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::: 28.11.2016 ::: Neue Einsatzhelme ausgeliefert  

29.11.2016 – cs/hpv Am Montag, dem 28. November war vorgezogene Bescherung für die Aktiven in der FEUERWEHR Gemeinde Laufach: Christkind und Weihnachtsmann hatten vorzeitig Dienst und brachten die Lieferung von 60 Einsatzhelmen Rosenbauer HEROS Smart in Leuchtgelb vorbei.

Zusammen mit den bereits vorhandenen Helmen diesen Typs konnten somit kanpp 95 % der Aktiven mit neuen Helmen ausgestattet werden. Fünf Aktive haben sogar zwei Helme (für zwei Ausrücke-Standorte) bekommen.

Bei der Kostenübernahme zählte das Teamprinzip: 20 Helme finanzierte der Feuerwehrverein Frohnhofen, je zehn Helme die Vereine Hain und Laufach, 20 Helme wurden aus dem Feuerwehrbugdet des Jahres 2016 bezahlt.
Vielen Dank an die drei Feuerwehrvereine für rund 9.000 € Zuschuss!
Die Gesamtinvestition beträgt rund 13.000 €.

Einziger Wermutstropfen bei der Beschaffung war die lange Projektzeit: Zu einer mehrjährigen Testphase kam zuletzt noch die lange Lieferzeit - denn bestellt wurden diese noch vor August!


Es gibt nur diese beiden Bilder von der Verteilungsaktion - danach war kindliche Freude über den neuen Helm angesagt und keiner dachte mehr ans Fotografieren...


::: 14.11.2016 ::: Besuch des Kletterzentrums Aschaffenburg  

15.11.2016 – chm Am Montag, 15.11. besuchte eine zwölfköpfige Gruppe aus Reihen der Aktiven das Kletterzentrum Aschaffenburg des Deutschen Alpenvereins (DAV), Sektion Aschaffenburg. Dabei ging es neben dem Spaß für die Kameraden vor allem um Sicherung, Höhengewöhnung, Klettertechnik usw.



Viele der Kameraden waren das erste Mal in der Kletterhalle und so in der Lage, diese „besondere“ Höhenluft zu schnuppern. Dabei merkten gerade die Neueinsteiger schnell, wie anstrengend und kräfteraubende diese „Sportart“ ist. Dabei konnten die Wände -je nach Erfahrung- an Topropelinien oder im Vorstieg erklommen werden.

Danke an Max für die Organisation der Kletteraktion.

Hier einige Impressionen:









::: 13.11.2016 ::: 20 Jahre First Responder Laufach  

14.11.16 - cs Relativ unbemerkt feiern wir in diesen Tagen ein 20-jähriges Jubiläum: Am 13.November 1996 wurde das First Responder Projekt in Laufach offiziell begonnen.

Die Feuerwehr Laufach startete auf Betreiben des damaligen Kommandanten Albrecht Geis II in Kooperation mit der BRK-Bereitschaft das erste First-Responder-Projekt in Unterfranken. In Vorbereitung und Projektdefinition wurde echte Pionierarbeit geleistet, denn die organisierte medizinischer Erstversorgung bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes war damals noch Neuland.

Was anfangs belächelt und kritisiert wurde, hat sich inzwischen als bewährte Einrichtung in Bayern und Hessen durchgesetzt.


Bilder aus der Anfangszeit - VRW als First-Responder-Fahrzeug mit altem Logo, Defi Lifepak 5 und den ersten Notfallkoffern

„First Responder“ heißt es bei der Feuerwehr - „Helfer vor Ort“ beim BRK. Die Namensgebung ist zwar uneinheitlich, das Ziel eint umso mehr – Schnelle und qualifizierte medizinische Hilfe zur Überbrückung des therapiefreien Intervalls.

Seit Beginn des Projektes am 13.11.1996 wurden 1.246 Einsätze geleistet. Davon waren 850 internistische Notfälle, 170 Verkehrsunfälle, 31 Arbeitsunfälle, 6 Fehlfahrten und 189 sonstige Notfälle.
Bei zwei Dritteln der Einsätze rückte ein Arzt oder ein Rettungssanitäter aus. Der durchschnittliche Zeitvorteil vor dem Eintreffen des regulären Rettungsdienstes betrug sieben Minuten.

Inzwischen gibt es im Landkreis Aschaffenburg rund 20 Feuerwehren mit First-Responder- Einheiten.


Ein häufiger Einsatzfall: Verkehrsunfälle mit Personenschäden. Hier arbeiten First Responder und Rettungsdienst Hand in Hand - oft mit nachfolgender Hubschaubereinweisung

Als Pioniere des Systems führen wir uns der Weiterbildung verpflichtet und richten jährlich ein Fortbildungsseminar aus: Was mit einem Seminr zum 10-Jährigen Jubiläum begann, hat sich mittlerweile zu einer festen Veranstaltung entwickelt, an der regelmäßig rund 100 Teilnehmer aus dem gesamten Untermain teilnehmen.


Das jährliche First-Responder-Seminar in Laufach ist mittlerweile eine wichtige Einrichtung zur Fortbildung der First Responder im Landkreis..


Hintergrund: wie kam es zur Einführung der First Responder in Laufach?
Anfangs der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts häuften sich die Einsätze der Feuerwehr Laufach zu schweren Verkehrsunfällen in einem erschreckenden Ausmaß.
Allein zu 35 Verkehrsunfällen wurde die Wehr von 1991 bis 1993 auf die B 26 gerufen. Auf einem 7 km langen Streckenabschnitt kamen in einem Jahr allein 8 Menschen zu Tode.
Sehr oft musste bei diesen Einsätzen ein längerer Zeitraum bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt werden. Zusammen mit dem Feuerwehrarzt Dr. Schuck und damals neu zur Feuerwehr gekommenen Rettungsassistenten konnten hierbei durch medizinischer Betreuung und patientengerechter Vorgehensweise bei Bergung gute Einsatzerfolge erzielt werden.

Neben den Einsätzen bei Verkehrsunfällen häuften sich nun die Alarmierungen zu sonstigen medizinischen Notfällen. Einwohner aus der Gemeinde Laufach wussten über die schnelle Hilfe der Feuerwehr und kamen zum Feuerwehrhaus oder forderten telefonisch Hilfe beim Kommandanten oder anderen Feuerwehrdienstleistenden an.

Dieses Zufallprinzip war nicht länger hinzunehmen. Im November 1996 konnte schließlich, gemeinsam mit der örtlichen BRK-Bereitschaft, ein Projekt zum Aufbau und Durchführung organisierter Notfallhilfe unter dem gemein¬samen Titel „First Responder“ begonnen werden.
Vorausgegangen waren Abstimmunggespräche mit dem Unfallversicherungsträger, der Kreisbrandinspektion und der Rettungsleitstelle.

::: 12.11.2016 ::: MTA Modul THL 

12.11.16 - ms
Am 12. November fand in Laufach die zweite Ausbildungseinheit des Zusatzmodules THL der Modularen-Truppmann-Ausbildung (MTA) des Landkreis Aschaffenburg statt.
Da die Ausbildung nahezu identisch gewesen ist mit der Tagesausbildung vom 24. September und es dort einen ausführlichen Bericht hierzu gibt, sparen wir uns an dieser Stelle eine ausführliche Beschreibung.



Hier wurden der Mehrzweckzug sowie Hebekissen beübt. Außerdem waren Verkehrsregelung sowie Personenrettung aus PKW mit Schere und Spreizer das Thema.

Vielen Dank den Teilnehmern, die am heutigen Tag in den Dienst der Feuerwehr gestellt haben.
Leider sind 12 der angemeldeten Teilnehmer nicht erschienen. Nachvollziehbare Gründe warum mag es geben oder auch nicht. Es ist nur einfach Schade für die Vorbereitungsarbeiten und die (mindestens genauso kostbare) Zeit derer die sich diesen Tag freihalten.
Wir denken uns einfach unseren Teil und ziehen die für uns notwendigen Schlüsse.

::: 08.11.2016 ::: Weber Rescue Days 2016 

08.11.16 - ml
Vom 07.10 bis zum 09.10. fanden die diesjährigen Weber Rescue Days in Bad Kreuznach statt. Die Rescue Days sind die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung im Bereich der technischen Unfallrettung. Sie werden jährlich von der Firma Weber-Hydraulik GmbH durchgeführt. Einige Fahrzeughersteller stellen für die Rescue Days extra Neu- und sogenannte Nullserienfahrzeuge zur Verfügung. Auch Rohkarossen stehen bereit.


Abbildung 1: Rohkarosserie eines modernen Fahrzeuges mit farblicher Markierung der unterschiedlich gehärteten Materialien

Abbildung 2: Das Ende eines Nullserienfahrzeuges auf den Weber Rescue Days


Dieses Jahr wurde ein neues Ausbildungsprogramm geboten. So wurde am Freitagvormittag eine theoretische Ausbildung in den Bereichen LKW-Rettung, moderne Fahrzeugtechnik und patientengerechte Rettung durchgeführt. Am Freitagnachmittag sowie am Samstag konnten acht verschiedene Ausbildungsstationen durchlaufen werden.


Abbildung 3: Ausbildung an modernster Fahrzeugtechnik


Abbildung 4: Patientengerechte Rettung aus einem PKW nach einem Seitenaufprall


Unter den ca. 800 Teilnehmern aus 25 verschiedenen Nationen waren Jochen Hufnagel, Christopher Kiel, Marco Laske und Xaver Hesch, vier aktive Feuerwehrmänner und Mitglieder des Rüstzuges der Feuerwehr Gemeinde Laufach.


Abbildung 5: Die Teilnehmer aus Laufach (von links: Marco Laske, Christopher Kiel, Jochen Hufnagel und Xaver Hesch)

Parallel zur praktischen Ausbildung am Samstag fand Symposium mit unterschiedlichen Fachvorträgen statt. Themen hierbei waren unter anderem die moderne Fahrzeugtechnik, die präklinische Versorgung von Becken- und Extremitätenfrakturen und die Gefährdung durch Verwendung neuer Werkstoffe am Beispiel der Carbonfaser. Abgerundet wurde das Symposium mit Vorträgen zur Kettenrettung in Schweden und zur Rettung aus PKW in Sonderlage.
Ergänzt wurde das Programm am Sonntag durch drei weitere Ausbildungsprogramme (Rescue Days Kompakt, Rescue Days Plus und Rescue Days Bus). Hierbei wurde in den verschiedenen Trainings unter anderem das Retten ohne Schere und Spreizer, die Ketterettung, der Massenanfall von Verletzten sowie das Retten aus LKWs, Transportern und Bussen


Abbildung 6: Station Kettenrettung

Abbildung 7: Station Rettung bei Busunfällen


Der praktische Nutzen der Veranstaltung ist sehr groß einzuschätzen, nicht nur aufgrund der Möglichkeit an aktuellen Fahrzeugen zu üben. Aufgrund der internationalen Ausrichtung der Veranstaltung ist lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Rettungstechniken von Kollegen aus anderen Ländern kennen. Dies liefert neue Ideen und Fähigkeiten, die bei komplexen Einsatzlagen eingesetzt werden können.

::: 04.11.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 10 

08.11.16 - cs Die mit der Durchführung der Ausschreibung beauftragte Firma IBG hat die eingegangenen Angebote gesichtet, geprüft, bewertet und anhand eines Wertungskatalogs einen Beschlussvorschlag erarbeitet.
Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung am 28.11.2016 über die Beschaffung des V-LKW auf Basis des Ergebnisses beschließen und den Auftrag vergeben.
Näheres zum Fahrzeug und zum Zeitplan dann nach der Auftragsvergabe.

::: 27.10.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 9 

27.10.16 - hpv Die vorzeitige Beschaffungsfreigabe für unseren Lkw ist gekommen.
Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffungsfreigabe kann die beabsichtigte Maßnahme schnellstmöglich realisiert werden. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. Sie wird nach den derzeit geltenden Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien 42.600 Euro betragen.

::: 22.10.2016 ::: Jahresabschlussübung 2016 

22.10.16 - hpv Am zurückliegenden Samstag fand die Abschlussübung des Übungsjahres 2016 der FEUERWEHR Gemeinde Laufach statt.

Diese größeren Allgemeinübungen finden als Saisonauftakt - und abschlussübung statt - immer im Wechsel der drei Feuerwehrvereine mit der Werkwehr Düker. Letztere nimmt leider nur noch an der Übung im Eisenwerk selbst teil.
Ebenfalls fester Bestandteil der mitwirkenden Hilfsorganisationen ist die BRK-Bereitschaft Laufach.
Diese Übungen beruhen auf einer langen Tradition aus der Zeit, als es noch drei eigenständige Feuerwehren in Frohnhofen, Hain sowie Laufach gab. Sie werden dieser Tradition folgend immer vom jeweiligen Vertrauensmann des Feuerwehrvereins in der Feuerwehr Gemeinde Laufach ausgerichtet.

In diesem Jahr wurde die Übung vom Laufacher Vertrauensmann Udo Harnischfeger vorgeplant und mit Unterstützung des stv. Leiter der FeuerwehrMarco Laske vorbereitet. Danke den Beiden hierfür, wobei auch mal gesagt werden darf, man muss sie manchmal bremsen!

Als Übungsobjekt stand uns die Firma Schmittner im Laufacher Gewerbegebiet zur verfügen, ein ganz GROSSES Danke an Rudolf Schmittner. Er hat uns nicht nur das Gelände und Personal für die Übung zur Verfügung gestellt, sondern auch noch eine großzügige Beigabe für die anschliessende Übungsbesprechung mit Verpflegung oben drauf gegeben. An dieser Stelle ein herzliches „Vergelts Gott“ an die Firma Schmittner.




Als Ausgangslage für die diesjährige Übung waren vorgegeben:
  • Nach einer unklaren Verpuffung im Bereich der Brecheranlage kommt es zu einer Verrauchung des unterirdischen Versorgungsganges, hier wird einem mit Wartungsarbeiten beschäftigten Mitarbeiter der Rückzugsweg abgeschnitten;
  • Durch die Verpuffung erschrak der Fahrer eines Radladers und fuhr rückwärts statt vorwärts. Dabei rammte er einen vorbeifahrenden Pkw und schob diesen gegen einen Schotterhaufen;
  • Ebenfalls wegen der Verpuffung stürzte ein Mitarbeiter in eine Box mit kleinkornigem Recyclingmaterial und wurde dabei bis zum Hals verschüttet


Diese drei Vorgaben trafen auf den zuständigen Einsatzleiter (EL) Christian Münstermann der leider das Unglück hatte, auf einem doch weitläufigen, in mehreren Ebenen angelegten Firmengelände fussläufig unterwegs zu sein.
Um hier als Einsatzleiter nicht den Überblick zu verlieren, wurde der Gruppenführer vom HLF Sven Henze zum Abschnittsleiter Brandbekämpfung auf der obersten Ebene am Brecher ernannt.
Zum Abschnittsleiter THL auf der untersten Ebene wurde der Gruppenführer vom TLF 16 Franz Schmitt ernannt, der somit die Einsatzlage PKW als auch die Einsatzlage verschüttete Person übernahm.
Somit konnte sich der EL auf seine übergeordneten Aufgaben konzetrieren und funkierte bei den Abschnittsleitern nur noch unterstützend.

Zu den einzelnen Einsatzlagen:
Brand Brecheranlage:

Um den in den Katakomben abgängigen Mitarbeiter zu retten, wurden vom HLF, TLF 8, SW und MTW insgesamt 2 Trupps unter Pressluftatmern eingesetzt, die bei „Null-Sicht“ in einem für sie unbekannten Gelände vorgingen. Der Mitarbeiter wurde nach der zu erwartenden Zeit auch gefunden und ins Freie verbracht, dort wurde er an die BRK-Bereitschaft Laufach übergeben.
Die Katakomben wurden zwischenzeitlich mittels Drucklüfter belüftet, während der Rettungsmaßnahmen stand ein Reserve-Trupp in Bereitschaft







Verschüttete Person:
Hier galt es, dem Verletzten zeitnah den Brustbereich freizuräumen, so dass dieser wieder frei atmen konnte. Dies natürlich nicht ohne den notwendigen Eigenschutz außer acht zu lassen. Eine Maßnahme, die sehr zügig umgesetzt wurde, so dass der Verletzte ebenfalls zeitnah an das BRK übergeben werden konnte.



Eingeschlossene Personen im Pkw:
Dieses Szenario war, mal abgesehen von den AGT bei der Brandbekämpfung, das schweisstreibenste dieses Nachmittags. Es galt, die eingeschlossenen Personen (2 Erwachsene, 1 Kleinkind) patientenorientiert zu befreien, was durch die Übungsvorgabe nur über die Heckklappe möglich sein sollte.
Mit hydraulischen Geräten wurde zuerst Platz für den Einstieg eines innerern Retters geschaffen, dabei das Kleinkind aus dem Fahrzeug befreit und an das BRK übergeben. Im Anschluss galt es, die beiden Erwachsenen auf den vorderen Sitzen achsengerecht aus dem Fahrzeug zu holen.





Genauso viel Schweiß wie die Übungslagen selbst kostete es im Anschluss an die Übung, die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen: also alle Geräte zu reinigen, die Fahrzeuge zu waschen und neu zu bestücken sowie die Atemschutzgeräte wieder auf Vordermann zu bringen.
Zwischenzeitlich gab es eine Vesper für die Teilnehmer vom Feuerwehrverein Laufach.
Die kleineren Mängel wurden direkt vor Ort mit den Aktiven besprochen, so dass auf eine umschweifende Manöverkritik verzichtet werden konnte.
Übungsende und alles wieder Einsatzbereit war gegen 19:00 Uhr.

Danke an die 54 Übungsteilnehmer für ihre Bereitschaft zur Teilnahme, an die Zuschauer auch aus den Reihen der Gemeinderäte, die die Tätigkeit Ihrer Feuerwehr mit eigenen Augen verfolgen konnten.
Sicher wäre der eine oder andere Zuschauer mehr wünschenswert gewesen.






::: 15.10.2016 ::: Kartoffelbraten des FV Laufach  

17.10.2016 – cs Einer alten Tradition folgend, ist im Laufachtal der Herbst die Zeit des „Kartoffelbratens“ (andernorts auch Lakefleischessen, Laki oder Kartoffelfeuer genannt).

Auch die Feuerwehrvereine im Laufachtal leben diese Tradition – so am 15. Oktober 2015 der Laufacher Verein. Rund 60 Mitglieder kamen über den Tag verteilt an die Feuerstelle an der Josefshütte des FC Laufach. Danke an dieser Strelle dem FC für das Überlassen der Lokalität!
Außerdem waren ein Dutzend Kinder aus der Kinderfeuerwehr zu Besuch, um Stockbrot zu machen und Würste zu brutzeln.





::: 07.10.2016 ::: Fahrsicherheitstraining in Gründau für CE-Fahrer  

11.10.2016 – cs/pf Am Samstag, dem 7. Oktober 2016 nahmen Peter Fuchs, Herrmann Eberhardt, Matthias Völker und Daniel Büttner an einem ganztägigen Fahrsicherheitstraining auf dem ADAC-Gelände in Gründau teil.

Nach Auskunft der Teilnehmer eine sehr sinnvolle Veranstaltung, die zur Pflicht für alle Maschinisten werden sollte!




::: 07.10.2016 ::: Umfangreiches Ausbildungswochenende absolviert 

11.10.2016 – hpv/ms ein umfangreiches Ausbildungswochenende wurde am zurückliegenden Wochenende von einigen Aktiven absolviert.

Von Freitagabend bis Sonntagmittag besuchte Christoph Schmidt das erste von fünf (5) kompletten Ausbildungswochenenden für den Lehrgang Feuerwehr-Sanitäter in Mainaschaff.

Am Samstagmorgen starteten Christopher Kiel, Jochen Hufnagel, Marco Laske und Xaver Hesch zur Teilnahme an den Rescue Days der Firma Weber Hydraulik, die in diesem Jahr in Bad Kreuznach stattfanden.
Einen ausführlichen, mit Bildern unterlegten Bericht gibt es in wenigen Tagen an dieser Stelle.

Zu guter Letzt nahmen am Sonntag Daniel Büttner, Herrmann Eberhardt, Matthias Völker und Peter Fuchs an der ganztägigen Fortbildung für Maschinisten (Fahrer eines großen Feuerwehrfahrzeuges) auf dem ADAC-Trainingsgelände im hessischen Gründau-Lieblos teil.
Auch hierzu wird in wenigen Tagen ein Bericht folgen.

Allen genannten Aktiven ein herzliches Dankschön für die Bereitschaft zur Teilnahme und natürlich auch für die Opferung Eurer Freizeit.

::: 08.10.2016 ::: Ausflug des Feuerwehrvereins Hain ins Hessische 

10.10.2016 - sw Pünktlich startete der Bus zum Ausflug nach Wiesbaden zum Stammsitz der Sektkellerei Henkel wo die Reisegruppe für eine Führung erwartet wurden. Nachdem wir die Produktion und dem Lagerkeller, der 7 Etagen unter der Erde ist ,besichtigt hatten fuhren wir mit dem Bus weiter nach Frankfurt.




Wir schauten uns die Skyline von Frankfurt vom Maintower an, bummelten über die Zeil, besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten und bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee ließen wir den kurzweiligen Nachmittag ausklingen.

Am frühen Abend ließen wir uns vom berühmten Äppelwoi-Express, dies ist eine ältere Straßenbahn, durch die Stadt fahren. Ein Stadtführer erklärte uns verschiedene Örtlichkeiten und gegen den Durst gab es auch etwas. Abends ging es zum Äppelwoi Wagner (eine Frankfurter Institution, wie das Hofbräuhaus in München). Bei Rippche mit Kraut, Haxe, Haspel, Handkäs mit Musik und natürlich Äppelwoi ließen wir den wunderschönen Tag ausklingen.

Danke an die Reiseführer Sven und Werner für die Ausarbeitung und ein Dankeschön an unseren Busfahrer Ralf, der uns sicher wieder nach Hause brachte.


::: 28.09.2016 ::: Aktiventour Frohnhofen 2016 (+Vorschau...) 

28.09.2016 - fm Die Tour 2017 steht bereits fest - Es geht in die Gegend um Bad Tölz! Dazu haben sich Max Korn und Xaver Hesch in altbewährter Manier zum Ende der diesjährigen Aktiventour bereit erklärt. Doch hier zunächst einige Anmerkungen zur diesjährigen Tour:

Vier Tage in den Thüringer Wald!

Nach pünktlichem Start am Freitag den 23.09. ging es Richtung Merkers, unserem ersten Ziel der viertägigen Tour.
Kurz hinter der ehemaligen innerdeutschen Grenze wurde in einem kleinen Ort ein erstes Frühstück  einverleibt. Sozusagen Kaffee, Zuckerweck oder eine Wurstbemme.



Seit der Wende hat sich bei der Produktvielfalt einiges getan.

Um 11.00 Uhr begann die Reise in die Unterwelt des Erlebnisbergwerks in Merkers. Die Einfahrt in eine „Teufe“ (Tiefe unter Tage bezogen auf Erdoberfläche nicht NN. anm.d.Red.) von knapp 500m stellte die kürzeste Fahrtstrecke dieser Attraktion dar. Auf einer Fläche so groß wie München und einem Wege- und Stollennetz von 4600km legten wir auf speziellen Fahrzeugen alleine im Laufe der Führung ca. 21 km unter Tage zurück.
Wir wurden in die Salzgrotte, dem Salzbunker (manchem vielleicht von der DSDS- Show bekannt) und in die Kammer, in der der NAZI-Schatz lagerte, geführt. Wahrlich ein Erlebnis!



Ein Tunnelfahrzeug-Oldtimer und unsere versammelte Truppe nach der Rückkehr ans Tageslicht

Mittagsrast wurde in der Geburtsstadt unseres diesjährigen Führers Kevin in der schönen Stadt Bad Salzungen gemacht, der sich ein Rundgang durch die Altstadt anschloss.
Nach dem Hotelbezug in Finsterbergen ging es auf Erkundungstour durch den Ort, welche uns auch zur einheimischen Freiwilligen Feuerwehr brachte (Wir wurden begrüßt mit: Touristen in Thüringen - dass es so was noch gibt).
Der Samstag führte uns in die thüringische Landeshauptstadt Erfurt. Um 9.30 Uhr begann unsere kurzweilige Führung durch eine der modernsten und innovativsten Berufsfeuerwehren Deutschlands.
Zwei Stunden Fachsimpeln und Technik, mit und ohne anfassen. Noch einmal DANKE an die Kollegen vor Ort.



Neueste Drehleitertechnik hautnah erleben.

Im Anschluss wurde der Dom, sowie die Altstadt besichtigt. Nicht zu vergessen das Oktoberfest auf dem Domplatz.



Oktoberfeste wohin man schaut.

Nach der Rückkehr in unser Quartier besuchten wir auf Einladung der Finsterbergener Kameraden das dortige Oktoberfest in einem atemberaubenden, geschmückten Festsaal, wie ihn manch älterer Leser aus seiner Jugend noch kennt.
Hier wurde uns eine besondere Ehrung zuteil: Wir wurden geehrt mit dem Titel der Gäste mit der weitesten Anreise.

Der Sonntag stand unter dem Zeichen einer Wanderung in der deutschen Geschichte während der völkerverachtenden Teilung. Wir beschritten den Point-Alpha-Gedächtnisweg mit allen Eindrücken der barbarischen Demarkationslinie sowie der heutigen Mahnung für Frieden und Brüderlichkeit.



Relikte und Mahnmale einer traurigen Vergangenheit.

Der Abend klang aus in der Familien-Datsche unseres Tourführers - natürlich mit der Thüringer Spezialität schlecht hin, welche uns bereits schon die vergangenen Tage kulinarisch begleitete - Thüringer Bratwürste!!

Die Rückreise am Montag brachte uns an einen geschichtsträchtigen Ort. Es stand noch der Besuch der Wartburg auf dem Programm. Monumental auf dem Berg bei Eisenach erhebt sich der UNESCO Weltkulturerbe-Bau. Während der Führung erfuhren wir vieles über dessen Geschichte und Bedeutung in der Vergangenheit.
Natürlich besichtigten wir auch die berühmte Stube des Reformators Martin Luther, der hier inkognito als Junker Jörg sein Neues Testament ins Deutsche übersetzte.
Den Tintenklecks an der Wand, der der Überlieferung nach dadurch entstand, dass Luther sein Tintenfass nach dem Teufel warf, konnten jedoch auch wir an der Wand nicht mehr finden.



Die Gruppe auf der Brücke zur Wartburg.

Nach unfallfreier Rückkehr dankten Alle noch einmal Kevin Flämig für sein Engagement und  die Aktiventour 2016 war nach der Fahrzeugreinigung Geschichte.

...Wer wissen will wie es weitergeht, muss ja nur den Anfang lesen.



::: 24.09.2016 ::: MTA-Modul THL  

24.09.2016 – hpv/ms Am Samstag den 24.09.2016 wurde die erste Ausbildungseinheit „THL-Modul“ im Rahmen der MTA-Ausbildung (Modulare Truppmann- Ausbildung) des Kreisfeuerwehrverbandes bei uns in Laufach durchgeführt.
Die Tagesausbildung startete um 08:00 Uhr mit 14 von insgesamt 22 angemeldeten Personen, davon 2 erkrankte und 6 weitere Personen die einfach nicht kamen. Sicherlich ein Manko dass für zukünftige Ausbildungen abzustellen gilt.

Wir legten den Schwerpunkt eindeutig auf den praktischen Teil, da die Teilnehmer während der MTA-Ausbildung ausreichend Theorie hatten.

Inhalte der Tagesausbildung waren:
  • Kurze Begrüßung und Einweisung in unser Übergangsdomizil
  • Fahrzeugkunde
  • Verkehrsabsicherung
  • Greifzug
  • Ablageplatz
  • Technische Rettung
Nach kurzer Begrüßung durch den Leiter der FEUERWEHR Gemeinde Laufach, in der natürlich auch die wichtigen organisatorischen Dinge wie Minimaleinweisung in das Gebäude/Gelände, Frühstück, Mittagessen und Kaffeepause beinhaltet waren erfolgte die Einteilung in zwei Übungsgruppen für den Rest des Tages.

Erste Station war eine kurze Einheit Fahrzeugkunde, um später auch mit den notwendigen Ausrüstungsgegenständen arbeiten zu können.
Anschließend ging die erste Gruppe direkt zur Ausbildungseinheit Verkehrssicherung / Mehrzweckzug. Hier wurde explizit auf die Absicherung einer Einsatzstelle auf Orts-, Kreis und zweispurigen Bundesstraßen eingegangen und auch die Wichtigkeit dieser Maßnahme versucht zu erläutern. Dies ist die erste „Visitenkarte“ der Arbeit der Feuerwehr, wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer an eine Einsatzstelle kommt.
Und der erste Eindruck täuscht selten!



Zweiter Teil dieser Ausbildungseinheit war die Handhabung / Umgang / Einsatzmöglichkeiten des Mehrzweckzuges, einem Gerät das in den meisten Feuerwehren vorhanden ist, gerne jedoch unterschätzt und „unter Wert verkauft“ wird. Hier kann mit einem vermeintlich veralteten technischen Gerät sehr viele Einsatzlagen / Sicherungen etc. durchgeführt werden.




Die zweite Gruppe suchte gleichzeitig die andere Station Ablageplatz / technische Rettung auf, hier lautete das Tagesziel Ordnung des Raumes, Innerer Retter, Fahrzeugsicherheitssysteme und Möglichkeiten der technischen Rettung mit schwerem Gerät.
Nach der Devise „Weniger ist manchmal mehr“ wurde das Augenmerk der Teilnehmer auf einige anderen Sichtweisen gelenkt, wie eine schonende Rettung im Sinne des Patienten auch aussehen könnte, ohne das Fahrzeug in ein Cabrio zu verwandeln.




Nach dem gemeinsamen Mittagessen wechselten die Gruppen ihre Übungsbereiche, so dass jeder Ausreichend Zeit zum üben und selbst Hand anlegen hatte.

Die Tagesausbildung schloss mit einer Ausspracherunde (was war gut, was könnte besser gemacht werden), so dass die Teilnehmer kurz vor 16:00 Uhr verabschiedet wurden.



Danke an die Teilnehmer aus den Landkreisfeuerwehren für ihre aktive Mitarbeit, den Ausbildern aus unseren Reihen für die Bereitschaft zur Teilnahme und Kerstin als der „gute Geist hinter den Kulissen“.
Allen natürlich ein Dank für die Opferung ihrer Freizeit an einem goldenen Herbstsamstag.



::: 17.09.2016 ::: 2. Platz beim Basketball-Biathlon der KuSG 

19.09.2016 - cs Beim Basketball-Freizeitbiathlon, veranstaltet von der KuSG anlässlich ihres 30-Jährigen Jubiläums, konnte die Mannschaft der Feuerwehr Laufach einen sensationellen 2. Platz erzielen. Von 32 angetretenen Mannschaften ließen wir 30 hinter uns und mussten uns nur den (aus der KuSG-U18-Jugend bestehenden) Halbprofis der „Laufach Airballs“ geschlagen geben.




Ein schönes Ergebnis der Aktiven Christian Franz, Sebastian Fischer, Christian Strecker sowie Tobias Wileschek, die die (verbesserungswürdige) Wurfausbeute mit Spitzen-Laufleistungen wettmachten – denn es galt, pro Läufer 2 x 800 m zu Laufen und 2 x fünf Freiwürfe zu schießen, wobei Fehlwürfe durch Strafrunden sanktioniert wurden.

Glückwunsch aber auch an die Aktiven Feuerwehrmänner Christopher Kiel und Max Wölfel, die für die Hakler antraten und dort den 5. Platz belegten!
Läuft bei uns!

::: 11.09.2016 ::: Kontingentübung Schinderhannes - Waldbrandübung 

11.09.2016 - gw
Zu einer Feuerwehrhilfeleistungskontigentsübung der Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg in Simmern im Hunsrück trafen sich die Aschaffenburger Feuerwehren am 10.09. um sieben Uhr auf dem Parkplatz der Autobahnmeisterei in Hösbach.
Nach einer kurzen Einweisung und der Lagebesprechung erfolgte der Abmarsch um acht Uhr in zwei Marschblöcke.

Um zehn Uhr trafen wird dann im Rasthof Elbert zum Tanken ein. Alle 44 Fahrzeuge wurden hier betankt. Am selben Tag fand auf dem Parkplatz die Deutschen Amateur Motorsportmeisterschaften 2016 statt.
Kurz vor Elf Uhr wurden die Marschblöcke wieder zusammengestellt und man fuhr in Richtung Simmern auf die Bundesstraße 50. Beim Auffahren trafen wir auf die Löschzüge aus Miltenberg.
Um 13 Uhr trafen wir in „Simmern Mitte“ ein, wo wir uns im Bereitstellungsraum aufstellten. Eine Stunde später erfolgte die Einweisung auf die entsprechende Einsatzstelle. Die Feuerwehren aus Laufach, Jakobsthal und Goldbach fuhren gemeinsam zu einem Einweiser, der uns zur Schadenslinie lotste.

Hier wurden mit unserem Waldbrand-TLF drei Löschangriffe aufgebaut. Die Wasserversorgung für uns übernahmen die Wehren aus Großostheim, Waldaschaff, Hörstein und Kleinkahl im Pendelverkehr. Bei vier Pendelfahrten wurden je 20000Liter (sic!) an die Einsatzstelle gebracht. Wasserspeicher/-puffer war hierbei der AB Wasser aus Goldbach mit 8000l. Im weiteren Verlauf wurde unser Löschangriff von der Feuerwehr Sailauf weiter unterstützt.
Kurz vor Übungsende um 17:00 Uhr tauchte die Försterin auf und war von den vielen roten Autos begeistert. Sogar die Übungsmöglichkeit mit Motorsägen hätte sie uns freigegeben.

Nach dem Aufbau des Nachtlagers gab es um 19 Uhr Abendessen – Gulasch und Nudeln – von der Verpflegungskomponente unter der Leitung der Feuerwehr Hohl.
Die Ortsbevölkerung hatte reges Interesse an den verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen der beiden Landkreise. Sie war zwar über die Übung informiert worden, aber die große Anzahl (44x AB, 33x MIL, +Anhänger) überraschte sie doch.

Da die Hallenbeleuchtung der Turnhalle nicht ausschaltbar war, und die Notbeleuchtung brannte, dachten sich die Kameraden aus Laufach: „wir ziehen in den Sportgeräteraum um, wo zwei Stapel mit Bodenmatten liegen“. Dies hatte den Vorteil, dass man im Dunkeln schlafen konnte sowie die Schnachgeräusche von 200 Kameraden gedämpft waren.

Ab sieben Uhr war auch der letzte Kamerad, der zu später Stunde sein Quartier bezog, wach. Bis zur Abfahrt pünktlich um 09:30 waren Abbauen, Frühstücken und ordnen der Züge angesagt. Die Heimfahrt unter blauem Himmel und Sonnenschein verlief problemlos, Frank Wissel bedankt sich über Funk bei allen Teilnehmern für die Disziplin und den reibungslosen Ablauf.

Zum Abschluss der gemeinsamen Fahrt wurde in der Einhausung noch ein Martinhorn-Konzert aller beteiligten Einheiten gespielt.
Um 12:45 war unser TLF in heimischen Gefilden.

Vielen Dank an Gerald und Stephan Wolpert für die genommene Zeit, den Landkreis hier bei der Übung zu unterstützen.

::: 19.08.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 8 

19.08.16 - hpv Die Ausschreibungsunterlagen für die beiden baugleichen Versorgungs-Lkw und das MLF wurden heute im Vergabeanzeiger Bayerns veröffentlicht und können nun angefordert bzw. abgerufen werden.

Die Submission findet nichtöffentlich am 29.09.16 in Sennfeld statt (Die Kameraden aus Sennfeld erhalten neben dem Lkw noch ein MLF, daher läuft die Ausschreibung federführend über Sennfeld)

::: 16.08.2016 ::: Test Lichtsystem für den Versorgungs-Lkw  

17.08.16 - cs Es werde Licht…. Und es ward Licht!
Eine Herausforderung der Feuerwehr ist die Ausleuchtung von nächtlichen Einsatzstellen. Hierzu dient derzeit der Lichtmastanhänger. Der 2017 neu zu beschaffende Versorgungs-LKW soll diese Funktion übernehmen und den Lichtmastanhänger ersetzen, da er mit seinem Kran eine Lichtpunkthöhe von 14 Metern realisieren kann.

Derzeit läuft eine Testphase mit verschiedenen Beleuchtungsmitteln. Am Abend des 17. August 2016 wurde das (Autofahrern sicher von nächtlichen Autobahnbaustellen bekannte) Powermoon-System getestet.

Hierzu hat uns Powermoon ihre neueste Entwicklung zur Verfügung gestellt. Mit etwa 500.000 Lumen konnte der gesamte Vorplatz vor dem Gerätehaus Bauhof (und auch die Nachbarschaft) tageshell, schatten- und blendfrei ausgeleuchtet werden.
Als Fixpunkt diente die DLK aus Hösbach – vielen Dank an Tobias und Dennis für die Unterstützung.




Zwei Monde über dem Laufachtal...

Wir haben zwei dieser Leuchtballons bereits seit über 12 Jahren im Einsatz, allerdings noch mit der auslaufenden Quecksilber-Dampflampentechnik und verständlicherweise nur mit dem Bruchteil dieser Lichtausbeute!

::: 05.08.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 7 

05.08.16 - hpv Zwischenzeitlich gab es von dem beauftragten Büro IBG die ersten Ausschreibungsunterlagen für unseren Versorgungs-Lkw zur Durchsicht. Nach kleineren Korrekturen/Abstimmungen und Übernahme derselben in die Unterlagen dürfte unser Fahrzeug und das der Kameraden aus Sennfeld zum Monatsende ausgeschrieben werden.
Die vorläufige Beschaffungsfreigabe müsste bis zu diesem Zeitpunkt vorliegen.

::: 13.07.2016 ::: „Tierrettung“ 

14.07.16 - cs (errata corrige 18.07.16) Eine besondere Tierrettung fand am 13. Juli am alten Feuerwehrhaus statt: Es galt, den historischen Wetterhahn vom Dach des Schlauchturms vor dem Baggermaul zu retten!
Bauamtsleiter Michael Roth konnte - unterstützt von Timo Dreger von der Feuerwehr Hösbach mit der DLK 23/12, und mit Hilfe einer Flex - das Tier aus seiner Zwangslage befreien.




Der Wetterhahn hat einen historischen Hintergrund: er schmückte die Turmspitze der Laufacher Valentinuskirche bis zu ihrem Abriss im November 1962. Er wurde von Ferdinand Geis und Karl Münz aus dem Abrissschutt geborgen, renoviert und aufbewahrt. 1980 wurde er wieder aus seinem Versteck geholt und auf dem Schlauchturm des damals neuen Feuerwehrhauses montiert.

Er wird nun eingelagert, hergerichtet und soll dann wieder einen ehrenvollen Platz am neuen Gebäudekomplex Feuerwehrhaus – Rathaus erhalten.

::: 06.07.2016 ::: „Blaulichtgottesdienst“ anläßlich Kiliani 

08.07.16 - cs Im Rahmen der Kiliani-Wallfahrtswoche fand am 6. Juli ein „Blaulichtgottesdienst“ für die Einsatzkräfte aller Hilfsorganisationen, Feuerwehr und Polizei und für die Notfallseelsorge in der Diözese Würzburg statt.
Weihbischof Ulrich Boom zelebrierte den von Polizeichor Würzburg und Feuerwehrkapelle Reiterswiesen mitgestalteten Gottesdienst im Neumünster.

Auch eine Delegation der FEUERWEHR Gemeinde Laufach nahm an diesem Gottesdienst teil und hatte im Anschluss auch Gelegenheit zur Begegnung mit dem Weihbischof.



Danke an Rainer Franz für die Organisation!

::: 01.07.2016 ::: Abschied vom Feuerwehrgerätehaus Laufach – Teil II 

03.07.16 - cs Mit einer krachenden Abrissparty haben sich rund 25 Aktive und Jugendliche nebst Anhang vom Feuerwehrgerätehaus verabschiedet.
Bei Restgetränken aus den Beständen wurde am Abend des 1. Juli 2016 nochmals kräftig gefeiert. Die Jugend riss die ersten (Trockenbau-)Wände ein. Und der „Vertrag der Hockergruppe“ musste wieder aus seinem Versteck in der Wand an der Küche herausgehämmert werden. Er war quasi eine „Grundsteinurkunde“ für acht Aktive, die am Umbau der Küche und Theke im Jahr 1999 beteiligt waren und sich einen Platz an der damals neuen Theke mit selbst beschafften Barhockern erkauften.
Das Ganze dann garniert mit „Vesperworscht“, „Maurerbömbchen“ und Partymusik ergab eine gelungen Abschied vom Domizil.





Seit Montag, 04. Juli ist das Gebäude nun in der Hand der Gemeindewerke; Gas, Wasser und Strom sind abgeklemmt. Ab Dienstag, 5. Juli ist dann die Fa. Leiss am Werk und wird das Gebäude entkernen und abreißen.


::: 26.05.2016 ::: Fronleichnam 2016  

01.06.16 - cs Einer uralten Tradition folgend und gemäß dem Wahlspruch „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“ begleiten die Feuerwehrleute aus den drei Feuerwehrvereinen die Fronleichnamsfeiern. Sowohl beim Vorabendgottesdienst in Hain als auch beim Feiertagsgottesdienst in Laufach war die Feuerwehr als Begleiter des Allerheiligsten und als Himmelträger Teil der Prozession. Ferner übernahm die Feuerwehr auch die Verkehrsabsicherung.



Allen Teilnehmern hierfür herzlichen Dank!

::: 22.05.2016 ::: Digitalfunk eingebaut 

22.05.16 - hpv Mit dem Einbau des fahrzeugbezogenen MRT im Versorgungs-LKW ist der Einbau des Digitalfunkes in Eigenregie abgeschlossen und wir treten in die Nutzungsphase ein.
Warum in Eigenregie? Diese Frage werden sich doch Einige stellen.
Ganz einfach erklärt:
Weil wir
a) beruflich vorbelastete Fach-Personal haben, das dann als Gerätwart auf Zeit über die Aufwandsentschädigung dafür entlohnt wird,
b) somit auch selbst wissen, wo welche Kabel verlegt wurden und
c) dadurch der Kommune einiges an finanziellen Mitteln einsparen.

Ganz Besonderen Dank hier an die drei Tüftler Martin, Xaver und Arnd für die geopferte Zeit und Arbeit.

Es sind noch kleinere Restarbeiten an drei Fahrzeugen (MZF, HLF und TLF 16) durchzuführen, jedoch ist der Standard-Einsatzfunk ab sofort nutzbar.

Die „alten“ 4m-Funkgeräte werden in jedem Fahrzeug weiterhin als Rückfallebene verbleiben und stehen bei Einsätzen zur Kommunikation mit anderen Feuerwehren, die evtl. noch nicht umgestellt haben, zur Verfügung. Selbiges gilt für einen Ausfall des Digitalfunknetzes.

Näheres folgt.

::: 08.05.2016 ::: Gemeinsamer Florianstag 2016 in Laufach  

11.05.16 - cs Am Sonntag, dem 8. Mai 2016 fand traditionsgemäß der gemeinsame Florianstag der Feuerwehrvereine aus Hain, Frohnhofen, Laufach und Waldaschaff statt. Gastgeber war in diesem Jahr der Feuerwehrverein Laufach.
Das Wetter war dem Tag mehr als angemessen: strahlend blauer Himmel bei Temperaturen um 23 Grad.
Um 09:45 Uhr marschierten rund 80 Feuerwehrdienstleistende sowie Mitglieder der Feuerwehrjugend und der Kinderfeuerwehr zur Thomas-Morus-Kirche. Pfarrer Andreas Reuter zelebrierte die heilige Messe zu Ehren des Hl. Florian und in Gedenken an die verstorbenen Mitglieder.

Im Anschluss hielten die Wehrleute das Totengedenken am Ehrenmal der Gemeinde - untermalt von den Laufacher Musikanten gedachte man den verstorbenen Feuerwehrkameraden, insbesondere dem Ehrenkreisbrandrat und Ehrenvorsitzenden der Laufacher Wehr, Benno Geis, der auf den Tag genau vor vier Jahren plötzlich und unerwartet verstarb.

In einer feierlichen Parade zog man dann zurück ans Laufacher Feuerwehrhaus. Dort wurde dann den anwesenden Müttern zum Muttertag eine Rose überreicht und die Feier bei einem Mittagessen und frisch Gezapftem ausklingen lassen.



Der dritte Bürgermeister Frank Merget dankte im Namen von Bürgermeister Fleckenstein, Gemeinde und Gemeinderat den Wehrleuten für ihren Dienst am Nächsten und erinnerte daran, das dieser Florianstag die letzte offizielle Veranstaltung im bestehenden Feuerwehrhaus sei, bevor es im Juli abgerissen werde.

::: 27.04.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 6 

27.04.16 - hpv am Freitag den 22.04 fand in Sennfeld (Lkr. Schweinfurt) ein erstes Gespräch mit der dortigen Feuerwehrführung, Bürgermeister Heinemann und Hr. Wattenbach von der Fa. IBG als die Ausschreibung durchführendes Unternehmen statt.
Ziel war es die Möglichkeit einer gemeinsamen Beschaffung unseres Versorgungs-Lkw abzustimmen, was nach einem intensiven Gespräch auch gelungen ist. Somit sollte die staatl. Bezuschussung bis zu 10 % höher ausfallen dürfen.

Geplant ist es die Aussschreibung von Sennfeld aus abzuwickeln (dort ist noch die Beschaffung eines weiteren Fahrzeuges geplant), von uns kommen die zusammengefassten technischen Vorgaben und Beschreibungen (sogenanntes Pflichenheft).

::: 25.04.2016 ::: Abschied vom Feuerwehrgerätehaus Laufach Teil I 

26.04.16 - cs Am Sonntag, dem 24. April 2016 nahmen die Seniormitglieder des Feuerwehrvereins Laufach Abschied vom Laufacher Feuerwehrgerätehaus: Den ehemaligen Aktiven und ihren Ehefrauen war das Gebäude seit den achtziger Jahren bis heute eine zum zweiten Heim geworden.

Da das Haus jedoch zum 30. Juni geräumt werden muss, lud der Feuerwehrverein Laufach alle Mitglieder über 65 Jahre zur Abschiedsfeier bei Kaffee und Kuchen ein. Rund 40 Mitglieder folgten der Einladung und verbrachten den Nachmittag bei Plauderei und einem Rückblick auf das Jahr 1979, als das Haus gebaut wurde.

Vorsitzender Christian Strecker gab auch einen Ausblick in Wort und Bild auf das neue Haus, mit dessen Bau voraussichtlich im Oktober 2016 begonnen werden wird.




Danke an dieser Stelle allen Besuchern, aber uch allen Helfern für einen schönen Sonntagmittag!

::: 16.04.2016 ::: Frühjahrsübung der Laufacher Hilfsorganisationen im Eisenwerk Düker 

24.04.16 - cs Traditionell üben die Hilfsorganisationen in Laufach, nämlich die FEUERWEHR Gemeinde Laufach, die Werkwehr Düker und die BK-Bereitschaft Laufach zweimal jährlich gemeinsam.
So auch bei der diesjährigen Frühjahrsübung, die von der Werkwehr Düker vorbereitet und am 16. April 2016 auf dem Gelände der Eisenwerke Düker durchgeführt wurde.

Um die Einsatzkräfte realistisch einsetzen zu können, wurden drei Schadenszenarien annähernd parallel abgearbeitet: Zum einen wurde ein medizinischer Notfall auf einem Hochsilo neben der Gießerei angenommen: Hier kamen der VRW als First Responder sowie HLF und die Drehleiter aus Waldaschaff zum Einsatz.

Ferner wurde eine Verpuffung im Gießereilabor mit Entstehungsbrand angenommen. Diesen Übungsabschnitt übernahm die Werkwehr mit dem LF16, ergänzt durch Kräfte aus Laufach mit RW, TLF16, TLF8 und LKW.




Als Nebenauftrag zu diesem Szenario musste schließlich eine unter Gießereikästen eingeklemmte Person mit technischem Gerät gerettet werden.
Insgesamt 84 Mitarbeiter aus Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten diese Schadenbilder unter Einsatzleitung von Werkwehr-Kommandant Gerald Werner und Aufsicht von KBI Otto Hofmann ab.

Für die etwa 30 Zuschauer aus den Reihen der Bevölkerung und der Kinderfeuerwehr moderierte Frank Merget das Geschehen.




In der abschließenden Übungsbesprechung wurden Kritik und Verbesserungsvorschläge eingebracht, aber auch seitens Übungsleitung, Inspektion und Gemeinde der ausdrückliche Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Bereitschaft zum Dienst am Nächsten. Die Firmenleitung zeigte sich mit einer Brotzeit und Getränken bei den Helfern erkenntlich.

::: 10.04.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 5 

10.04.16 - hpv In der zweiten Aprilhälfte findet in Sennfeld (Lkr. Schweinfurt) ein erstes Gespräch mit der Fa. IBG statt, bei welchem geprüft wird ob die Möglichkeit einer gemeinsamen Beschaffung unseres Versorgungs-Lkw bestünde. Sollte dies der Fall sein, so könnte die staatl. Bezuschussung bis zu 10 % höher ausfallen.
Bei den Kameraden in Sennfeld steht wohl ein ähnliches Fahrzeug zur Beschaffung an, als wie wir es geplant haben.

::: 29.03.2016 ::: Vergabebeschluss Direct Mode Operation Quad 

01.04.16 – chm/ms/cs Pünktlich zur Umstellung des Digitalfunks bei der FEUERWEHR Gemeinde Laufach hat der Gemeinderat Laufach in seiner Sitzung am 29.03.2016 die Beschaffung eines DMO-Q (Direct Mode Operation Quad) beschlossen.



Die auf dem Quad verbaute Technik soll bei Einsätzen in dicht bebautem Gebiet, der Großbaustelle der Deutschen Bahn, der Tiefgarage Frohnhofen, dem Werksgelände der Fa. Düker und in schlecht funkversorgten Gebieten wie der Bundesstraße 26 zwischen Laufach/Hain und der Kreuzung 7-Wege sowie im weiteren Verlauf Richtung Bischborner Hof einen geregelten Funkverkehr im DMO-Modus ermöglichen.

Das auf dem Quad der Fa. Polaris verbaute Funkgerät der Fa. Sepura ist mit einer entsprechenden Repeaterfunktion und einem Verstärkermodul ausgestattet. In Anlehnung an die Aufsteller der Kreisbrandinspektion wurde das Quad in Absprache mit dem Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Aschaffenburg in der Farbe RAL 1023 Verkehrsgelb bestellt, der Sattel wird in Rot (RAL 3000) bezogen.

Zur besseren Kennzeichnung ist das Quad mit einer gelben Fahne und der Beschriftung „DMO-Repeater-Quad - Bitte stehen lassen!“ versehen. Die Auslieferung des 16.000 Euro teuren Sonderfahrzeugs ist für die KW 22 (Anfang Juni 2016) vorgesehen. Die Stationierung ist wegen der bevorstehenden Abrissarbeiten des GH Laufach am Standort Hain vorgesehen.

April, April! Dieser Artikel war unser Beitrag zum 01. April...

::: 05.03.2016 ::: Mitgliederversammlung des FV Laufach 

06.03.16 – cs Am Samstag, dem 5. März 2016 fand die Mitgliederversammlung des Laufacher Feuerwehrvereins statt. Vorsitzender Christian Strecker begrüßte 55 Mitglieder und zehn Gäste zur Versammlung, die zum letzten Male an dieser Stelle abgehalten wird, denn das Laufacher Feuerwehrhaus wird im Sommer abgerissen.
An gleicher Stelle wird ein neues Feuerwehrhaus mit Rathauserweiterung errichtet.

Strecker gab daher in seinem Bericht auch einen kleinen Ausblick auf das neue Domizil. Der Verein wird voraussichtlich 30.000 € für die Ausstattung der Küche, des Bereitschaftsraumes und des Vereinsbüros investieren. Er blickte zurück auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr, und auf die zahlreichen Veranstaltungen des Vereins, insbesondere des wegen der Baumaßnahme vorerst letzten Sommernachtsfestes.
Ein Erfolgsmodell sei für Strecker auch die Kinderfeuerwehr, die in den vergangenen zwölf Monaten acht Kinder in die Jugendgruppe entsenden konnte.

Der Vorstand Finanzen Manuel Münstermann berichtete von einem ausgeglichenen Haushaltsjahr. Der Verein konnte für die Feuerwehr Laufach Ausrüstungsgegenstände wie beispielsweise Handlampen im Wert von über 3000 € beschaffen.

Für 20 Jahre aktiven Dienst bzw. 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Kerstin Löffler, Christian Münstermann, Jochen Hufnagel, Markus Böttner sowie Ralf Staab und Reinhard Geis die Ehrennadel des Vereins in Silber. Die goldene Ehrennadel des Vereins erhielt für 50 Jahre Mitgliedschaft Rudolf Schmittner. Für 60 Jahre Zugehörigkeit wurde Karl Vorbeck geehrt. Ebenfalls 60 Jahre ist Bernhard Bachmann dabei; Josef Kunkel sogar 75 Jahre.


v.l.n.r.: Vorsitzender Christian Strecker, Karl Vorbeck, Rudolf Schmittner, Reinhard Geis, Ralf Staab, Jochen Hofnagel, Kerstin Löffler, Christian Münstermann
Daniel Büttner berichtete über die Aktivitäten der derzeit elfköpfigen Laufacher Jugendgruppe. Ihm sprachen die Gastredner KBM Udo Schäffer und Bürgermeister Friedrich Fleckenstein explizit den Dank für herausragende Jugendarbeit und damit die Sicherung des Nachwuchses für die Feuerwehr aus.

Frank Merget würdigte die bemerkenswert gute Zusammenarbeit der drei Laufacher Feuerwehrvereine untereinander und mit derFEUERWEHR Gemeinde Laufach.

Die Versammlung schloss traditionell mit dem gemeinsamen Singen des Feuerwehrliedes, das von Michael Staab auf dem Akkordeon begleitet wurde. Direkt im Anschluss fand die Dienstversammlung der FEUERWEHR Gemeinde Laufach statt.

::: 05.03.2016 ::: Dienstversammlung der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 2016 

06.03.16 – chm/cs 68 aktive Feuerwehrdienstleistende und etwa 20 Gäste aus Gemeinderat, Inspektion und den Feuerwehrvereinen waren am 5. März 2016 zur Dienstversammlung der FEUERWEHR Gemeinde Laufach erschienen, um den Jahresbericht des Kommandanten zu hören und Aktuelles zum Neubau des Feuerwehrhauses Laufach zu erfahren.

Kommandant Hans-Peter Völker und Stellv. Kommandant Marco Laske berichteten von insgesamt 182 Einsätzen – einem leichten Anstieg gegenüber der Vorjahre. Die Wehr wurde zu 14 Bränden, 45 Technischen Hilfen alarmiert; 54 Freiwillige Tätigkeiten wurden abgeleistet.
69 Mal wurden die First-Responder zu akuten medizinischen Notfällen ins Ortsgebiet alarmiert – stets mit hundertprozentiger Alarmsicherheit, wie Laske betonte.

Die Anzahl der Brände ist von acht im Vorjahr auf 14 angestiegen, entspricht aber dem Durchschnittswert der letzten Dekade. An größeren Bränden (B3 und höher) sind der Brand auf der Tunnelbaustelle am 5.10.15 und der Scheunenbrand am Hirtenhof in Feldkahl am 21.8.15 zu nennen - wobei zu letzterem der SW2000 wieder einmal nicht alarmiert wurde.

Auffällig angestiegen ist die Zahl der Technischen Hilfe auf der Straße. Zu insgesamt zwölf Verkehrsunfällen wurde die Wehr gerufen, sieben Mal davon lautete das Stichwort „Person eingeklemmt“.

Zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres wurden Theresa Schmidt; Lena Brückner, Christofer Schmitt und Farino Bachmann zu Feuerwehrmännern bzw. -frauen ernannt. Daniel Kraus und Sebastian Fischer wurden zu Oberfeuerwehrmännern ernannt.
Mit einem Präsent wurden Michael Burger und Andreas Korn aus ihren langjährigen Ämtern als Jugendwart bzw. Vertrauensmann in Frohnhofen verabschiedet.

Ehrungen und Ärmelstreifen für langjährigen Dienst erhielten Sebastian Fischer, Florian Kiel und Martin Schwarz (10 Jahre), Markus Kalan und Kerstin Löffler (20 Jahre), Ralf Staab (25 Jahre) sowie Achim Wolpert, Rainer Franz und Christian Strecker (30 Jahre) .

Wieder einmal beindruckend war die Stundenbilanz, die Völker vorstellte: Zu den 2.474 Einsatzstunden kamen unter anderem 1.342 Stunden an Gerätewarttätigkeiten und technischem Dienst, 1.623 Stunden allgemeiner Ausbildung, 1.176Stunden Spezialausbildung, 580 Stunden für externe Lehrgänge und 226 Stunden für Meetings und Organisation. Insgesamt wurden 10.944 Stunden erbracht– nach Völkers Rechnung beim gesetzlichen Mindestlohn von 8.50 Euro eine Leistung im Wert von über 93.000 Euro.

Die personelle Situation der Wehr ist noch zufriedenstellend, zumal die Stärkemeldung seit zwei Jahren wieder zunehmend ist – sicher ein Verdienst der kontinuierlichen Nachwuchsarbeit in Jugendgruppen und Kinderfeuerwehr. 76 erwachsene Aktive Feuerwehrdienstleistende engagieren sich im Dienst am Nächsten, 13 Jugendliche sowie vier Ü63-Senioren summieren sich auf 93 Feuerwehrdienstleistende. Damit konnte der Personalstand wieder auf das Niveau von 2011 angehoben werden.

Die Jugendgruppe der FEUERWEHR Gemeinde Laufach besteht zurzeit aus 14 Jugendlichen (darunter sechs weiblich Feuerwehranwärterinnen). Elf von ihnen verrichten ihren Dienst in Laufach und weitere drei in Frohnhofen. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung wurden zahlreiche Freizeitaktivitäten wie ein Ausflug nach Berchtesgaden, Schwimmbadbesuche, Winterwanderung, das Kreisfeuerwehrzeltlager sowie Kinobesuche angeboten.
Auch war die Jugend bei Veranstaltungen wie Kartoffelbraten, Oktoberfest oder Adventsmarkt als Veranstalter aktiv.

Die Jugendgruppe Frohnhofen wird heuer vorerst aufgelöst, da die drei verbliebenen Jugendlichen im Jahr 2016 in die aktive Mannschaft wechseln.

Völker berichtete auch von der Einführung des Digitalfunks in Laufach. Die Geräte sind ausgeliefert, der Einbau erfolgt in Eigenleistung in den nächsten Wochen. Auch erfolgt ab dem 8. März die Schulung der Mitarbeiter. Laufach fühle sich ein wenig wie das „kleine gallische Dorf“, da es als einzige Wehr im Landkreis nicht die mit der Bezirks-Sammelbestellung ausgewählten Motorola-Geräte sondern den Wettbewerber Sepura gekauft hat.
Auch erfolgt der Einbau in Eigenleistung durch eigene IT-Fachleute. Mit beiden Entscheidungen erhält die Wehr „das modernere Gerät und langfristig einen wirtschaftlicheren Einbau für weniger Geld“, so Völker.



Bürgermeister Fleckenstein ging in seinem Bericht vor allem auf den Neubau des Feuerwehrhauses ein. Es sei nicht nur Dampf auf dem Kessel, man schreite im ICE-Tempo voran, so Fleckenstein. Er beschreib die Übergangslösung, wonach der Recyclinghof auf den Dorfplatz umzieht, der Gemeinderat im Pfarrheim tagen wird, der Bauhof künftig auf die oberen Ebenen des Gemeindebauhofgeländes ziehen wird.
Damit kann die untere Ebene des Bauhofs komplett der Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden – voraussichtlich ab Mai 2016. Der Bürgermeister dankte daher auch seinen Mitarbeitern im Bauhof, die ebenfalls für eineinhalb Jahre ihre Arbeit in einem Provisorium leisten müssen. Letztlich kann aber mit dieser Lösung ein sechsstelliger Betrag an verlorenen Geldern (z.B. einem Zeltbau) eingespart werden.

Sämtliche Treffen mit Planern, Gemeindeverwaltung und Fachplanern verlaufen durchweg konstruktiv. Die Vorgehensweise, dass beispielsweise Feuerwehr und Planer direkt kommunizieren könne, sei ein großer Vertrauensbeweis für die Verantwortlichen in der Wehr.

Fleckenstein sprach allen Mitarbeitern, der Führung, den Jugendwarten und den Kindern und Jugendlichen explizit seinen Dank und den der gesamten Gemeinde für das Ehrenamtliche Engagement aus. Im Anschluss an seinen Bericht erläuterte Fleckenstein gemeinsam mit Christian Strecker das Bauprojekt mit Grundrissen und Ansichten.

Kreisbrandmeister Udo Schäffer dankte der Wehr in einem Grußwort. „Es kommt nicht auf die Funkgeräte-Marke an, es ist wichtig, dass wir miteinander reden können“, so sein Statement zum Digitalfunk. Er wies auf die Wichtigkeit der Tagesalarmsicherheit und der ausriechenden Zahl an Atemschutzgeräteträger am Beispiel des Brandes am Hanns-Seidel-Gymnasium hin. Das Feuerwehrgesetz wird geändert, die Altersgrenze auf das Rentenalter angehoben.
Als Stammgast des Sommernachtsfestes bat er eindringlich darum, das Fest nach Abschluss der Bauarbeiten wieder aufleben zu lassen.

In seinem Schlusswort zeigte sich Bürgermeister Fleckenstein zufrieden mit der Arbeit der Feuerwehr, aber auch mit dem Neubaukonzept. In Haibach und Kleinostheim wurden Feuerwehr mit Bauhof räumlich zusammengelegt – in Laufach erfolge die räumliche Vereinheitlichung mit der Gemeindeverwaltung. Dies sei wieder ein Beispiel, dass in Laufach mancher Weg anders - aber nicht weniger erfolgreich - bestritten werde.
Das neue Haus bietet Platz und Struktur, die gesamte Feuerwehr in Laufach aufzunehmen. An diesem Ziel bleibe es festzuhalten.

Die Versammlung schloss mit einem - vom der Gemeinde ausgelobten - gemeinsamen Abendessen.

::: 29.02.2016 ::: Ersatzbeschaffung Versorgungs-Lkw - 4 

29.02.16 - hpv

Hier mal wieder einen aktuellen Sachstand zu der Ersatzbeschaffung unseres Versorgungs-Lkw.
Der Zuschussantrag liegt bei der Regierung in Unterfranken und wird, sobald die Pläne für unseren Neubau dort abgekommen sind, weiterbearbeitet. Es geht aktuell einzig um die max. Bauhöhe des Fahrzeuges, die ja laut neuer Norm bis zu 3,50m betragen darf.
Leider ist die maximale Bauhöhe des V-LKW auch abhängig von der Planung unseres Neubaus: wir erhalten eine Durchfahrt zwischen Feuerwehr und Rathaus (unter dem Lehrsaal), damit die rückkehrenden Fahrzeuge im Einbahnstraßensystem wieder bestückt und gewaschen werden können.
Diese Durchfahrtshöhe, abzüglich einem von der Regierung geforderten Sicherheitsabstand von 20 cm, ergibt die max. Bauhöhe unseres Fahrzeuges.
Wir hoffen, dass bis April die Baupläne der Regierung vorliegen und wir dann unsere vorzeitige Beschaffungsfreigabe erhalten.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.

::: 19.02.2016 ::: Ehrungen durch den Landkreis  

22.02.16 - cs/hpv Beim Feuerwehr-Ehrenabend des Landkreises Aschaffenburg am 19. Februar in Kleinostheim wurden auch zwei verdiente Mitglieder der FEUERWEHR Gemeinde Laufach ausgezeichnet.

Andreas Franz erhielt für 25 Jahre aktiven Dienst das Ehrenzeichen in Silber. Andreas ist seit 1990 Mitglied der Feuerwehr Laufach. Er hat mittlerweile den Feuerwehrdienst zum Beruf gemacht und ist als Disponent in der Integrierten Leitstelle Untermain in Aschaffenburg beschäftigt.

Das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre Aktiven Dienst erhielt Johannes (Hans) Zentgraf. Hans trat 1975 in die damals selbständige Feuerwehr Hain ein. Von 2002 bis 2004 leitete er als Kommandant die Feuerwehr Hain und begleitetet in diesem Amt auch den Zusammenschluss der Laufacher Feuerwehren zur FEUERWEHR Gemeinde Laufach.

Wir gratulieren den beiden und danken ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement für Feuerwehr und die Bevölkerung.


v.l.n.r. Zugführer und 3. Bürgermeister Frank Merget, Hans Zentgraf, Andreas Franz, Kommandant Hans-Peter Völker

Leider konnte Hubert Bachmann, bedingt durch berufliche Verpflichtungen, sein Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst (aus dem Jahr 2014) nicht entgegen nehmen.


::: 15.02.2016 ::: Der erste Schritt zum neuen Domizil - Baumfällen 

16.02.16 - cs Sie hat in ihren rund 30 Baumjahren tausende parkender Autos und die Besucher von dreizehn Sommernachtsfesten beschirmt. Nun musste die Platane am Rathausparkplatz – gemeinsam mit zwei Nachbarbäumen – weichen.

Am Abend des 15. Februar wurden die Bäume im Rahmen einer Montagsübung mit dem Thema „Umgang mit der Motorsäge“ durch die FEUERWEHR Gemeinde Laufach gefällt und fachmännisch entsorgt.




Ein wenig Wehmut war allerdings dabei, war dieser Baum doch stes ein „guter Nachbar“ der Feuerwehr gewesen. Allerdings legten wir nicht ohne Grund Hand an:
Hintergrund ist die an genau dieser Stelle geplante Rathauserweiterung und der Neubau des Feuerwehrhauses. Mit Respekt vor dem Bundesnaturschutzgesetz musste die Fällung vor dem 1. März erfolgen, also außerhalb der Nistzeit von Singvögeln.
Damit ist quasi auch der „Startschuss“ für den Neubau gefallen. Die eigentlichen Baumaßnahmen werden voraussichtlich im September 2016 beginnen.

::: 11.02.2016 ::: Tag des europaweiten Notrufs 112 am 11.2. 

11.02.2016 - cs

Aus Anlass des Tages des europaweiten Notrufs weist die Feuerwehr darauf hin, dass nur jeder fünfte Bürger in Deutschland weiß, dass der Notruf 112 mittlerweile europaweit gilt. Das sind viel zu wenig, denn die Notrufnummer 112 könnte im Notfall Ihr Leben retten.
Dieses Jahr wird der Euronotruf bereits 25 Jahre alt.
Gäbe es den einheitlichen Notruf 112 nicht, müssten die Bürger bei einer Reise durch alle EU-Staaten über 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern kennen.

Alle EU-Staaten haben deshalb beschlossen, den 11.2. zum Euronotruftag zu erklären, um die Vorteile der gemeinsamen Notrufnummer bekannter zu machen, da an diesem Tag der Notruf auch im Datum steckt. Die Notfallnummer gilt nicht nur europaweit, sondern ist auch im Ausland gebührenfrei und ohne Vorwahl wählbar.
Und falls das eigene Handy einmal „Nur Notrufe“ anzeigt, bedeutet dies, dass das eigene Handynetz ohne Empfang ist, Notrufe aber über ein anderes Handynetz an die Notrufzentrale geleitet werden.
Selbst wer kein eigenes Handy hat, kann ohne PIN und trotz Tastensperre den Notruf 112 an einem fremden Handy wählen.

Der Notruf 112 ist nicht nur ein Symbol für Hilfe in ganz Europa. Er führt in Deutschland auch die Feuerwehren und Rettungsdienste in den Leitstellen zusammen. In der Region Byer. Untermain (Lkr. und Stadt Aschaffenburg und Lkr. Miltenberg) gehen die Notrufe über den Notruf 112 in der Integrieren Leitstelle Bayer. Untermain ein, die rund um die Uhr besetzt ist.
Die Notrufe werden nach einem strukturierten Abfrageschema bearbeitet und nach einer Bewertung durch den Einsatzsachbearbeiter mit Hilfe eines Einsatzleitrechners die erforderlichen Einsatzmittel alarmiert.

::: 06.02.2016 ::: BIWAK – Ein letztes Mal 

10.02.16 - cs Zum „allerletzten Mal“ veranstaltete der Feuerwehrverein Laufach das „BIWAK“ im Laufacher Feuerwehrhaus. Wie zu den Anfangszeiten hießen die Zutaten Bier, Kesselfleisch und Schlagermusik. Rund 150 Gäste ließen sich die deftigen Schweinereien und Kühles vom Fass in der Fahrzeughalle der Wehr schmecken.
Da das Feuerwehrgerätehaus im Sommer abgerissen wird, wollte man diese Veranstaltung ein allerletztes mal aufleben lassen. So bleibt dies als letzte größere Veranstaltung an dieser Stelle in Erinnerung.




Hintergrund: Das „BIWAK“ und seine Geschichte:
Das „BIWAK“ war eine langjährige Tradition zum Fasching in Laufach. Seine Geschichte begann an einem Rosenmontag Mitte der sechziger Jahre. Die Feuerwehr Laufach wollte den Narren ein deftiges Mittagessen (bzw. ein Katerfrühstück) anbieten. Am Turm des alten Feuerwehrhauses wurde die Plane eines Armeezeltes aufgespannt und mit einem Topf Kesselfleisch und einem Fass Bier zünftig aufgedeckt – so wie bei einem Armeelager, einem „Biwak“…
Die Veranstaltung wurde nach und nach größer und mit Zelten erweitert. Ab 1981 zog man in die wetterfeste Fahrzeughalle des neuen Feuerwehrhauses um, wo in den achtziger Jahren mit rund 500 Besuchern Bierumsätze von sieben Hektolitern an einem Tag erzielt wurden.
In den Neunzigern ließ das Faschingstreiben in Laufach und das Interesse an der Veranstaltung nach. Im Jahr 2002 wurde das letzte Biwak seiner Art gefeiert, nachdem Besuch, Umsatz und die gestiegenen behördlichen Auflagen die Veranstaltung nicht mehr rechtfertigten.

::: 10.01.2016 ::: Ehrungen Beim Neujahrsempfang 2016 

24.01.16 - cs Für ihren jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit durfte die Gemeinde Laufach vier Männer aus den Reihen der Feuerwehr ehren. Manfred Dombrowski und Erich Kalan schieden nach Erreichen der Altersgrenze (63 Jahre) aus dem aktiven Feuerwehrdienst nach 46 Jahren Dienst aus. Beide erklärten sich bereit weiterhin der Feuerwehr treu zu bleiben un
d im Rahmen des sogenannten „bürgerschaftlichen Engagements“ freiwillige Tätigkeiten im Feuerwehrdienst zu leisten.

Andreas Franz wurde für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr Laufach geehrt. Für besondere Verdienste im kommunalen Bereich erhielt Johannes (Hans) Zentgraf aus Hain die Kommunale Verdienstmedaille der Gemeinde Laufach in Silber. Hans Zentgraf leistet seit 40 Jahren aktiven Dienst für die Feuerwehr Laufach.


v.l.n.r. Bürgermeister Fleckenstein, Erich Kalan, Hans Zentgraf, Andreas Franz, Manfred Dombrowski

::: 08.01.2016 ::: Ein kleine Träne zum Abschied - Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Frohnhofen e.V. 

10.01.16 - fm/cs Am Freitag, den 08.01.2016 um 19.05 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Frohnhofen, Frank Merget, die Jahreshauptversammlung mit der Begrüßung und dem traditionellen Totengedenken.
43 Vereinsmitglieder sowie acht Gäste aus Politik und den Feuerwehren des Laufachtales lauschten den verschiedenen Berichten der Verantwortlichen. Den Anfang machte Lukas Gehrig mit dem Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung.

Der Kommandant Hans-Peter Völker berichtete in Kurzform über die gemeindliche Einrichtung Feuerwehr für das abgelaufene Jahr.

Bevor Kassier Anton Burger den aktuellen Kassenbericht erstattete brachte Michael Burger die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr dar.


Michael Burger bei seinem Bericht zur Jugendarbeit | Der Wahlausschuss

Hierbei ging er nicht nur auf das abgelaufene Jahr ein, sondern auch auf die letzten 12 Jahre seines Tuns als Jugendwart. Mit dem Wechsel in der ersten Jahreshälfte der aktuell letzten drei Jugendlichen in die aktive Mannschaft der Feuerwehr Gemeinde Laufach wird sich dieses Kapitel Jugendfeuerwehr Frohnhofen nach 35 Jahren schließen.
Zwar sind noch 5 Kinder aus Frohnhofen in der Kinderfeuerwehr, jedoch sind sie vom Alter her nicht so weit, dass ein Wechsel in die Jugendgruppe ansteht.

In seinem Bericht ließ der Vorsitzende noch einmal das Jahr an gewissen Glanzlichtern Revue passieren. Höhepunkte waren neben dem traditionellen Weißbierfest, der Tagesausflug in die Rhön, die Aktiventour nach Bodenmais, der Wild- und Weinabend wie auch die Winterwanderung vor Weihnachten. Ferner wurden durch die Mitglieder und Aktiven im abgelaufenen Jahr größere Renovierungsarbeiten an der Bürgerhalle durchgeführt sowie das komplette Untergeschoß des Gerätehauses saniert.
Der Vorsitzende ging ebenfalls auf die Jugendgruppe ein und bestärkte den Jugendwart, dass es nicht an ihren Bemühungen lag. Sie haben eine super Arbeit geleistet. Dies ist die größte Herausforderung der Vereine in der Zukunft. Mit seinem Bericht endete auch die dreijährige Wahlperiode dieser Vorstandschaft und es folgte der Punkt “ Neuwahlen“.

Hier wurden der erste Vorsitzende Frank Merget sowie sein Stellvertreter Tobias Eckerth, in ihren Ämtern bestätigt. Die Kasse wird nun durch Tina Weber geführt. Das Amt des Schriftführers übernahm Michael Burger. Neu besetzt ist auch der Posten des Vertrauensmann. Hier folgte Franz Schmitt Andreas Korn nach, welcher dieses Amt seit der kleinen Fusion im Jahre 2002 innehatte.



Verabschiedung aus dem Amt: Toni Burger (oben links), Andreas Korn (oben rechts) und Lukas Gehrig (unten)

Nach der Übernahme der Versammlung vom Wahlvorstand dankte der neue, wiedergewählte Vorsitzende allen, die sich weiter in Ehrenämtern einbringen. Besonderen Dank sprach er aber denen aus, die aus der Vorstandschaft ausgeschieden sind. Allen voran dem Kassier Toni Burger. Toni war nicht nur die letzten 15 Jahre Kassier sondern davor noch 9 Jahre erster Vorsitzender dieses Vereins. Hinzu kommen noch mehrere Jahre als Schriftführer. Ein volles Leben für den Verein halt!

Unter dem Tagesordnungspunkt 10, bei dem die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Verein anstanden, ging Frank Merget auf die einzelnen Mitglieder und ihren Werdegang in der Feuerwehr ein.


Ehrungen an Wolfgang Hepp (links ) und Alois Kunkel (rechts)

So wurde Wolfgang Hepp für 40 Jahre Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.

Ebenso gedachte er dem Mitglied Hans Withelm, der am Nachmittag seinen letzten irdischen Weg gegangen ist. Hans Withelm verstarb genau einen Tag vor seinem offiziellen 40-jährigen Vereinsjubiläum. Wer so lange bei einem Verein ist, den misst man nicht an einem Tag, so der Vorsitzende.

Den Abschluss stellte unser ältestes Mitglied, Alois Kunkel dar, welcher für seine 70-jährige Mitgliedschaft mit einem kleinen Präsent bedacht wurde.

Der zweite Bürgermeister Rudolf Spinnler überbrachte die Grußworte der Gemeinde Laufach und bedankte sich für den engagierten Dienst am Gemeinwohl. Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Laufach, Christian Strecker, überbrachte die Grüße der beiden Vereine aus Laufach und Hain.

Im Anschluss hielt der Vorsitzende Frank Merget noch eine Vorschau auf das Jahr 2016.
Er forderte alle auf sich nicht von der Aussage; „Mal sehen was das Jahr 2016 so bringt“ leiten zu lassen, sondern viel mehr zu handeln und sagen; „Was können wir dem Jahr 2016 geben!“

::: 05.01.2016 ::: Mitgliederversammlung des FV Hain i.Sp. 

07.01.16 - cs Traditionell mit dem Segen der Sternsinger begann die Mitgliederversammlung des Hainer Feuerwehrvereins am 5. Januar 2016. 25 Mitglieder und elf Gäste waren im Hainer Pfarrsaal versammelt.

Vorsitzender Stephan Wolpert berichtete von einem erfolgreichen Schulhoffest und nannte die weiteren Aktivitäten auf Ortsteilebene wie das Anglöckeln oder die Mithilfe bei der Hainer Kerb. Höhepunkte waren der Dreitages-Ausflug des Vereins nach München und der Ehrenabend am 8. Oktober.

164 Mitglieder sind im Verein, davon sind zehn in der FEUERWEHR Gemeinde Laufach aktiv.

Schatzmeisterin Heidi Zentgraf konnte einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen. Kommandant Hans-Peter Völker stellte in seinem Kurzbericht die Einsätze und Aktivitäten der FEUERWEHR Gemeinde Laufach vor.

Wolpert konnte Alexander Reuß für 25-jährige passive Mitgliedschaft sowie Josef Staab für 40-jährige Mitgliedschaft ehren.
Er gab einen Ausblick auf die geplante Feier zum 140-jährigen Jubiläum der Wehr am Abend der Maifeier.

Der dritte Bürgermeister Frank Merget dankte im Namen der Gemeinde den Aktiven für ihren unschätzbaren Dienst am Nächsten. Er wies auf den guten Fortschritt bei der Planung zum Neubau des Feuerwehrhauses hin. Feuerwehrhaus und Rathauserweiterung sind die größte Investition der Gemeinde in diesem Jahrzehnt – aber gut angelegtes Geld. Ein Grußwort überbrachte auch der Vorsitzende des Laufacher Feuerwehrvereins Christian Strecker.

::: 23.12.2015 ::: 112 Mitarbeiter… 

22.12.15 - cs Die „Feuerwehrfamilie“ hat sich im Laufe der Zeit bedeutend erweitert. In der Gründerzeit war Feuerwehr reine Männersache in der Gemeinde, und die Teilnahme war Ehrensache. Statt Probleme mit zuwenig Nachwuchs waren eher zuviel Mitglieder das Thema, denn deren anständige Uniformierung (und das war damals wichtig!) kostete Feuerwehr und Gemeinde einen Batzen Geld.

Erst in den sechziger Jahreen nahm das Thema Nachwuchsgewinnung langsam Fahrt auf, Die Feuerwehrverantwortlichen auf Landesebene stellten fest, dass man sich der Jugendarbeit öffnen müsse. Die ersten Jugendgruppen für männliche Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren wurden gegründet, in Laufach etwa im Jahr 1974.


Männer mit und ohne Bart: Die Feuerwehr Laufach im Jahr 1934

In den achtziger Jahren kamen die Frauen in die Feuerwehr: Mit Sandra Franz (heute Stenger) wurde 1992 das erste Mädchen in die Laufacher Feuerwehr aufgenommen. Etwa zu dieser Zeit setzte der Gesetzgeber das Eintrittsalter für Jugendliche auf 12 Jahre herunter.

Allerdings war dieses Eintrittsalter nach wie vor recht spät, stand doch die Feuerwehr in der Suche nach Nachwuchs in Konkurrenz mit anderen Vereinen im Ort: Fußballer, Musiker, Wasserwacht – sie alle nehmen ihre Youngsters früher auf. Mit 12 Jahren waren die meisten Kids „verplant“.
Als Konsequenz wurden daher ab 2008 in Bayern Kinderfeuerwehren gegründet. In Laufach fiel der Startschuss im Jahr 2010 mit 25 Kindern zwischen sechs und zehn Jahren.

Zur Sicherung der Tagesalarmsicherheit wurden im Jahr 2014 eine Kooperation mit dem Bauhof und der Gemeindeverwaltung Laufach beschlossen: sieben Mitarbeiter ließen sich zu Feuerwehrleuten ausbilden und stehen nun während der personell dünn besetzten Tageszeit (zwischen 08:00 und 16:00 Uhr) als Tagesalarmkräfte zur Verfügung.

Schließlich gibt es in Laufach noch die Seniorengruppe – derzeit vier rüstige Jungrentner, die über das 63. Lebensjahr hinaus freiwillig aktiven Dienst leisten – nicht an vorderster Front, aber in Bereichen wie Einsatzstellenlogistik, Nachschub, Verwaltung, Einsatzmittellager, Verpflegung der Wehrleute, Wartungsarbeiten oder Ausbildung.


Bunter in Kleidung, bunter in der Zusammensetzung: die FEUERWEHR Gemeinde Laufach im Jahr 2015 mit Kinder, Jugend, Aktiven und Senioren

Mit all diesen Maßnahmen ist es möglich, die Zahl der Aktiven in Laufach auf einem nach wie vor erfreulichen Stand zu halten: fünf Jugendliche über 16 Jahre, 69 Aktive, sechs Tagesalarmkräfte und vier Senioren sind in der Einsatzmannschaft. Darunter sind acht Mädchen und Frauen. Als Nachwuchs stehen weitere neun Jugendliche und 19 Kinderfeuerwehrler parat. Macht zusammen 112 – wenn das keine gute Zahl ist?

::: 22.12.2015 ::: Länger Feuerwehrdienst auf freiwilliger Basis 

22.12.15 - cs Mit einem erstmals im Landkreis Aschaffenburg umgesetzten Projekt setzt die FEUERWEHR Gemeinde Laufach einen Akzent zur Sicherung der (Tages-)Alarmsicherheit: Vier Senioren leisten weiter Feuerwehrdienst, obwohl sie die Altersgrenze von 63 Jahren überschritten haben.



Martin Zentgraf, Manfred Dombrowski, Erich Kalan aus dem Ortsteil Hain und Walfried Kramer aus Laufach haben eine „Vereinbarung zum bürgerlichen Engagement“ mit der Gemeinde getroffen. Sie stehen damit auch weiterhin für Aufgabenbereiche wie Einsatzstellenlogistik, Nachschub, Verwaltung, Einsatzmittellager, Verpflegung der Wehrleute, Wartungsarbeiten oder Ausbildung zur Verfügung.

Ihr Einsatzgebiet ist dabei stets „außerhalb des Gefahrenbereiches“ - ähnlich wie derzeit auch bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren.

Als Rentner sind die vier kurzfristig verfügbar und ergänzen damit mit ihrer Einsatzerfahrung die tagsüber dünne Personaldecke.

Das Main-Echo hat dem Thema einen ausführlichen Artikel gewidmet.

::: 18.12.2015 ::: Alle Jahre Wieder (II) - Christbaumaufstellen in der Thomas-Morus-Kirche 

21.12.15 - cs Auch in diesem Jahr unterstützte die FEUERWEHR Gemeinde Laufach die Pfarrgemeinde Laufach beim Aufstellen des Christbaumes in der Thomas-Morus-Kirche.
Das diesjährige Objekt ist eine Abies alba, 7,80 Meter hoch, hat einen Stammdurchmesser von 32 cm und wiegt geschätzte sechs Zentner.

Entsprechend ist hier reine Muskelkraft beim Reintragen in die Kirche (Türbreite nur 1,90 m) und beim Aufrichten gefragt. Aber 32 starke Arme der Feuerwehr und zehn vom Christbaumteam der Pfarrgemeinde hatten die Aufgabe nach 35 Minuten bewältigt.




Vielen Dank der Pfarrgemeinde für das ebenso traditionelle „Saisonale Heißgetränk“ und den Christstollen im Anschluss an die Aktion.


::: 06.12.2015 ::: Adventsmarkt des Feuerwehrvereins Laufach  

08.12.15 - cs Zum zweiten Mal fand am 6. Dezember 2015 die Weihnachtsfeier des Feuerwehrvereins Laufach in Form eines kleinen Adventsmarktes statt. Die Jugendgruppe Laufach hatte wieder die Veranstaltungsregie übernommen und den Platz hinter dem Feuerwehrgerätehaus entsprechend dekoriert.




Für das leibliche Wohl sorgten ebenfalls die Jugendlichen mit Glühweinen und Kinderpunsch sowie Bratwürsten und Chili. Die Kinderfeuerwehr sorgte auch für eine richtige Marktstimmung und bot in einem Verkaufszelt Selbstgebasteltes an. und die „Kinder- und Jugendfeuerwehr-BigBand“ erfreute mit Weihnachtsmelodien.

Danke an dieser Stelle auch an den Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht, der für die Bescherung der Kinder kurz vorbeikam.

Rund 100 Mitglieder und Freunde der Wehr genossen einen stimmungsvollen Nachmittag bzw. Abend.

::: 30.11.2015 ::: Bestellung Endgeräte Digitalfunk  

30.11.15 - hpv In der KW 48 wurden die Endgeräte der Marke Sepura für die Teilnahme am Digitalfunk sowie in der KW 46 die notwendigen Kryptokarten bestellt.
Wir hoffen auf eine Auslieferung noch dieses Jahr, damit spätestens im Januar mit dem Einbau begonnen werden kann.
Selbigen werden wir mit dem in unseren Reihen vorhandenen Fachpersonal selbst durchführen und damit der Kommune einiges an barem Geld einsparen.

::: 15.11.2015 ::: 140 Jahre Feuerwehrverein Laufach - Jubiläumswochenende  

17.11.15 - cs Am Wochenende vom 13. bis 15. November 2015 fand das 140-jährige Jubiläum des Feuerwehrvereins seinen Abschluss.

Kein Datum für Abergläubige: am Freitag, den 13. November gastierte der Kabarettist Günter Nuth mit seinem Programm „Rett’ich alles?“ in der Holzwolle. Vor über 100 Gästen zündete Günter ein Feuerwerk aus Lachsalven, bei dem kein Auge trocken blieb.
Günter erzählte lockere Episoden aus seinem Leben als Berufsfeuerwehrmann und Rettungsdienstler der Stadt Düsseldorf. Kopfkino war garantiert bei der Begegnung mit dem Waran oder dem Einsatz mit der Flex in der Urologie der Uniklinik…
Ein sehr kurzweiliger Abend, der dank der guten Bewirtung durch das Team des Feuerwehrvereins und die guten Württemberger Weine von Alexander Reuß auch recht lange dauerte.


Günter Nuth in Aktion: vom Opener bis zur Zugabe - dem Strip an der Rutschstange)

Höhepunkt des Festjahres war der folgende Samstagabend. Er begann zunächst mit einem Festgottesdienst in der Thomas-Morus-Kirche, bei dem auch den aller verstorbenen Mitglieder gedacht wurde.

Am Anschluss war dann in der festlich geschmückten Holzwolle Empfang und anschließend Ehrenabend für geladene Gäste. Bürgermeister Fleckenstein sprach - nach einer Gedenkminute für die Terroropfer von Paris - ein klares Bekenntnis der Gemeinde für ihre Feuerwehr aus und dankte dem Verein und seinen Mitgliedern für die Unterstützung bei der Erfüllung einer gemeindlichen Pflichtaufgabe.
Er überreichte eine Urkunde aus dem Gemeindearchiv von 1860 zur damaligen Beschaffung der ersten Saug- und Druckspritze.
Der ehemalige Gebiets- KBM Norbert Böcher hielt die Laudatio. Humorvoll und pointiert reflektierte er die Feuerwehr Laufach als Innovator über all die Jahre.


Bürgermeister Friedrich Fleckenstein sowie Laudator Norbert Böcher

Vorsitzender Christian Strecker konnte Willi Zentgraf und Walfried Kramer zu Ehrenmitgliedern ernennen. Bernhard Büttner konnte leider nicht persönlich anwesend sein, auch er erhielt die Ehrenmitgliedschaft. Zum Ehrenkommandanten wurde Ruthard Fleckenstein ernannt, der sich mit kurzen Worten für die Ehrung bedankte.


Ehrungen v.l.n.r. Bürgermeister Friedrich Fleckenstein, Kommandant Hans-Peter Völker, die Geehrten Willi Zentgraf, Ruthard Fleckenstein, und Walfried Kramer sowie Vorsitzender Christian Strecker

Grußworte überbrachten für den Landkreis der stellv. Landrat Valentin Weber, für Inspektion und Kreisfeuerwehrverband KBI Otto Hofmann, Sebastian Lörzing von der Feuerwehr Waldau sowie Wolfgang Junker vom Vereinsring Laufach.
Mit einigen Einlagen sorgte Günter Nuth dafür, dass der Abend trotz vieler guter Reden nicht langweilig wurde, und es auch im anschließenden Empfang viel zu lachen gab.


Ernennung von Ruthard Fleckenstein zum Ehrenkommandanten | Günter Nuth und Norbert Böcher bei einer sensationellen Notgeburt im Supermarkt...

Am Sonntagmorgen fand schließlich nach der Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages am Ehrenmal ein Weißwurstfrühstück im Feuerwehrgerätehaus statt, zu dem rund siebzig Gäste erschienen.

An dieser Stelle dankt der Feuerwehrverein Laufach allen, die zum Gelingen dieses Jubiläumswochenende beigetragen haben, insbesondere alle Helferinnen und Helfer unter der Leitung von Matthias Völker, an unser Mitglied Wolfgang Meidhof für die Vermietung des geschichtsträchtigen Saals, sowie Alex und Bärbel Reuß für die Bewirtung.

::: 07.11.2015 ::: Lehrgang Bahn 1 auf Kreisebene  

08.12.15 - cs Am 6. und 7. November nahmen Christian Strecker, Christopher Kiel und Martin Schwarz an dem erstmals angebotenen Lehrgang Bahn 1 teil.
Referenten waren KBM Udo Schäffer und der in Hanau stationierte DB-Notfallmanager Manuel Gundermann.

Nach einem Theorieteil am Freitagabend mit den Schwerpunkten Grundlagen des bahnbetriebs und Gefahren der Einsatzstelle am Bahnkörper ging es am Samstag praktisch weiter: die DB hatte im Güterbahnhof Aschaffenburg einen Nahverkehrstriebzug (BR 642 der Westfrankenbahn), einen Regionalexpress (BR 111 mit DoSto-Wagen) sowie einen ICE3 (BR 403) aufgestellt.

Die jeweiligen Triebfahrzeugführer erläuterten die Sicherheits- und einsatzrelevanten Eigenheiten der Fahrzeuge wie Türöffnung, Stromfreischaltung durch Senken des Pantografen oder Abschalten des Dieselmotors.

In einem ausführlichen Übungsteils konnten die Teilnehmer schließlich mehrere Szenarien beüben – wie beispielsweise Bergen einer Person unter dem Fahrzeug, Retten einer Person vom Dach oder aus dem Maschinenraum einer Elektrolokomotive oder Ablöschen einer E-Lok bei vorhandener Spannung im Fahrdraht.





Alles in allem ein sehr lehrreicher Lehrgang, dessen Informationen von der FEUERWEHR Gemeinde Laufach auf der stark frequentierten Spessartrampe auch sicher umgesetzt werden wird.

::: 25.10.2015 ::: Zuschussbewilligung Digitalfunk 

25.10.15 - hpv Am 21.10.15 ist von der Regierung von Unterfranken die Zuschussbewilligung für die Umrüstung auf Digitalfunk im Rahmen des Sonderförderprogramms gekommen.
Somit ist der erste Schritt zur Umstellung von Analog- auf Digitalfunk getan. Nachdem nun in Kürze die Angebote für die Geräte vorliegen, kann die Beschaffung noch dieses Jahr durchgeführt werden.

Das Sonderförderprogramm sieht eine Bezuschussung in Höhe von 80 Prozent auf die Endgeräte (und nur auf diese) vor. Der kostenspielige Einbau dieser Geräte wird leider nicht bezuschusst.

Die Umstellung auf den Digitalfunk (der übrigens laut Politikeraussagen von damals bereits zur WM 2006 eingeführt sein sollte) in zwei Schritten geplant:

Aktuell stehen nun nur die Funkgeräte (alle Bezeichnungen natürlich in neudeutsch) an:
Handsprechfunkgerät = HRT (Handheld Radio Terminal)
Fahrzeugfunkgerät = MRT (Mobile Radio Terminal)
Feststation = FRT (Fixed Radio Terminal)

In einer weiteren Ausbaustufe wird auch die Alarmierung auf Digital umgestellt. Optimistische Feuerwehrkameraden sprechen hier von einem Zeitraum um 2017/18.
Bedenkt man aber, wielange die Einführung der Funkgeräte (2006 zu 2015) gedauert hat, ist dies ein löblicher Wunsch, bei dem es hoffentlich nicht bleiben wird...

::: 18.10.2015 ::: Nachlese Aktiventour 2015 Feuerwehrverein Frohnhofen 

18.10.15 - fm
Am Freitag, den 25.09. war es wieder an der Zeit den Aufbruch zu wagen für die diesjährige Lehr- und Informationsfahrt des Feuerwehrvereins Frohnhofen. Bei den Meisten ist diese Veranstaltung auch besser unter dem Namen Aktiventour bekannt. Heuer ging es für vier Tage in den Bayerischen Wald, wo sich der diesjährige Tourführer Peter Fuchs einiges für die 11 Teilnehmer einfallen ließ.

Pünktlich um 6.00 Uhr mit dem Glockenschlag der örtlichen Kirche ging es los über die Autobahn A3 Richtung Regensburg. Aufgrund des guten Verkehrsflusses und einer kleinen Rast hinter Altdorf trafen wir um 10.00 Uhr an der Feuerwache der Berufsfeuerwehr Regensburg ein. Hier wurde eine sehr informative Wachführung mit uns durchlaufen.
Auch wurde viel „gefachsimpelt“ bezüglich der allgemeinen Anforderungen, welche große wie auch kleine Feuerwehren gleichermaßen treffen. Jedoch war es schon beachtlich, welchen Wandel die Feuerwehr Regensburg in einer der am stärksten und schnellsten wachsenden Städten in Deutschland gerade durchmacht.
Dies geht von dem allgemeinen Einsatzdienst über die komplette Erneuerung des Fuhrparks bis in den jetzt anstehenden Hauptfeuerwachenneubau an gleichem Standort einher. Hier nochmal vielen Dank an Andreas von der Feuerwache Regensburg für die kurzweilige Führung. Weiter ging es in die Altstadt, die nach einem deftigen Mittagessen, im Schatten der Donau sowie des Domes besichtigt wurde.




Gegen 16.00 Uhr erreichten wir unser Hotel in Bodenmais, welches uns für die nächsten Tage Rast bot und der Ausgang für weitere Touren war. Noch am gleichen Abend wurde der Ort erkundet und auch die Feuerwehr Bodenmais mit in das Programm aufgenommen, deren Aktiven gerade eine Übung abhielten.
Die größte Überraschung war jedoch am Abend, als wir wieder im Hotel eintrafen. Nächtigten doch im gleichen Hause Kameraden der Feuerwehr Köln. Und da Feuerwehrleute ja keine Scheu haben wurde der Rest des Abends gemeinsam verbracht. Übrigens, seit diesem Abend sind wir offizielle Träger des Karnevalordens der
“ Kölsche Funkentöter von 1932 e. V.“!




Am Samstag, dem traditionellen Wandertag, machten wir uns auf, den großen Arber zu bezwingen. Jedoch von dem besagten Berg war meist nicht sehr viel zu sehen. Ständig in Nebel gehüllt gab der Gipfel seine Entfernung zu uns nicht oft preis. Nur manchmal „lunzte“ er aus seinem Nebelgewand und verhielt sich wie ein Kasten Wasser aus der Frankenbrunnenwerbung: „schnell da – schnell wieder weg“. Auf dem Gipfel angekommen wurde dies von allen in vollen Zügen genossen.
Nach dem geselligen Mittagstisch ging es wieder Richtung Talstadion. Bevor diese erreicht wurde gab es noch einmal eine Zwischenrast. Diese hielten Einige länger, Andere kürzer, da sie noch einmal einen Sprung über die Grenze zu den billigen Marktständen mit Markenartikeln durchführten. Am Abend trafen wir wieder die Kollegen aus Köln.







Der Sonntag stand unter dem Motto „Glück auf“. Wir fuhren zur Talstadion des Sessellifts auf den Silberberg, dem Hausberg von Bodenmais. Hier wurde der Gipfel erklommen und schon eine wetterbedingt bessere Aussicht als am Vortag genossen.
Im Anschluss wurde in den Berg eingefahren und der Barbarastollen besichtigt.Dieses Bergwerk wird seit 1962 als Besucherbergwerk genutzt und die schwere Arbeitsweise der Kumpel unter Tage eindrucksvoll demonstriert.




Von da aus ging es weiter Richtung St. Englmar, wo der Waldwipfelpfad mit seiner Umgebung noch auf dem Programm stand. Atemberaubende Fernsicht in noch atemberaubender Höhe, ein auf dem Kopf stehendes Haus, ein Rundweg mit optischen Täuschungen sowie Wissenswertes über den Wald und seine Bewohner waren eine klasse Sache.
Das Highlight des Tages war jedoch das Autorennen um den Großen Preis von Bodenmais, welches sich, aufgrund der Anmeldungen, nur auf Teilnehmer aus unseren Reihen beschränkte.






Montag ging es wieder langsam Richtung Heimat. In Bodenmais selbst wurde noch eine Glasbläserei besichtigt und auf dem Weg nach Neunburg vorm Wald nochmals eine Einrichtung seines gleichen, welche in Bezug auf das Thema Glaskunst keine Wünsche übrig ließ.
Der Abstecher nach Neunburg war unserem „Waldschraad“ Max gewidmet, der hier im Rahmen seiner Ausbildung 32 Wochen lang die Berufsschule besuchte. Jedoch hatten auch alle anderen vom Besuch in dieser Stadt etwas, da sich hier zwei namenhafte Knabberzeug- und Fruchtgummihersteller mit ihren Fabrikverkäufen befinden.




Nach der Mittagsrast ging es in die Heimat zurück, so dass diese uns um 18.00 Uhr wieder hatte. Nach den Dankesworten an den Tourführer Peter für diese klasse Vorbereitung sowie der Siegerehrung des „Großen Preis von Bodenmais“ fand die diesjährige Tour ihr gelungenes Ende.


Übrigens, die Planungen für nächstes Jahr laufen schon! Hier wollen wir die alte Heimat von unserem Kameraden Kevin in Thüringen besuchen.



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