gemeinde Laufach wird sich dieses Kapitel Jugendfeuerwehr Frohnhofen nach 35 Jahren schließen.
Zwar sind noch 5 Kinder aus Frohnhofen in der Kinderfeuerwehr, jedoch sind sie vom Alter her nicht so weit, dass ein Wechsel in die Jugendgruppe ansteht.

In seinem Bericht ließ der Vorsitzende noch einmal das Jahr an gewissen Glanzlichtern Revue passieren. Höhepunkte waren neben dem traditionellen Weißbierfest, der Tagesausflug in die Rhön, die Aktiventour nach Bodenmais, der Wild- und Weinabend wie auch die Winterwanderung vor Weihnachten. Ferner wurden durch die Mitglieder und Aktiven im abgelaufenen Jahr größere Renovierungsarbeiten an der Bürgerhalle durchgeführt sowie das komplette Untergeschoß des Gerätehauses saniert.
Der Vorsitzende ging ebenfalls auf die Jugendgruppe ein und bestärkte den Jugendwart, dass es nicht an ihren Bemühungen lag. Sie haben eine super Arbeit geleistet. Dies ist die größte Herausforderung der Vereine in der Zukunft. Mit seinem Bericht endete auch die dreijährige Wahlperiode dieser Vorstandschaft und es folgte der Punkt “ Neuwahlen“.

Hier wurden der erste Vorsitzende Frank Merget sowie sein Stellvertreter Tobias Eckerth, in ihren Ämtern bestätigt. Die Kasse wird nun durch Tina Weber geführt. Das Amt des Schriftführers übernahm Michael Burger. Neu besetzt ist auch der Posten des Vertrauensmann. Hier folgte Franz Schmitt Andreas Korn nach, welcher dieses Amt seit der kleinen Fusion im Jahre 2002 innehatte.



Verabschiedung aus dem Amt: Toni Burger (oben links), Andreas Korn (oben rechts) und Lukas Gehrig (unten)

Nach der Übernahme der Versammlung vom Wahlvorstand dankte der neue, wiedergewählte Vorsitzende allen, die sich weiter in Ehrenämtern einbringen. Besonderen Dank sprach er aber denen aus, die aus der Vorstandschaft ausgeschieden sind. Allen voran dem Kassier Toni Burger. Toni war nicht nur die letzten 15 Jahre Kassier sondern davor noch 9 Jahre erster Vorsitzender dieses Vereins. Hinzu kommen noch mehrere Jahre als Schriftführer. Ein volles Leben für den Verein halt!

Unter dem Tagesordnungspunkt 10, bei dem die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Verein anstanden, ging Frank Merget auf die einzelnen Mitglieder und ihren Werdegang in der Feuerwehr ein.


Ehrungen an Wolfgang Hepp (links ) und Alois Kunkel (rechts)

So wurde Wolfgang Hepp für 40 Jahre Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.

Ebenso gedachte er dem Mitglied Hans Withelm, der am Nachmittag seinen letzten irdischen Weg gegangen ist. Hans Withelm verstarb genau einen Tag vor seinem offiziellen 40-jährigen Vereinsjubiläum. Wer so lange bei einem Verein ist, den misst man nicht an einem Tag, so der Vorsitzende.

Den Abschluss stellte unser ältestes Mitglied, Alois Kunkel dar, welcher für seine 70-jährige Mitgliedschaft mit einem kleinen Präsent bedacht wurde.

Der zweite Bürgermeister Rudolf Spinnler überbrachte die Grußworte der Gemeinde Laufach und bedankte sich für den engagierten Dienst am Gemeinwohl. Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Laufach, Christian Strecker, überbrachte die Grüße der beiden Vereine aus Laufach und Hain.

Im Anschluss hielt der Vorsitzende Frank Merget noch eine Vorschau auf das Jahr 2016.
Er forderte alle auf sich nicht von der Aussage; „Mal sehen was das Jahr 2016 so bringt“ leiten zu lassen, sondern viel mehr zu handeln und sagen; „Was können wir dem Jahr 2016 geben!“

::: 05.01.2016 ::: Mitgliederversammlung des FV Hain i.Sp. 

07.01.16 - cs Traditionell mit dem Segen der Sternsinger begann die Mitgliederversammlung des Hainer Feuerwehrvereins am 5. Januar 2016. 25 Mitglieder und elf Gäste waren im Hainer Pfarrsaal versammelt.

Vorsitzender Stephan Wolpert berichtete von einem erfolgreichen Schulhoffest und nannte die weiteren Aktivitäten auf Ortsteilebene wie das Anglöckeln oder die Mithilfe bei der Hainer Kerb. Höhepunkte waren der Dreitages-Ausflug des Vereins nach München und der Ehrenabend am 8. Oktober.

164 Mitglieder sind im Verein, davon sind zehn in der FEUERWEHR Gemeinde Laufach aktiv.

Schatzmeisterin Heidi Zentgraf konnte einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen. Kommandant Hans-Peter Völker stellte in seinem Kurzbericht die Einsätze und Aktivitäten der FEUERWEHR Gemeinde Laufach vor.

Wolpert konnte Alexander Reuß für 25-jährige passive Mitgliedschaft sowie Josef Staab für 40-jährige Mitgliedschaft ehren.
Er gab einen Ausblick auf die geplante Feier zum 140-jährigen Jubiläum der Wehr am Abend der Maifeier.

Der dritte Bürgermeister Frank Merget dankte im Namen der Gemeinde den Aktiven für ihren unschätzbaren Dienst am Nächsten. Er wies auf den guten Fortschritt bei der Planung zum Neubau des Feuerwehrhauses hin. Feuerwehrhaus und Rathauserweiterung sind die größte Investition der Gemeinde in diesem Jahrzehnt – aber gut angelegtes Geld. Ein Grußwort überbrachte auch der Vorsitzende des Laufacher Feuerwehrvereins Christian Strecker.



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